Die besten Fahrrad-Navi-Apps für Android und iPhone

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Die besten Fahrrad-Navi-Apps für Android und iPhone

Du planst eine Fahrt ins Grüne mit Deinem Fahrrad? Dann solltest Du auch das passende Zubehör mitnehmen – zum Beispiel eine nützliche Fahrrad-Navi-App. Wir zeigen Dir, welche davon für Smartphone-Nutzer besonders empfehlenswert sind.

Viele Menschen verwenden Google Maps für die tägliche Navigation, was vielleicht auch auf Dich zutrifft. Besser geeignet für Fahrradtouren sind allerdings solche Apps, die speziell für Radfahrer und deren Bedürfnisse entwickelt worden sind. Bei Google Maps dagegen kann es Dir zum Beispiel passieren, dass Dir Routen mit starkem Verkehr vorgeschlagen werden – und nicht die zumindest für Mountainbikes besser geeigneten Feldwege.

Komoot: Navigieren über Smartphone & Smartwatch

Eine gute Fahrrad-Navi-App ist Komoot: Hast Du damit einen Ort ausgewählt, bietet Dir die Anwendung gleich mehrere Routen an. Ähnlich wie bei Tinder kannst Du Strecken favorisieren oder entfernen. Neuerdings sind sogar Bus- und Bahnhaltestellen inklusive, sodass Du Deine Fahrt noch stärker personalisieren kannst. Das Kartenmaterial lässt sich nach dem kostenpflichtigen Download offline nutzen. Die App ist auch mit Deiner Apple Watch kompatibel, sodass Du für neue Anweisungen nicht immer Dein Smartphone herausholen musst. Selbst zum Wandern eignet sich die Anwendung – gut, wenn Du Dich lieber zu Fuß bewegst. Außerdem kannst Du mit Komoot Deine Touren aufzeichnen. Die App gibt es zur kostenlosen Installation sowohl für Android als auch iOS.

Video: YouTube / komootChannel

Bike Citizens: Routenplanung in der Großstadt

Viele Fahrräder werden nicht zur Fahrt ins Grüne, sondern zur Navigation in der Großstadt benutzt. Genau an diese Menschen richtet sich die kostenlose Anwendung Bike Citizens: 69 deutsche und internationale Städte sind in die App integriert. Willst Du Deine nächste Route planen, kannst Du gleich den Fahrradtyp angeben. Einzelne Karten kannst Du Stück für Stück nachkaufen; der reine Download der App ist aber kostenlos. Das erworbene Material ist offline nutzbar und schont somit Dein Datenvolumen. Die Auswahl an Städten ist allerdings begrenzt – und einige befinden sich noch im Beta-Modus. Doch wer ein Fahrrad-Navi speziell für deutsche Großstädte sucht, liegt mit Bike Citizens richtig. Die Anwendung ist für iOS– und Android-Geräte erschienen.

Video: YouTube / Bike Citizens

ADFC Karten: Anzeige von Restaurants und Sehenswürdigkeiten

Anders als Routenplaner fürs Smartphone bietet die ADFC Karten-App eine gute Übersicht darüber, wo Du Dich gerade aufhältst. Deine Position wird dank GPS lokalisiert, zudem zeigt die App auch Restaurants und Sehenswürdigkeiten an. Der Download von ADFC Karten ist kostenlos, die Karten der einzelnen Regionen musst Du einzeln dazukaufen. Trotzdem die Routenplanung fehlt, punktet die App mit ihrer 1:1 Umsetzung der ADFC-Papierkarten. Du findest sie hier für iOS zum Download. Eine Android-Version gibt es derzeit (Stand: Januar 2018) nicht.

Runtastic Mountain Bike PRO: Für jeden Fahrradtyp die richtige App

Runtastic dürfte den meisten Nutzern zumindest vom Namen her ein Begriff sein. Mittlerweile hat der Entwickler auch Apps für Touren mit dem Zweirad auf den Markt gebracht. Runtastic Mountain Bike Pro ist eine dieser Anwendungen. Wir empfehlen Dir die kostenpflichtige Pro-Version, weil Du nur mit ihr den vollen Funktionsumfang der App nutzen kannst:

  • Übersichtliche Kartendarstellungen
  • Grafik Deiner zurückgelegten Höhenmeter
  • Routentracking via GPS
  • Streckeninfos per Sprachausgabe erhalten
  • Anzeige verbrauchter Kalorien

Runtastic hat eine App für jeden Fahrradtyp parat, sodass auch Nicht-Mountainbiker zum Zuge kommen. Du kannst die kostenpflichtige Pro-Version von Runtastic Mountain Bike für Android und iOS herunterladen.

Video: YouTube / Runtastic

Worauf Du bei Fahrrad-Navi-Apps achten solltest

Ob eine Fahrrad-Navi-App für Deine Bedürfnisse geeignet ist, kannst Du anhand mehrerer Faktoren bestimmen: Die besten Anwendungen bieten zum Beispiel die Möglichkeit, Karten offline zu benutzen. Schließlich möchtest Du den Akku Deines Smartphones wahrscheinlich lieber für die GPS-Ortung aufbrauchen, anstatt für den Download von Karten. Zumal Du in eher unbewohnten Gebieten nicht unbedingt immer die volle Netzgeschwindigkeit zur Verfügung hast. Außerdem solltest Du drauf achten, dass die entsprechende App Kartenmaterial von mehreren Anbietern verwendet – und nicht nur von Google Maps.

Nutzt Du für Deine Fahrradtouren auch spezielle Apps oder nimmst Du lieber Karten in Papierform mit? Wir hören gerne von Dir in den Kommentaren.

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