Hand mit Galaxy Watch4 hält Skateboard
Eine Drohne lässt Baumsamen fallen um den Wald aufzuforsten

CeBIT 2017: Drohnen, Roboter und ganz viel VR

Die CeBIT 2017 ist vor­bei. Fünf span­nende Tage, die ganz konkret einen Blick in die Zukun­ft offen­bart haben. Und zwar nicht nur als Vision, son­dern vor allem auch zum Erleben und Bestaunen.

Was bleibt? Vor­freude auf das Giga­bit-Zeital­ter, die an nahezu jed­er Ecke spür­bar wurde. Die 3000 Aussteller haben sich mächtig ins Zeug gelegt und für ein inter­es­santes Centrum für Büroau­toma­tion, Infor­ma­tion­stech­nolo­gie und Telekom­mu­nika­tion gesorgt. Hier kommt eine Auswahl unser­er Messe-Favoriten.

Drohnen an der frischen Luft

Schon vor der CeBIT war es längst kein Geheim­nis mehr: In Zukun­ft wer­den uns Drohnen bei der Arbeit unter­stützen. So reicht zum Beispiel ein Flug über eine Solar-Anlage aus, um zu erken­nen, ob alles in Ord­nung ist oder weit­ere Maß­nah­men nötig sind. Denn die High­tech in den Drohnen arbeit­et super präzise und schnell. Intels Use­case für die Bohrin­sel zeigte die Vorteile eben­falls ganz deut­lich: Die Drohnen kön­nen fast jede Stelle der Bohrin­sel müh­e­los anfliegen und genauestens begutacht­en. Dadurch wird die Wartung viel effizien­ter. Hier kannst Du Dir den Intel Drone Park von der CeBIT 2017 selb­st anschauen:

Virtuelle Welten auf der anderen Seite

Der Intel Drone Park befand sich bei Halle 2. Am anderen Ende des Messegelän­des liegt Halle 12 – und zwar fest in japanis­ch­er Hand. Dort gab es virtuelle Wel­ten nicht nur zu sehen, son­dern auch zu spüren. Konkret: VR-Brille auf­set­zen, Hand­schuh anziehen und ab auf das virtuelle Fußball-Feld. Dank der aus­gek­lügel­ten Tech­nik der japanis­chen NTT Group kannst Du Deine Tor­wart-Qual­itäten unter Beweis stellen. Und zwar mit Stößen auf die Hände und den Kör­p­er, sobald der Ball Dich trifft. Laut NTT-Vizepräsi­dent Kazu­nari Mori­uchi liefert das Sys­tem damit eines der aktuell fortschrit­tlich­sten VR-Erleb­nisse ab.

Unser zweit­er VR-Favorit: Das Sys­tem der Hochschule Heil­bronn. Denn damit kön­nen Patien­ten ihre Äng­ste über­winden. Höhenangst? Willkom­men auf dem 10 Meter-Brett im Schwimm­bad. Natür­lich rein virtuell und völ­lig ohne echte Absturz-Gefahr. Okay, die Grafik kann noch nicht mit aktuellen Spiele-Hits mithal­ten. Aber durch das VR-Erleb­nis kann man sich trotz­dem ganz schnell so fühlen, als wäre man plöt­zlich ziem­lich weit oben.

Und jede Menge Roboter mittendrin

Dann doch lieber wieder auf den Boden der Tat­sachen zurück. Aber vor­sichtig. Denn auf dem Hal­len­bo­den haben sich – vor allem an japanis­chen Mess­es­tän­den – nicht nur men­schliche Wesen zusam­menge­fun­den, son­dern auch eine ganze Menge Robot­er. Und diese Kerlchen sind ganz schön beein­druck­end.

Eines der Mod­elle ist für den Haus­ge­brauch nüt­zlich und pro­jiziert Videos von Deinem Smart­phone an die Wand. Im Prinzip wie ein Beam­er, bloß dass der Robot­er Dir auch fol­gen kann und damit Deine kom­plette Woh­nung zur Lein­wand wird. In der Pause serviert Dir ein ander­er Droide dann ein paar Chick­en Nuggets.

Vodafone greift nach den Sternen

Auch im und um den CeBIT-Pavil­lon von Voda­fone herum gab es viel zu bestaunen. Zum Beispiel die Mond­sonde, die schon im näch­sten Jahr das erste LTE-Netz außer­halb der Erde erricht­en soll. Live und aus näch­ster Nähe. Oder die ersten Autos, die über 5G direkt miteinan­der kom­mu­nizieren und dadurch zeigen, wie der Straßen­verkehr in ein­er Smart City ablaufen kön­nte.


Ins­ge­samt war die CeBIT 2017 also ein großes Stück Zukun­ft zum Anfassen. Es geht ganz klar in Rich­tung Giga­bit-Zeital­ter: Mit atem­ber­auben­der Geschwindigkeit wer­den immer mehr tech­nis­che Inno­va­tio­nen unseren All­t­ag verän­dern.

Was ist Dein per­sön­lich­es High­light von der CeBIT? Dik­tiere es Deinem Robot­er für uns in die Kom­mentare.

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