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ARKit: Das ist Apples Augmented Reality-Plattform

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Nachdem Microsoft nun schon vor einer ganzen Weile mit der HoloLens vorgelegt hat und andere Entwickler sich an AR-Anwendungen fürs Smartphone versuchen, bringt Apple nun endlich eine eigene Augmented-Reality-Entwicklerplattform an den Start – das ARKit.

Im Grunde war es ja nur eine Frage der Zeit. Der Trend zur Verschmelzung von Virtualität und Realität zeichnet sich schon eine ganze Weile lang ab. Verschiedene Anbieter haben schon Produkte in den Startlöchern oder sind sogar schon damit auf dem Markt – es war klar, dass auch Apple nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. Jetzt ist es soweit: Das ARKit ist da.

 

Was ist das ARKit?

Apples ARKit ist eine Entwicklerplattform für die Augmented Reality. Entwicklern wird es damit also möglich, virtuelle Inhalte zu erstellen, die von ihrem Gerät in die reale Welt integriert werden. Auf dem Smartphone-Display sieht man im Ergebnis also das Bild der geräteeigenen Kamera, dem weitere virtuelle Objekte hinzugefügt wurden.

 

Always On Your Track

Erste Videos von Entwicklern zeigen erstaunliche Ergebnisse. Gerade die Tracking-Fähigkeit der Anwendung scheint sehr weit entwickelt zu sein. Die eingeblendeten Objekte bleiben auch bei starker Kamerabewegung fest an ihrem Platz.

 

 

Das überrascht, denn dem iPhone oder iPad stehen zum Tracking ja keine speziellen Sensoren, sondern nur eine Kamera zur Verfügung. Mit einer vergleichbaren Ausstattung hatten AR-Anwendungen anderer Anbieter wohl bislang größere Tracking-Probleme als das ARKit.

 

Demo-Videos: Wir wollen mehr

Die Inhalte, die die Entwickler bei ihren ersten Versuchen mit dem ARKit umgesetzt haben, machen Lust auf mehr. So ist in einem Video eine spannende Seeschlacht auf dem Wohnzimmerteppich zu sehen, die man sich auch ganz gut als Teil eines künftigen AR-Spiels vorstellen könnte.

 

 

Ein anderes Video zeigt, wie mithilfe eines virtuellen Schweißgeräts ein Loch in ein Garagentor gebrannt wird und dahinter eine tropische Landschaft zum Vorschein kommt.

 

 

Diese und viele weitere Beispiele geben einen Eindruck von den Möglichkeiten, die das ARKit bietet und vom Einfallsreichtum der Entwickler. Was wohl auf uns zukommt, wenn es nicht mehr um die ersten Experimente und Demos, sondern um fertige Anwendungen geht? Es wird spannend.

 

Ab Herbst verfügbar

Das ARKit ist für alle Geräte mit einem Betriebssystem ab iOS 11 ausgelegt. Im Herbst soll der offizielle Release stattfinden. Apple lässt sich also noch etwas Zeit, um seinem Produkt den letzten Schliff zu geben. Ginge es nach den Test-Entwicklern, könnte die App aber wohl auch so wie sie ist an den Start gehen.

 

Bist Du auch schon gespannt auf die ersten „offiziellen” Inhalte, die mit dem ARKit erstellt wurden? Oder hast Du vielleicht vor, selbst etwas damit zu entwickeln? Und was wäre das? Ab in die Kommentare damit.

 

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