Kodi 18: Diese neuen Funktionen halten Einzug in das Mediencenter

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Kodi 18: Diese neuen Funktionen halten Einzug in das Mediencenter

Nach zwei Jahren Entwicklung ist Kodi 18 alias „Leia“ endlich da: Welche Funktionen die neue Version des beliebten Mediencenters mit sich bringt, verraten wir Dir im Folgenden.

Bessere Vernetzung mit Android-Fernsehern

Nutzt Du Kodi auf Deinem Android TV, kannst Du Dich über eine verbesserte Benutzeroberfläche freuen. Die Bibliothek lässt sich jetzt so einstellen, dass ihre Inhalte auch auf dem Hauptbildschirm zu sehen sind. Zudem kannst Du das Mediencenter am Fernseher nun via Stimme steuern und die allgemeine Kompatibilität mit Blu-rays wurde optimiert.

Neue Funktion für Kodi ermöglicht Retro-Gaming

Kodi unterstützt nicht mehr nur Audio- und Videoformate: Zukünftig arbeitet das Mediencenter auch mit Gaming-Emulatoren, Controllern und Joy-Sticks zusammen, sodass Du damit alte Videospiele zocken kannst. Kodi agiert hier nur als Benutzeroberfläche und setzt die Schnittstelle von RetroArch ein, um mit Emulatoren kompatibel zu sein.

Der Audio-Player wurde für Kodi 18 überarbeitet

Auch bezüglich des Audio-Players gibt es gute Nachrichten: Neben verbesserten Filtern können Nutzer sehr viel schneller und einfacher Bibliotheken erstellen und verwenden. Außerdem ist Kodi von nun an mit folgenden Audioformaten kompatibel:

  • Alsa
  • Darwin
  • DirectSound
  • PiAudio
  • PulseAudio
  • SndlO
  • WASAPI

Bessere Wiedergabe von 4K-, 8K- und HDR-Inhalten

Auch an der Wiedergabe von 4K-, 8K- und HDR-Inhalten haben die Entwickler getüftelt, um für ein flüssigeres Abspielen zu sorgen. Zudem sollte Kodi in seiner neuen Version auch gut auf Geräten funktionieren, die ein „schwächeres“ System installiert haben – zum Beispiel Rapsberry Pi.

Familie schaut Fernsehen über Kodi.

Kodi 18 soll auch Inhalte in 4K und HDR flüssiger wiedergeben.

Kodi für Windows jetzt auch in einer 64-Bit-Version

Ein Pluspunkt von Kodi ist die Tatsache, dass Du die Software auf fast jedem Gerät nutzen kannst: Neben Windows, macOS und Linux unterstützt das Mediencenter auch Rapsberry Pi, Xbox One, Android und iOS. Mit Kodi 18 ermöglichen die Macher für die Windows-Variante nun erstmals eine 64-Bit-Version. Diese gilt als reaktionsschneller, da sie größere Mengen Arbeitsspeicher besser verwaltet.

Allerdings brauchst Du auch einen Prozessor, der mit einer 64-Bit-Version kompatibel ist: Um das herauszufinden, wechsle am PC in die Windows-Einstellungen und tippe unter „System“ auf „Info“. Bei „Systemtyp“ steht, ob es sich um einen x64-basierten Prozessor handelt oder nicht.

Kodi mit DRM-Unterstützung und besserem Live TV

Auch fürs Fernsehen mit Kodi gibt es ab sofort mehr Möglichkeiten: Die Entwickler haben nicht nur die Wiedergabe von Live TV verbessert, sondern bieten jetzt auch eine DRM-Unterstützung. Das bedeutet, dass das Mediencenter auf verschlüsselte Inhalte von Streamingplattformen zugreifen kann. Welche Anbieter aber konkret ermöglicht werden, richtet sich auch nach Betriebssystem und Hardware: Unter Android kannst Du mit Kodi zum Beispiel auf Netflix zugreifen.

Hast Du Kodi 18 schon installiert? Wie flüssig läuft die neue Version auf Deinem Gerät? Wir freuen uns über eine Rückmeldung von Dir.

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