Zwei Männer planen eine virtuelle Raumeinrichtung
Junge Frau mit iPhone in der Hand
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Oculus Rift: So richtest Du Dein Zimmer virtuell ein

Nach­dem die Ocu­lus Rift-VR-Brille schon Mitte 2017 die Unter­stützung für Room­scale VR, also das virtuelle Umher­laufen in dig­i­tal­en Wel­ten ohne Joy­stick, spendiert bekom­men hat, legt Ocu­lus jet­zt noch einen drauf. Mit dem Rift Core 2.0-Update kannst Du Dein com­put­er­gener­iertes Zuhause umfan­gre­ich anpassen und mit Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den verse­hen.

Mit Rift Core 2.0 bietet Ocu­lus jet­zt jede Menge neue Ein­rich­tungs­ge­gen­stände, Rau­mumge­bun­gen, Tape­ten und Boden­beläge. Die Tex­turen sind dabei gewohnt real­is­tisch gestal­tet und sog­ar Ausze­ich­nun­gen lassen sich in Dein­er virtuellen Rau­mumge­bung platzieren. Alles was Du brauchst, sind eine Ocu­lus Rift-Brille, zwei Ocu­lus Touch-Hand­con­troller und natür­lich einen halb­wegs leis­tungsstarken PC mit HDMI-Grafikkarte und USB 3.0-Anschlüssen. Nach dem Anschluss der Kom­po­nen­ten lädst Du Dir noch die aktuelle Ver­sion der Ocu­lus-Soft­ware herunter und kannst direkt losle­gen.

Das bringt das Rift Core 2.0-Update für die Oculus Rift

Das kür­zlich erschienene Update für die Ocu­lus Rift und ins­beson­dere die Ocu­lus Home-Plat­tform bietet jede Menge (neue) Indi­vid­u­al­isierungsmöglichkeit­en. Neben ein­er ganzen Rei­he an ver­schiede­nen Möbel­stück­en und Kleinkram wur­den auch die Avatare grafisch deut­lich ansprechen­der gestal­tet. Außer­dem kannst Du jet­zt dank Ocu­lus Dash inner­halb der virtuellen Welt auf ein hal­brun­des Bedi­en­feld zugreifen, ohne aus der VR-Erfahrung her­aus­geris­sen zu wer­den.

Bis zu 500 ver­schiedene Objek­te lassen sich the­o­retisch im Raum platzieren, betra­cht­en und umher­schieben. So kannst Du Deine virtuelle Rau­mumge­bung noch indi­vidu­eller gestal­ten und anpassen. Allerd­ings gibt es für die ganze Sache eine natür­liche Begren­zung: Nicht jed­er PC unter­stützt so viele ver­schiedene VR-Objek­te, was an der ver­füg­baren Rechen­leis­tung und dem ver­füg­baren Arbeitsspe­ich­er liegt. Aus diesem Grund teilt Dir die Ocu­lus Home-Plat­tform jed­erzeit mit, ob die platzierte Objek­tan­zahl von Deinem Rech­n­er noch flüs­sig dargestellt wer­den kann.

Ocu­lus Home
Video: YouTube / Oculus

Diese Objektarten stehen Dir zur Verfügung

Um auf die ver­schiede­nen Objek­tarten zuzu­greifen, drücke zunächst den linken Menü-But­ton. Hier wählst Du aus ver­schiede­nen Kat­e­gorien wie „Objek­te”, „Deko­ra­tio­nen”, „Umge­bun­gen”, , „Bib­lio­thek­se­le­menten” sowie „Ausze­ich­nun­gen”. Auf der recht­en Seite erhältst Du nach Auswahl ein­er Kat­e­gorie dann eine Darstel­lung der ver­wend­baren Inhalte, aus der Du wählen kannst.

Die Sortierung der Ele­mente lässt sich mith­il­fe eines Drop-Down-But­tons in der Gesamtüber­sicht („Alle”) verän­dern.

So richtest Du die Grundstruktur des Raums ein

Mith­il­fe des „Umgebungen”-Tabs kannst Du auf ver­schiedene Gestal­tungse­le­mente für Deinen virtuellen Raum zugreifen. Darunter befind­en sich „Umge­bun­gen”, in denen sich Dein Raum befind­en soll, Säulen für den Balkon sowie Tape­ten und Boden­beläge. Um nun eine Option auszuwählen, zeigst Du ein­fach mit dem Fin­ger auf eine bes­timmte Auswahl und drückst den „Greifen”-Knopf. Und siehe da: Schon sieht Dein virtuelles Zuhause ganz anders aus.

Rift Core 2.0 Update-Neuerun­gen
Video: YouTube / Reality Check VR

So kannst Du Objekte im Raum platzieren und verschieben

Einen wichti­gen Fak­tor soll­test Du vor­ab berück­sichti­gen: In Rift Core 2.0 kannst Du Gegen­stände nicht nur auf dem Boden oder auf anderen Gegen­stän­den platzieren, son­dern diese auch ganz ein­fach an die Wand oder an die Decke heften. So ent­fällt die lästige Bohrar­beit, da es im Grunde kein­er­lei Schw­erkraft gibt (außer, Du weist ein­er Ober­fläche diese zu) und die Gegen­stände zunächst an jeglichen Ober­flächen haften bleiben. Nebeneinan­der oder aufeinan­der gestellte Objek­te bleiben hier­bei getren­nt. Eine Deko­ra­tion, die an einem Gegen­stand befes­tigt wird, wird hinge­gen später zusam­men mit dem Gegen­stand ver­schoben.

Wenn Du also ein Objekt im Raum platzieren möcht­est, zeige zunächst mit dem Fin­ger darauf und drücke dann den „Greifen”-Button. Es erscheinen nun ver­schiedene Auswahlmöglichkeit­en für „Bewe­gen”, „Able­gen” und „Duplizieren”. Ver­wende nun den linken Stick, um das Objekt zu bewe­gen. Sobald Du den Stick loslässt erscheinen weit­ere Optio­nen, mit denen Du Objek­te her­anziehen und wegschieben, drehen und zurück­le­gen kannst.

Ocu­lus Core (Home) 2.0 Beta Deutsch
Video: YouTube / TweakyDoodle

Übri­gens: Wenn Du Gegen­stände kopieren und mehrmals im Raum platzieren möcht­est, nutze ein­fach das „Duplizieren”-Feature. Dies funk­tion­iert allerd­ings nicht mit Erfol­gen, da Du diese ja nur ein­mal erre­icht hast.

Zusammenfassung

  • Das Rift Core 2.0-Update für Ocu­lus Rift bietet 150 neue Gegen­stände, die Du frei in Deinem Ocu­lus Home-Raum platzieren kannst.
  • Nutze das Kon­fig­u­ra­tions­menü für wichtige Ein­stel­lun­gen, ohne die VR-Umge­bung ver­lassen zu müssen.
  • Ver­schönere Deinen Raum mit „Objek­ten”, „Deko­ra­tio­nen”, „Umge­bun­gen”, „Bib­lio­thek­se­le­menten” oder „Ausze­ich­nun­gen”.
  • Das Sys­tem zeigt Dir stets an, ob die ver­wen­dete Anzahl an Objek­ten (bis zu 500) sich noch flüs­sig darstellen lässt.
  • So kannst Du mögliche Raumein­rich­tun­gen vor­ab pla­nen, ohne Möbel und Tape­ten kaufen zu müssen – oder ein­fach nur Spaß beim virtuellen Gestal­ten haben.

Wie find­est Du die Neuerun­gen in Rift Core 2.0? Bist Du mit der Ein­rich­tung Deines virtuellen Zuhaus­es schon zufrieden? Ver­rate es uns gern in den Kom­mentaren.

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