Screenshot von RAR für Android
Junge Frau mit iPhone in der Hand
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RAR-Dateien und Co. unter Android öffnen und versenden: So geht’s

Genau wie Musik­dateien lassen sich auch beliebige andere Dateien mit bes­timmten Ver­fahren kom­prim­ieren. So sparst Du beispiel­sweise Spe­icher­platz beim Versenden via E-Mail. Doch was ist, wenn Du Anhänge im .rar- oder .zip-For­mat erhältst und nicht weißt, wie Du sie öff­nen sollst? Hier helfen Dir entsprechende Apps weit­er, die mit kom­prim­ierten Dat­en umge­hen kön­nen.

Die bekan­ntesten Kom­pres­sions­for­mate für Dateien jeglich­er Art heißen RAR und ZIP. Doch auch andere For­mate wie 7-ZIP oder TAR ste­hen für das kom­prim­ierte Able­gen und Versenden ein­er oder mehrerer Dateien. Wir zeigen Dir, wie Du entsprechen­den Daten­pakete öff­nen, sowie selb­st erstellen und versenden kannst.

So öffnest Du komprimierte RAR-Dateien unter Android

Vielle­icht hast Du schon ein­mal eine oder mehrere Dateien als kom­prim­ierte Anhänge in E-Mails bekom­men oder aus dem Web herun­terge­laden. Ohne ein geeignetes Pro­gramm zum Öff­nen kommst Du zunächst nicht weit­er, da die eigentlichen Dat­en platzs­parend umge­wan­delt wur­den. Hier hil­ft Dir das Archiv-Tool RAR weit­er, das Du kosten­los aus dem Google Play Store herun­ter­laden kannst.

Nach dem Start der Anwen­dung gelangst Du in die Gesamtüber­sicht Deines Dateisys­tems: Suche hier zunächst die zu öff­nende Datei. Alter­na­tiv kannst Du auf den entsprechen­den E-Mail-Anhang tip­pen und dann die RAR-App auswählen. Anschließend kannst Du deren Inhalt ein­se­hen. Im näch­sten Schritt wan­delst Du die Dat­en über das Sym­bol mit dem Pfeil nach oben um, sodass Du sie auch ohne die spezielle App jed­erzeit ein­se­hen kannst. Eventuell wird dabei ein eigen­er Ord­ner angelegt. RAR „ver­ste­ht” alle gängi­gen Kom­pres­sions­for­mate und unter­stützt selb­st pass­wort­geschützte Archive. Die Namensge­bung und der Funk­tion­sum­fang lehnen sich hier an das beliebte Win­dows-Tool „Win­RAR” an.

Andere Apps wie der ZArchiv­er von ZDe­vs sowie der ES Datei Explor­er von ES Glob­al bieten Dir übri­gens einen ähn­lichen Funk­tion­sum­fang.

Video: YouTube / Download.comVideo

Ein komprimiertes Archiv erstellen

Mit den meis­ten Archivierungs-Tools kannst Du auch selb­st kom­prim­ierte Dateien erstellen. Das ist beson­ders dann nüt­zlich, wenn Du mehrere Texte oder Bilder platzs­parend in eine einzelne Datei pack­en und versenden willst. Hierzu gehst Du in der RAR-App für Android wie fol­gt vor (andere Apps funk­tion­ieren meist auf ähn­liche oder dieselbe Weise):

Stelle sich­er, dass alle zu kom­prim­ieren­den Dateien in einem bes­timmten Ord­ner liegen. Das ist nicht nur für die Auswahl auf Deinem Smart­phone, son­dern auch Dein Gegenüber hil­fre­ich, da bei der emp­fan­gen­den Datei direkt ein passender Ord­ner angelegt wird. Alter­na­tiv kannst Du natür­lich auch mehrere einzelne Dateien durch Antip­pen des Kästchens daneben auswählen. Anschließend tippst Du auf das „+”-Sym­bol neben dem Schriftzug „RAR”.

Junge Frau öffnet RAR-Datei am Smartphone.

Eine der gängig­sten Android-Apps für das Erstellen kom­prim­iert­er Dateien heißt RAR.

Du kannst nun auswählen, in welchem For­mat Du das kom­prim­ierte Archiv erstellen willst. Die gängig­sten For­mate, die sich später auch an PC und Mac ausle­sen lassen, sind RAR und ZIP. Außer­dem kannst Du für Dein Archiv ein Pass­wort fes­tle­gen. Das ist prak­tisch, wenn es sich um ver­trauliche Doku­mente han­delt, die nur der Empfänger öff­nen kön­nen soll. Mit Hil­fe des Reit­ers „Erweit­ert” kannst du außer­dem ein größeres Archiv in mehrere kleinere Dateien aufteilen. Diese Option ist nüt­zlich, wenn Dein E-Mail-Client oder der Deines Empfängers Anhänge mit mehr als fünf Megabyte an Größe nicht ver­ar­beit­en kann.

So versendest Du komprimierte Dateien

Nach­dem Du das Archiv erstellt und die nöti­gen Rechte erteilt hast, befind­et es sich auf der in Deinem Smart­phone ver­wen­de­ten SD-Karte. Tippe es wiederum an und anschließend auf die drei senkrecht ste­hen­den Punk­te. Hier wählst Du nun „Senden” und dann eine App, mit der Du die Datei ver­schick­en willst. Das kann nicht nur Dein E-Mail-Client sein, son­dern beispiel­sweise auch What­sApp. Auch über die Blue­tooth-Funk­tion Deines Smart­phones kannst Du das Archiv versenden.

Zusammenfassung

  • Um unter Android kom­prim­ierte Dateien der For­mate RAR, ZIP und Co. zu ver­wen­den, empfehlen wir Dir die Ver­wen­dung ein­er speziellen App, beispiel­sweise RAR.
  • Nach der Instal­la­tion der Anwen­dung kannst Du eine Vielzahl von kom­prim­ierten For­mat­en öff­nen und sog­ar selb­st erstellen.
  • Lege die zu versenden­den Dateien in einem bes­timmten Ord­ner ab und tippe diesen an – oder wäh­le jede Datei einzeln für das Erstellen eines kom­prim­ierten Archivs aus.
  • Du kannst für das Archiv ein Pass­wort vergeben.
  • Kom­prim­ierte Dateien lassen sich anschließend sowohl via E-Mail als auch über Mes­sen­ger-Dien­ste und Blue­tooth versenden.

Wie klappt bei Dir das Ent­pack­en und Versenden kom­prim­iert­er Dateien? Find­est Du das vorgestellte Tool für Android nüt­zlich? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar.

Titelbild: Eigenkreation: Samsung / Pixabay

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