Google Duo unter Android
Eine Frau mit roten Kopfhörern liegt auf dem Bett und hört etwas auf ihrem Handy.
Beispiel für die Nutzung von Apple Music via SharePlay in FaceTime
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Google Duo: Infos zur Einrichtung & Verwendung auf allen Geräten

Die prak­tis­che Videokon­ferenz-App Google Duo ist sowohl für iOS als auch für Android erhältlich. Sie ermöglicht es Dir auch ohne Google Account mit Deinen Kon­tak­ten über den Mes­sen­ger zu kom­mu­nizieren. Welche Vorteile das birgt und wie die Erstein­rich­tung funk­tion­iert, erfährst Du hier.

Die erste Einrichtung nach dem Start

Google Duo gibt es bere­its seit knapp zwei Jahren. Alle­in­stel­lungsmerk­mal der App ist dabei das „Knock Knock“ beziehungsweise „Kuckuck“-Feature, auf das wir natür­lich eben­falls in diesem Text einge­hen wer­den. Down­load und Instal­la­tion klap­pen selb­sterk­lärend aus Apples App Store und Googles Play Store her­aus. Du soll­test Dir allerd­ings genau anschauen, welchen Zugrif­f­en Du beim ersten Öff­nen der App­lika­tion zus­timmst. Um fol­gende Berech­ti­gun­gen geht es:

Kon­tak­te: Wenig über­raschend ver­langt die App den Zugriff auf die Kon­tak­te Deines iPhones oder Android-Smart­phones – anders wäre die Ver­wen­dung wohl schw­er­lich möglich. Die Anwen­dung ver­wen­det diese Berech­ti­gung, um zu ermit­teln, welchen Dein­er Kon­tak­te Du anrufen möcht­est.
SMS: Hier­bei han­delt es sich um eine Berech­ti­gung, die prinzip­iell abgelehnt wer­den kön­nte. Auch ohne den Zugriff auf Deine SMS bliebe die App ver­wend­bar. Benötigt wird dieser Zugriff laut Google für die SMS-Bestä­ti­gung, die jedoch auch über die Ein­stel­lun­gen Deines Gerätes ges­teuert wer­den kann.
Mikro­fon und Kam­era: Willst Du Duo vor allem nutzen, um via Video-Chat mit Deinen gespe­icherten Kon­tak­ten zu kom­mu­nizieren, musst Du der App natür­lich auch den Zugriff auf die Kam­era und das Mikro­fon des Smart­phones gewähren.

Video: YouTube / Google

Voraus­set­zung für die Nutzung ist außer­dem, dass Du Deine Tele­fon­num­mer ein­mal bestätigst, indem Du sie in das vorge­se­hene Feld ein­trägst. Ist dieser Schritt abgeschlossen, erhältst Du eine Bestä­ti­gung, dass alles bere­it ist. Mit der Tele­fon­num­mer-Ver­i­fizierung gewährleis­tet Google Duo, dass andere Nutzer, die Deine Num­mer gespe­ichert haben, Dich über die Kon­tak­top­tion der App sehen kön­nen (und ander­sherum). Nutzer, die Deine Num­mer ken­nen, kön­nen Dich nach der Freiga­be in Google-Dien­sten kon­tak­tieren. Du erteilst damit außer­dem die Erlaub­nis, dass Dein Stan­dort sowie Deine Kon­tak­te in bes­timmten Inter­vallen von Google Duo über­mit­telt wer­den.

Sobald Du in der App gelandet bist, ste­hen Dir zahlre­iche Optio­nen zur Auswahl. Du kannst beispiel­sweise plat­tfor­müber­greifend Videoan­rufe führen und mit­tels des soge­nan­nten „Kuckuck“-Features auch schon vor dem Abnehmen live sehen, wer ger­ade in der anderen Leitung wartet. Das Ganze ist im Übri­gen auch Ende-zu-Ende-ver­schlüs­selt, was ein hohes Maß an Sicher­heit gewährt. Was die Video-Qual­ität bet­rifft, so kom­men die Videokon­feren­zen immer­hin auf das kleine HD-For­mat (720p). Laut Google soll dies auch bei ein­er mit­telmäßi­gen Inter­netverbindung noch gut funk­tion­ieren. Wir haben an dieser Stelle noch einige Tipps für Dich, mit denen Du die Videovorschau opti­mal nutzt, beziehungsweise Fehler auss­chließt.

Tipps und Tricks für die Verwendung des „Kuckucks“

Für die oben bere­its ange­sproch­ene „Kuck­uck“ Vorschau muss sich der jew­eilige Anrufer/Anrufempfänger in Deinen Kon­tak­ten befind­en. Unter Android aktivierst Du das Fea­ture zum Beispiel, indem Du Duo öffnest und auf das Menü-Icon (die drei übere­inan­der­liegen­den Punk­te) tippst. Dann gehst Du auf „Ein­stel­lun­gen“ und schließlich auf „Kuck­uck“. Daneben siehst Du einen Schiebere­gler, den Du ganz ein­fach in die aktive, far­blich hin­ter­legte Posi­tion schieb­st. Zum späteren Deak­tivieren bewegst Du den Regler dementsprechend wieder in die andere Rich­tung. Sollte das Fea­ture ein­mal nicht funk­tion­ieren, kön­nen mehrere mögliche Fehlerquellen zugrunde liegen: Wom­öglich hat der Anrufer das Fea­ture deak­tiviert oder er ist noch nicht gespe­ichert.
Ver­wen­d­est Du Google Duo mit Deinem iPhone, siehst Du die Vorschau des Anrufers über die Anruf­be­nachrich­ti­gun­gen. Ist das Dis­play des Geräts noch ges­per­rt, wis­cht Du auf der Benachrich­ti­gung nach links und wählst den Reit­er „Vorschau“ an. Erhältst Du den Videoan­ruf, während Du ger­ade auf den entsper­rten Bild­schirm schaust, wis­cht Du auf der Benachrich­ti­gung nach unten und tippst auf „Vorschau“.

Zusammenfassung

  • Google Duo kannst Du für iOS und Android kosten­los aus den Stores herun­ter­laden.
  • Bei der ersten Ein­rich­tung musst Du Zugriffe zu Kon­tak­ten, SMS, Mikro­fon und Kam­era Deines Geräts erteilen.
  • Für die Nutzung ist es außer­dem notwendig, dass Du Deine Tele­fon­num­mer bestätigst.
  • Für die Anrufer­vorschau namens „Kuck­uck“ müssen Du und Dein Kon­takt das Fea­ture über die Ein­stel­lun­gen aktiviert haben.
  • Außer­dem funk­tion­iert die Live-Vorschau nur, wenn Du den Kon­takt gespe­ichert hast.
  • iPhone-Besitzer müssen die Videovorschau über die Anruf­be­nachrich­ti­gung anse­hen – also über die Vorschau, die sowohl bei ges­per­rtem als auch bei entsper­rtem Bild­schirm aktivier­bar ist.

Nutzt Du Google Duo bere­its? Und wie find­est Du eigentlich das „Kuckuck“-Feature? Teile Deine Erfahrun­gen gerne in den Kom­mentaren mit uns.

Titelbild: Eigenkreation / Samsung / unsplash  (Pavan Trikutam)

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