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Tidal vs. Spotify: Welcher Streamingdienst für Musik passt besser zu Dir?

Deine Lieblingssongs und -alben hören, wie und wann Du willst: An Musik­stream­ing­di­en­sten führt fast kein Weg mehr vor­bei. Tidal vs. Spo­ti­fy: Du kannst Dich nicht zwis­chen Tidal und Spo­ti­fy entschei­den? Unser Ver­gle­ich zeigt Dir, welch­er Anbi­eter sich für wen lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf dem Papi­er hat Tidal die höhere Audio­qual­ität – her­aushören wer­den das aber in der Prax­is nur die wenigsten.
  • Die Abo-Mod­elle sind bei Tidal gün­stiger.
  • Spo­ti­fy bietet deut­lich mehr Pod­casts, automa­tis­che und kuratierte Playlists.
  • Bei­de Anbi­eter haben eine sehr hohe Zahl Songs im Ange­bot: etwa 110 Mil­lio­nen bei Tidal und 100 Mil­lio­nen bei Spotify.
  • Einen kosten­losen Probe­monat bieten bei­de Streamingdienste.

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Tidal vs. Spo­ti­fy: Songs oder Alben abspie­len, Playlists zusam­men­stellen oder neue Bands ent­deck­en? Die meis­ten Musik­stream­ing­di­en­ste bieten diese Funk­tio­nen an. Aber zwis­chen den ver­schiede­nen Anbi­etern gibt es teils große Unter­schiede. Das gilt auch dann, wenn Du Dir nicht sich­er bist, ob Du Dich für Tidal oder Spo­ti­fy entschei­den sollst.

Die bei­den Stream­ing­di­en­ste set­zen näm­lich jew­eils einen etwas anderen Schw­er­punkt. Tidal bringt zudem einige Extras mit, die Spo­ti­fy fehlen. Dafür musst Du bei Tidal wiederum auf andere Fea­tures verzichten.

Tidal vs. Spotify: Die Kosten im Vergleich

Willst Du Musik strea­men, kannst Du das bei Spo­ti­fy auch kosten­los tun. Dafür musst Du aber ein paar Ein­schränkun­gen hin­nehmen – zum Beispiel wird zwis­chen­durch Wer­bung abge­spielt und die Wieder­gabe ist automa­tisch auf Zufall­swieder­gabe (Shuf­fle) festgelegt.

Ist Spo­ti­fy kosten­los? Das ist der Unter­schied zwis­chen Free und Premium

Tidal kannst Du dage­gen auss­chließlich im Abo nutzen. Bei dem Stream­ing­di­enst hast Du die Wahl zwis­chen fol­gen­den Abomodellen:

  • Indi­vid­ual für 10,99 Euro pro Monat (für einen Account)
  • Fam­i­ly für 16,99 Euro pro Monat (für bis zu sechs Konten)
  • Student:innen-Abo für 5,49 Euro pro Monat (für einen Account).
  • DJ Exten­sion für 9 Euro im Indi­vid­ual- oder Student:innen-Tarif hinzubuch­bar. Das Add-on richtet sich an Nutzer:innen, die Songs aus Tidal direkt mit kom­pat­i­bler DJ-Hard­ware und -Soft­ware mis­chen möcht­en, inklu­sive Zugriff auf Funk­tio­nen wie Stem-Separation.

Spo­ti­fy hinge­gen bietet diese Abomodelle:

  • Indi­vid­ual für 12,99 Euro pro Monat (für einen Account)
  • Duo für 17,99 Euro pro Monat (für zwei Konten)
  • Fam­i­ly für 21,99 Euro pro Monat (für bis zu sechs Konten)
  • Stu­dent für 6,99 Euro pro Monat (für einen Account)

Was Tidal und Spo­ti­fy gemein­sam haben: Bei­de Musik­stream­ing­di­en­ste kannst Du einen Monat lang kosten­los testen.

(Alle Preisangaben: Stand Jan­u­ar 2026)

Das Angebot: Was Du bei Spotify Premium und Tidal bekommst

Aktuelle Hits aus den Charts, alle Sin­gles Dein­er Lieblingskünstler:innen oder schräge Under­ground-Szenelieder aus den 1980er-Jahren: Sowohl bei Tidal als auch bei Spo­ti­fy find­est Du eine große Vielfalt an Audioinhalten.

Die Kat­a­loge bei­der Dien­ste sind riesig: Bei Tidal umfasst die Bib­lio­thek mehr als 110 Mil­lio­nen Titel, bei Spo­ti­fy sind es mehr als 100 Mil­lio­nen. Lang­weilig dürfte Dir damit so schnell nicht werden.

Es kommt allerd­ings darauf an, was Du Dir wün­schst: Spo­ti­fy hat neben bekan­nten Bands auch viele Indie-Künstler:innen im Ange­bot – regelmäßig kannst Du Vor­ab­veröf­fentlichun­gen oder exk­lu­sive Titel anhören.

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Zwar find­est Du bei Tidal und Spo­ti­fy oben­drein Pod­casts und Hör­büch­er. Spo­ti­fy hat in bei­den Fällen aber deut­lich die Nase vorn: Es gibt viel mehr davon. Schwe­dens Stream­ing­di­enst bietet einige exk­lu­sive Eigen­pro­duk­tio­nen, etwa den „1,5-Grad-Podcast” von der Kli­maschutza­k­tivistin Luisa Neubauer.

Tidal punk­tet eben­falls mit exk­lu­siv­en Inhal­ten – und hat davon sog­ar oft mehr im Pro­gramm: Dazu gehören etwa Konz­ert-Livestreams, Vor­ab­veröf­fentlichun­gen und kuratierte Playlists.

Weit­ere Vorteile von Tidal sind die vie­len Videos, Inter­views und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen rund um das Musikange­bot. Die Pod­casts drehen sich bei dem Anbi­eter zudem auss­chließlich um Musik. Willst Du gele­gentlich etwas hören, das über Songs und Bands hin­aus­ge­ht, wirst Du bei Tidal kaum fündig.

Das hängt auch damit zusam­men, dass viele Künstler:innen direkt an Tidal beteiligt sind. Nach eigen­er Aus­sage bezahlt der Musik­stream­ing­di­enst sie auch fair­er als manche andere Anbieter:innen. Bis zu zehn Prozent des Abo-Preis­es gehen nach Tidal-Angaben direkt an die Künstler:innen, die Du am häu­fig­sten hörst.

Tidal oder Spotify? Die Klangqualität

Viele Hörer:innen leg­en bei Musik­stream­ing­di­en­sten Wert auf hohe Soundqual­ität. Gehörst auch Du dazu, bist Du bei Tidal bess­er aufge­hoben. Denn der US-Anbi­eter hat die deut­lich bessere Klangqual­ität:

Soundformate bei Spotify:

  • Niedrig: Entspricht 24 Kilo­bits pro Sekunde
  • Nor­mal: Entspricht 96 Kilo­bits pro Sekunde
  • Hoch: Entspricht 160 Kilo­bits pro Sekunde

Soundformate bei Tidal:

  • Niedrig: Bis zu 320 Kilo­bits pro Sekunde
  • Hoch: Bis zu 1.411 Kilo­bits pro Sekunde (16 Bit, 44,1 Kilohertz)
  • Max­i­mal: Bis zu 9,216 Kilo­bits pro Sekunde (24 Bit, 192 Kilohertz)

Du siehst, die niedrig­ste Qual­itätsstufe von Tidal liegt mit 320 Kilo­bits pro Sekunde auf dem Niveau der höch­sten Ein­stel­lung bei Spo­ti­fy. In der Stufe „Hoch“ ste­hen bei Tidal alle rund 110 Mil­lio­nen Songs in Stu­dio-Qual­ität zur Ver­fü­gung, während „Max­i­mum“ mit HiRes-FLAC auf eine nochmal deut­lich höhere Qual­ität set­zt. Fair­erweise muss man aber auch sagen, dass die Unter­schiede selb­st für das geschulte Ohr kaum zu hören sind. Dazu auch das fol­gende Video:

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Welcher Streamingdienst bietet welche Features?

Sowohl bei Tidal als auch bei Spo­ti­fy kannst Du Deine Lieblingslieder abspie­len – und überdies auf Ent­deck­ungsreise gehen. Dazu nutzen bei­de Dien­ste Algo­rith­men, die Dein Hörver­hal­ten analysieren. Darauf basierend stellen sie für Dich automa­tisch Titel zusam­men, die Dir gefall­en kön­nten. Das sorgt für Abwech­slung. Aber wer schnei­det im direk­ten Ver­gle­ich zwis­chen Tidal und Spo­ti­fy bess­er ab?

Bei Spo­ti­fy gibt es diverse Vari­anten für diese Playlists, zum Beispiel „Dein Mix der Woche” oder eine Wieder­ga­beliste mit Deinen meist­ge­hörten Lieder von früher. Dazu kom­men ver­schiedene Mix­tapes, die Lieder und Gen­res zusam­men­wür­feln. Die Playlist „Release Radar” enthält Neuer­schei­n­un­gen von Künstler:innen, die Du magst.

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Tidal bietet eben­falls solche Playlists, die aber längst nicht so aus­ge­feilt wie bei Spo­ti­fy sind. Bei Tidal enthal­ten die Wieder­ga­belis­ten zum Beispiel nur die Songs eines Gen­res, für eine bes­timmte Stim­mung oder sind nach Jahrzehn­ten zusammengefasst.

Tidal oder Spotify: Auf welchen Geräten kannst Du die Dienste hören?

Die bei­den Stream­ing­di­en­ste Tidal und Spo­ti­fy kannst Du auf Deinem Com­put­er im Brows­er oder als App ver­wen­den – sowohl unter Win­dows als auch macOS. Darüber hin­aus gibt es jew­eils eine mobile App für Android- und iOS-Geräte.

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Darüber hin­aus bieten Tidal und Spo­ti­fy auch Apps für weit­ere Geräte an, zum Beispiel für Smart­watch­es, Smart-TVs oder Spielekon­solen. Tidal bietet zwar bere­its eine große Palette kooperieren­der Geräte, Spo­ti­fy jedoch eine noch bre­it­ere Unter­stützung. Eine Über­sicht aller kom­pat­i­blen Geräte find­est Du bei Explore Spo­ti­fy. Auch bei Tidal kannst Du eine Liste der unter­stützten Geräte einsehen.

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Fazit: Tidal vs. Spotify – welcher Streamingdienst passt zu Dir?

  • Für welchen Musik­stream­ing­di­enst Du Dich entschei­den soll­test, hängt davon ab, worauf Du am meis­ten Wert legst.
  • Spo­ti­fy punk­tet mit diversen aus­ge­feil­ten Empfehlungslis­ten sowie einem bre­it gefächerten Ange­bot an Pod­casts und Hör­büch­ern. Prak­tisch ist außer­dem das Abo für zwei Nutzer:innen.
  • Tidal kommt für Dich infrage, wenn Dir eine her­vor­ra­gende Soundqual­ität wichtig ist. Als Musik­fan ent­deckst Du bei dem Anbi­eter zudem viele Hin­ter­grund­in­fos und Spezialinhalte.
  • Tidal bietet nach eige­nen Aus­sagen eine fairere Vergü­tung der Künstler:innen.

In jedem Fall soll­test Du im Rah­men eines Probe­a­bos check­en, ob Deine Lieblings­bands bei den Dien­sten vertreten sind. Denn viele Playlists oder ein toller Sound nützen Dir nichts, wenn Du Titel ver­misst, die Dir am Herzen liegen.


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