Photoshop für Android: Das kann die Express-Bildbearbeitungs-App

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Photoshop für Android: Das kann die Express-Bildbearbeitungs-App

Mit Adobe Photoshop Express für Android bearbeitest Du Deine Fotos schnell und unkompliziert – dabei spielt es keine Rolle, ob Du Anfänger oder erfahrener Anwender bist. Wir stellen Dir hier alle wichtigen Features der App vor und geben noch einige weitere Tipps zur Bearbeitung.

Die Ansprüche an Photoshop Express und die Desktop-Variante, die seit vielen Jahren den Standard in der professionellen Bildbearbeitung vorgibt, sind grundverschieden. Auf dem Smartphone geht es meist lediglich um die schnelle Bearbeitung von Schnappschüssen. Allerdings sind die Einstellungsmöglichkeiten in Photoshop Express für eine kostenlose App tatsächlich beeindruckend. Mit dem nötigen Know-how holst Du damit das Maximum aus Deinen Bildern heraus. Und so geht’s:

Homescreen-Navigation und Filtereinstellungen

Hast Du die App geöffnet, landest Du direkt in der Bilderauswahl. Welche Fotos hier angezeigt werden, kannst Du selbst über das Kontextmenü am oberen Bildschirmrand bestimmen, wo standardmäßig „Alle Fotos“ angewählt ist. Tippst Du darauf, hast Du die Wahl zwischen „Kamera“, „Gerät“, „Lightroom“ und der „Creative Cloud“. Oben links findest Du ein Burger-Menü (die drei übereinanderliegenden Striche), in dem lediglich die Voreinstellungen wirklich interessant sind: Dir wird hier unter anderem die Kontrolle über die JPEG-Qualität oder Wasserzeichen überlassen. Über das Drei-Punkte-Icon oben rechts hast Du die Möglichkeit, Collagen zu erstellen und Bilder zu löschen. Gegenüber auf der unteren Seite befindet sich ein blaues Icon. Wählst Du es an, kannst Du mehrere Bilder auswählen. Danach gelangst Du endlich zum eigentlichen Bearbeitungs-Screen.

Dein Foto befindet sich nun im Filter-Modus. Die weiteren Bearbeitungsmodi „Zuschneiden“, „Korrekturen“, „Rote Augen entfernen“, „Ränder“ und „Schönheitsfehler entfernen“ sind alle in der Werkzeugleiste am unteren Bildschirmrand über die eindeutigen Icons zu finden. Bei den Filtern stehen Dir direkt über der von links nach rechts verlaufenden Auswahlleiste noch mehrere Unterkategorien zur Verfügung, damit Du den passenden Filter, beispielsweise „Schwarzweiß“ oder „Porträt“, noch etwas schneller findest.

Selbst gute Fotos können meist noch etwas optimiert werden.

Das Zuschneiden-Menü mit seinen neuen Einstellungsmöglichkeiten

Dass die Photoshop-App derzeit so gut im App Store bewertet wird, liegt auch daran, dass in letzter Zeit einige wirklich praktische Funktionen dazugekommen sind. Tippe auf das „Zuschneiden“-Icon (die beiden übereinanderliegenden rechten Winkel) – es erscheinen die Werkzeuge aus drei Unterkategorien: Du befindest Dich zunächst in „Seitenverhältnis“ – das gängige Zuschneiden-Tool, das Du auch aus anderen Bildbearbeitungsprogrammen kennst; inklusive vorgefertigter Seitenverhältnisse. Die mittlere Kategorie „Drehen“, ist ebenfalls selbsterklärend. Spannend wird es rechts daneben in der Kategorie „Transformieren“.

Neben zwei Automatikfunktionen gewährt Dir die App hier nämlich auch die Möglichkeit einer manuellen perspektivischen Transformation über die Reiter „Vertikale Neigung“ und „Horizontale Neigung“. Beides funktioniert mithilfe eines Schiebereglers und ist zum Beispiel sehr praktisch, wenn Du ein Bauwerk fotografiert hast und eine perspektivische Verzerrung ausgleichen möchtest. Danach musst Du das Bild noch einmal neu zuschneiden, damit keine leeren Bildbereiche zurückbleiben.

Die weiteren Werkzeuge und Funktionen der Kopfleiste

Unter den Korrekturen findest Du jede Menge Schieberegler, die für kleinere Bildmodifizierungen sorgen – darunter „Farbiges Rauschen reduzieren“, „Dunst entfernen“ und „Schärfen“. Bei einigen der hier aufgeführten Unterpunkte gibt es zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten: Bei der „Vignette“ bestimmst Du die Intensität der Vignette zwar auch über den Schieberegler, das sichtbare Zentrum lässt sich aber steuern, indem du zwei Finger auf das Display legst und sie auseinander- und zusammenziehst.

Die verbliebenen Werkzeuge sind weitestgehend selbsterklärend: Bei „Rote Augen entfernen“ genügt zum Beispiel schon eine kurze Bildschirmberührung, damit Photoshop Express die Korrektur vornimmt, und unter „Ränder“ suchst Du Dir einfach aus, was Dir gefällt. Unter „Schönheitsfehler korrigieren“ soll der Anwender Falten oder Unreinheiten mit Tippen auf den Bildschirm entfernen können – das funktioniert bei der regulären Desktop-Variante von Photoshop allerdings wesentlich besser.

Hast Du einen Fehler gemacht oder möchtest einfach einen Arbeitsschritt vor- oder zurückgehen, tippst Du auf die beiden Pfeile in der oberen Leiste. Dort befindet sich auch ein Zauberstab. Wählst Du ihn an, korrigiert die App Dein Foto automatisch – falls Dir das Ergebnis genügt, sparst Du Dir mit diesem Tool eine Menge Zeit. Über das Icon rechts daneben hast Du eine Möglichkeit, Deine Bearbeitungen mit dem Ausgangsbild zu vergleichen. Ebenfalls wichtig ist der Button zum Speichern und teilen, der sich noch etwas weiter rechts befindet.

Zusammenfassung

  • In Photoshop für Android musst Du zunächst ein einzelnes Bild oder eine Zusammenstellung aus den wählbaren Quellen für die Bearbeitung bestimmen.
  • Im Bearbeitungsmodus findest Du unten eine Werkzeugleiste, in der Du zwischen „Zuschneiden“, „Korrekturen“, „Rote Augen entfernen“, „Ränder“ und „Schönheitsfehler entfernen“ wechseln kannst.
  • In der oberen Leiste findest Du zum Beispiel einen Zauberstab für die Auto-Korrektur und das Icon zum Speichern und Teilen der Bilder.

Konnten Dir unsere Tipps für Photoshop Express weiterhelfen? Hast Du spezielle Tipps für die Bildbearbeitung? Schreibe uns Deine Antwort gerne in die Kommentare.

Titelbild: Samsung / Pexels (rawpixel.com)

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