Roboter-Techno
Hand mit Galaxy Watch4 hält Skateboard
Eine Drohne lässt Baumsamen fallen um den Wald aufzuforsten

Roboter-Techno: Dieser DJ lässt Maschinen musizieren

Moritz Simon Geist hat eine Band. Doch statt aus Men­schen beste­ht sie aus selb­st­ge­baut­en Robot­ern. Deren Klänge arrang­iert er zu inten­siv­en Tech­no-Num­mern, die faszinierend klin­gen. Das erleben zurzeit auch die Besuch­er der South by South­west (SXSW) in Texas.

Durch seine Robot­er präsen­tiert Moritz Simon Geist elek­tro­n­is­che Musik auf neue Art. Wir zeigen Dir, wie der Robot­er-Tech­no funk­tion­iert und was dieses Pro­jekt so außergewöhn­lich macht. Also: Ton an und ein­tauchen.

Roboter erzeugen jeden Techno-Ton selbst

Es klingt zwar elek­tro­n­isch, doch alle Töne des Robot­er-Tech­nos wer­den tat­säch­lich auch von den Robot­ern mech­a­nisch erzeugt. So klopfen zum Beispiel kleine Motoren auf Met­all oder an Trinkgläs­er mit unter­schiedlichem Füll­stand. Fest­plat­ten-Arme klack­ern und tick­en, Sty­ro­porkügelchen wirbeln in einem Glaszylin­der auf und ab und Drohnen-Antriebe reiben über die Sait­en ein­er E-Gitarre.

Über­all sind sen­si­ble Mikro­fone ange­bracht, die den jew­eili­gen Klang aufnehmen und an einen Dig­i­talmix­er über­tra­gen. Moritz Simon Geist steuert seine Robot­er dabei sowohl manuell als auch per MIDI-Con­troller über eine Key­board-Tas­tatur. Ist das Robot­er-Stück fer­tig, dann klingt es fast wie ein gängiges Tech­no-Stück. Doch nicht nur das Sound-Erleb­nis ist beein­druck­end: Auch die Tech­no-Robot­er selb­st machen die Musik so faszinierend.

Live-Per­for­mances der Tech­no-Robos kön­nen in diesen Tagen auch die Besuch­er des SXSW-Fes­ti­vals in Texas erleben. Denn dort spielt Moritz Simon Geist mehrere Gigs und per­formt Tracks aus seinem ersten Robot­er-Tech­no-Album „Robot­ic Elec­tron­ic Music“.

Vodafone Red Unlimited

So entstand die Robo-Band

Robot­er, die den Groove in den Dräht­en haben, gibt es natür­lich nicht ein­fach so zu kaufen – auch wenn bere­its einige bizarre Robot­er-Kreatio­nen existieren. Kein Wun­der also, dass der Musik­er seine Tech­no-Robot­er entwed­er selb­st kreiert oder bes­timmte Teile ein­fach so umbaut, dass sie in sein Arrange­ment passen. Diese Lei­den­schaft hat er bere­its im Jahr 2012 zu sein­er Beru­fung erk­lärt. Damit entsch­ied er sich gle­ichzeit­ig gegen eine Kar­riere als Inge­nieur und wid­mete sein Leben der Neuerfind­ung der elek­tro­n­is­chen Musik.

Wenn Du wis­sen möcht­est, wie viel Arbeit hin­ter seinen Pro­jek­ten steckt und weshalb Sty­ro­porkugeln für den Ton eigentlich gar nicht wichtig sind, dann schau Dir sein Mak­ing-Of-Video an. Hier erk­lärt der Dres­d­ner seine Tech­no-Robot­er auf Englisch:

Ist der Robot­er-Tech­no schon auf Dein­er Playlist? Schreib’s uns in den Kom­mentaren.

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