Eltern-Ratgeber digital: Alterskontrolle fürs Netz – So begleitest Du Deine Kids ins digitale Leben

Eltern-Ratgeber digital: Alterskontrolle fürs Netz – So begleitest Du Deine Kids ins digitale Leben

Internetfähige Geräte gehören für Digital Natives immer früher zum Alltag. Doch gerade deshalb ist es wichtig, sie altersgerecht an Online-Medien heranzuführen. Anpassbare Sicherheitstools können Dich dabei unterstützen, Altersbeschränkungen einzuhalten. Doch Du kannst noch einiges mehr tun, um Deine Kinder auf ihrem Weg ins selbstständige Online-Leben zu begleiten und zu schützen.

Das Internet offenbart Kindern unendliche Möglichkeiten an Entdeckungen. Doch jedes Abenteuer hat seine Zeit und birgt auch unterschiedliche Herausforderungen. Damit Deine Kids das Internet sicher erkunden können, braucht es einen altersgerechten Schutz. Anpassbare Tools zur Kindersicherung helfen Dir dabei, ihre Online-Aktivitäten zu kontrollieren und regulieren. Doch wann ist eigentlich die richtige Zeit für den Start ins digitale Leben und wie kannst Du Deinen Nachwuchs dabei begleiten?

Digitale Medien im Vorschulalter

Wenn Mama, Papa und die großen Geschwister technische Geräte nutzen, sind auch die Jüngsten schnell interessiert – und lernen früh, einen Touchscreen oder die Maus am PC zu bedienen. Im Kindergarten-Alter beginnen die Kleinen oft, mit den Devices anderer Familienmitglieder zu spielen. Ganz ohne Aufsicht sollte Dein Kind dabei aber nie bleiben. Damit es nicht versehentlich über ungeeignete Apps und Webseiten stolpern kann, kannst Du auf nahezu allen internetfähigen Geräten entsprechende Sicherheitstools installieren. Mit den Security-Lösungen von Vodafone lassen sich zum Beispiel Filterlisten zur Altersbeschränkung einrichten, um bestimmte Webseiten, Medieninhalte oder auch Heimnetzgeräte zu sperren.

Erste Klicks in die Selbstständigkeit: Kinder zwischen 6 und 10 Jahren

Mit der Einschulung ändert sich einiges. Die Kleinen werden flügge und surfen nun immer öfter selbstständig: Chats, Online-Games und Lern-Apps gehören allmählich zum Alltag. Ständig daneben sitzen kannst Du nun nicht mehr. Spätestens wenn Dein Kind sein erstes eigenes Smartphone bekommt, wird es an der Zeit, einige Regeln für die Internetnutzung festzulegen. Mit  Red+ Kids bietet Vodafone einen passenden Tarif für Mobilfunkeinsteiger, mit dem Du das Datenvolumen flexibel kontrollieren kannst. Um Zuhause definierte Online-Zeiten und -Limits einzuhalten, können Dich ebenfalls individuell einstellbare Tools wie die Filterlisten von JusProg unterstützen.

Speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebote geben Kindern Orientierung und helfen, das Internet sicher zu entdecken. So bieten beispielsweise Suchmaschinen wie fragFINN einen geschützten Raum mit ausschließlich geprüften Seiten für Kinder bis zu 12 Jahren. Auch viele Apps sind mit einer Altersempfehlung versehen, die in der Regel ihre Berechtigung haben. In den App-Stores kannst Du den Download bestimmter Apps durch eine Altersbeschränkung sperren. All das ersetzt aber nicht Deine Initiative: Sprecht darüber, was Dein Kind im Netz gelernt, gemacht und gesehen hat, damit eventuelle Fragen und Unsicherheiten direkt geklärt werden können.

Red+ Kids

Stupsen, Zwitschern, Teilen: Pre-Teens ab 11 Jahre

Soziale Medien wie Facebook, YouTube und Instagram werden spätestens im Pre-Teen-Alter richtig interessant. Und da es uncool ist, Mama und Papa in die Freundschaftsliste aufzunehmen, ist es gar nicht so einfach, im Blick zu behalten, was Deine Kids in den sozialen Netzwerken so treiben. Wichtig ist nun, sie für den verantwortungsbewussten Umgang mit ihren privaten Informationen zu sensibilisieren. Geht am Anfang gemeinsam die Profileinstellungen durch und guckt, welche persönlichen Angaben Dein Kind nicht preisgeben sollte. Auch bei den Privatsphäre-Einstellungen kannst Du darauf achten, dass geteilte Fotos, Videos und Kommentare nicht öffentlich einsehbar sind und Nachrichten von Fremden blockiert werden. Versuch Deinem Kind verständlich zu machen, warum das wichtig ist und jeder Klick gut überlegt sein sollte: Denn was einmal im Netz ist, verschwindet nicht. Nicht zuletzt braucht es nun für jede Plattform ein sicheres Passwort – und das sollte auch nicht mit der besten Freundin oder dem Fußballkumpel geteilt werden.

Vertrauen ist gut… Teens 13+

Ehe Du Dich versiehst, kennen sich Deine Kids im Netz besser aus als Du. Nun kommt es darauf an, ob Du darauf vertrauen kannst, dass sich Dein Kind selbstständig und sicher im Netz bewegt. Zeig ihm, dass es jederzeit zu Dir kommen kann, wenn es Rat sucht oder Fragen hat. Wenn Du unsicher bist, findest Du auf Webseiten wie Schau hin oder klicksafe nützliche Tipps und umfangreiche Ratgeber, um Dein Kind im sicheren Umgang mit Online-Medien zu stärken. Wie viel Kontrolle jetzt das richtige Maß ist, hängt davon ab, wie Du die Reife Deines Kindes einschätzt. Am besten stimmt Ihr gemeinsam darüber ab, wann Du die Kindersicherung der internetfähigen Heimelektronik abstellst und haltet dabei ein paar Vereinbarungen fest. Denn die gewonnenen Freiheiten sollen natürlich kein Darf-Schein für pausenloses Zocken und Surfen sein.

Dass Kinder im Netz besonderen Schutz brauchen, steht außer Frage. Flexible Tools zur Kindersicherung können Dich dabei zwar unterstützen, mindestens ebenso wichtig ist aber, dass Du Deinen Nachwuchs in allen Phasen des digitalen Erwachsen-werdens an die Hand nimmst, ihn für die Gefahren sensibilisierst und aufmerksam bleibst für das, was Dein Kind im Netz macht.

Und wie begleitest Du Deine Kinder in ein sicheres Online-Leben? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar.

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