Pokémon Duel
Junge Frau schaut auf ihr iPhone.
Einige der Helden in Raid: Shadow Legends

Pokémon Duel kombiniert Monsterkampf mit Brettspiel-Klassiker

Endlich kön­nen Poké­mon-Fans wieder aufat­men. Das große Entwöh­nungszit­tern nach dem Ende des Poké­mon Go-Hypes ist bald vor­bei. „Poké­mon Duel“ heißt das neue Mobile-Game und bietet Fans, was Fans wollen: Duelle. Aber: Kennst Du eigentlich noch Müh­le?

Wenn es hierzu­lande heißt: „Wir spie­len Müh­le“, brüllt man in Übersee: „C’mon, we play NINE MEN’S MORRIS!“. Klingt gle­ich viel action­re­ich­er oder? Das dachte sich wohl auch The Poké­mon Com­pa­ny und schickt sich nun an, mit seinem neuesten Poké­mon-Aben­teuer mehr aus dem längst vergesse­nen Steineschieben zu machen und damit vielle­icht das näch­ste Poké­mon GO in Umlauf zu brin­gen. Hier gibt es schon mal einen Trail­er für Dich:

Poké-Mühle – Zwei Welten treffen aufeinander

Auch Poké­mon GO, man mag es kaum glauben, hat nicht alle Fans glück­lich gemacht. Neben eini­gen Bugs hier und da, wün­scht­en sich viele Spiel­er ein Duell-Sys­tem, das dem ursprünglichen Poké­mon-Aben­teuer näher kommt. Daher haben sich die Entwick­ler der Poké­mon Com­pa­ny nun an der Umset­zung dieses Wun­sches ver­sucht. Her­aus­gekom­men ist ein Spiel, das von einem Klas­sik­er der Brettspiel-His­to­rie inspiri­ert scheint. Gefun­den haben sie diesen über­raschen­der­weise im Steineschieber-Spiel Müh­le.

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Die Verbindung ist ein­fach: Wie beim ange­sproch­enen Brettspiel-Klas­sik­er gilt es auch bei Poké­mon Duel, seinen Geg­n­er zu dez­imieren. Statt den leblosen neun Steinen hast Du bei Poké­mon Duel eben sechs Poké­mon auf dem Feld. Ziel ist es in diesem Fall, in das Ter­ri­to­ri­um Deines Gegenübers einzu­drin­gen und dieses zu erobern. Tre­f­fen sich zwei ver­fein­dete Poké­mon auf dem Weg, kommt es zum Duell. Wie üblich machen ver­schiedene Typen der Taschen­mon­ster (Wass­er, Feuer, Elek­tro, Geist, etc.) den Unter­schied. Doch damit nicht genug…

Einen an der Scheibe: Data Disk und andere Gimmicks in Pokémon Duel

Wenn Du Dich schon auf einem Brettspiel-Are­al bewegst, dann wäre es ja irgend­wie lang­weilig, wenn einzig die passende Strate­gie über Sieg und Nieder­lage entschei­den würde. Bei jedem Poké­mon-Kampf entschei­det daher ein Dreh an dem „Data Disk“ genan­nten Glück­srad darüber, welche Attacke Dein Poké­mon ein­set­zt.

Zusät­zlich kannst Du vor dem Kampf eine „Plate“ ein­set­zen, die Deinem Poké­mon z.B. einen Kraftschub gewährt, die Posi­tio­nen Dein­er Mon­ster für eine Runde tauscht und noch vieles mehr kön­nen soll. Nach dem Kampf ist das geg­ner­ische Poké­mon entwed­er K.O., geht aus dem Weg oder Du und Dein virtueller Weg­be­gleit­er müssen sich geschla­gen geben.

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Offline spielen ist so 90ér

Nicht wirk­lich über­raschend, aber zumin­d­est erwäh­nenswert ist der Umstand, dass Du Poké­mon Duel auss­chließlich online spie­len kannst. Im Gegen­satz zu Poké­mon Go ist es allerd­ings zum ersten Mal möglich, gegen die KI zu spie­len. Das Pil­gern zu den Are­nen in der „echt­en“ Welt fällt damit weg und die Action kann jed­erzeit begin­nen. Wie gut der Com­put­er der­weil wirk­lich ist, bleibt abzuwarten.

In den USA ist die App für Android und Apple bere­its kosten­frei erhältlich. Wie üblich sind In-App-Käufe möglich, mit denen Du Train­ingszeit­en umge­hen und Deine Taschen­mon­ster unverzüglich auf Steroide brin­gen kannst. Diese Upgrades kannst Du als Voda­fone-Kunde auch mit Deinem iOS- oder Android-Gerät ganz ein­fach auch über Deine Voda­fone Handy-Rech­nung oder das Pre­paid Guthaben bezahlen. Wann Poké­mon Duel bei uns ver­füg­bar ist, ver­rät The Poké­mon Com­pa­ny noch nicht. Aber allzu lange kann es nicht mehr dauern, bis Du auch in Deutsch­land deine Duell-Fähigkeit­en unter Beweis stellen kannst.

Bleibt die Frage, welche poké­tastis­chen Brettspieladap­tio­nen uns in Zukun­ft noch erwarten. Pikachu ärg­er Dich nicht? Tur­tok versenken? Die Siedler von Bisas­am?

Wirst Du Dir krasse Müh­le­mon-Duelle auf dem Smart­phone liefern? Und welche aus­ge­feil­ten Poké­mon-Spiel-Ideen treiben Dich son­st noch um? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar.

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