Android Auto auf dem Display eines Hondas
© picture alliance / AP Photo | Jae C. Hong
Spieler mit Fußball - Die besten Apps zum Bundesliga-Start
Frau nutzt WhatsApp auf Smartphone und Tablet.
:

Android Auto einrichten: So bringst Du Handy und Auto zusammen

Das Handy im Auto nutzen? Keine gute Idee. Es sei denn, Du hast einen schlauen dig­i­tal­en Begleit­er an Bord. Das kön­nte zum Beispiel Android Auto sein – lies hier, wie Du die App ein­richt­en kannst.

An der roten Ampel schnell einen Anruf mit dem Handy am Ohr starten, während der Fahrt einen Blick aufs Dis­play riskieren und bei der näch­sten Gele­gen­heit fix eine Antwort ein­tip­pen: Lei­der machen viel zu viele Autofahrer:innen genau das. Aber die Han­dynutzung am Steuer ist gefährlich und daher ver­boten. Wer es nicht lassen kann, riskiert einen Unfall oder min­destens 100 Euro Bußgeld, dazu einen Punkt in Flens­burg.

Das kön­nen sich Autofahrer:innen sparen. Mit Android Auto lassen sich etliche Funk­tio­nen eines Android-Smart­phones über das Info­tain­mentsys­tem des Autos nutzen, unter anderem ganz ein­fach per Google Assis­tant. Wie das funk­tion­iert, erfährst Du in diesem Rat­ge­ber.

Person tippt im Auto auf das Display des Infotainmentsystems

Hast Du Android Auto ein­gerichtet, kannst Du viele Funk­tio­nen über das Dis­play des Info­tain­mentsys­tems Deines Fahrzeugs aufrufen. — Bild: iStock

Mit welchen Autos funktioniert Android Auto?

Android Auto ist mit mehr als 500 Fahrzeug­mod­ellen kom­pat­i­bel. Das heißt, in all diesen Autos ist das Info­tain­mentsys­tem bere­its für Android Auto vor­bere­it­et. Android hat eine voll­ständi­ge Liste kom­pat­i­bler Fahrzeuge zur Ver­fü­gung gestellt.

Dein Wagen ist nicht dabei? Du kannst Dein Auto auch unab­hängig vom Fahrzeugher­steller mit ein­er Musikan­lage aufrüsten, die mit Android Auto kom­pat­i­bel ist. Auch hier­für hat Android eine Liste der kom­pat­i­blen Anla­gen zusam­mengestellt. Hast Du eine davon in Deinem Auto einge­baut, kannst Du Android Auto nachrüsten.

Android Auto nachrüsten: Das soll­test Du wis­sen

Und schließlich kannst Du Android Auto auch ohne kom­pat­i­bles Info­tain­mentsys­tem in Deinem Auto nutzen. Dazu ver­wen­d­est Du ein­fach das Dis­play Deines Handys als App-Ober­fläche. Denk aber daran, dass Du Dein Smart­phone nur nutzen darf­st, wenn der Motor Deines Autos aus­geschal­tet ist.

Android Auto auf dem Smartphone einrichten

Hast Du die App Android Auto noch nicht auf Deinem Handy, lade sie aus dem Google Play Store herunter. Dazu muss Dein Handy min­destens mit Android 6.0 laufen. Bei Android-Smart­phones ab Android 10 ist die App stan­dard­mäßig vorin­stal­liert.

Öffne Android Auto und folge den Anweisun­gen auf dem Bild­schirm. Damit die App voll­ständig funk­tion­iert, musst Du zunächst eine ganze Rei­he von Ein­stel­lun­gen für Android Auto ein­richt­en. Du wirst zum Beispiel aufge­fordert, Berech­ti­gun­gen zu erteilen, etwa für das Mikro­fon, die Kon­tak­te und das Tele­fon.

Tippe am Ende auf den „Weiter“-Button. Damit ist die App auf Deinem Handy ein­gerichtet und für den Kon­takt mit Deinem Auto vor­bere­it­et.

Im näch­sten Schritt verbind­est Du Dein Android-Smart­phone mit dem Info­tain­mentsys­tem oder der Musikan­lage Deines Autos. Das funk­tion­iert per Kabel oder Blue­tooth – je nach­dem, was Dein Smart­phone und Dein Auto unter­stützen.

Android Auto einrichten: Per Kabel aufs Autodisplay

Starte Dein Auto. Aber nicht, um losz­u­fahren, son­dern um die Stromver­sorgung Deines Info­tain­mentsys­tems herzustellen. Wenn Du einen Wagen mit Automatikgetriebe fährst, achte darauf, dass sich der Schalthebel in Park­stel­lung befind­et. Bei einem Auto mit Schalt­getriebe sollte die Hand­bremse ange­zo­gen sein.

  1. Verbinde Dein Handy per USB-Kabel mit dem Info­tain­mentsys­tem Deines Autos. Dazu benutzt Du am besten das Orig­i­nalk­a­bel, um etwaige Pan­nen und Prob­leme zu ver­mei­den.
  2. Wäh­le auf dem Dis­play des Info­tain­mentsys­tems den But­ton „Android Auto“ aus. Tippst Du auf den But­ton, erscheint die Benutze­r­ober­fläche von Android Auto.
  3. Über die Icons am unteren Bild­schirm­rand kannst Du jet­zt die gewün­scht­en Funk­tio­nen wählen, etwa Nav­i­ga­tion oder Tele­fon.

Tipp: Wenn Du Android Auto ein­mal per Kabel ein­gerichtet hast, kannst Du das Fea­ture kün­ftig in der Regel auch kabel­los nutzen.

Android Auto einrichten: Kabellos aufs Autodisplay

  1. Rufe die Ein­stel­lun­gen des Info­tain­mentsys­tems in Deinem Auto auf und aktiviere dort Android Auto, falls noch nicht geschehen.
  2. Anschließend kop­pelst Du Dein Smart­phone via Blue­tooth mit dem Fahrzeug.
  3. Rufe dann den Start­bild­schirm in Deinem Auto auf und starte Android Auto.
  4. Fer­tig – Android Auto läuft nun kabel­los in Deinem Auto.

Die Bedienung von Android Auto

Du hast mehrere Optio­nen, um Android Auto in Deinem Fahrzeug zu bedi­enen. Über das Dis­play in Deinem Auto kannst Du ver­schiedene Funk­tio­nen anwählen und starten, etwa Deine Navi-App. Wie von Deinem Android-Smart­phone gewohnt lassen sich etliche Funk­tio­nen auch per Sprach­s­teuerung aufrufen und nutzen – entwed­er mit dem gesproch­enen Befehl „Ok, Google“ oder per Sprach­s­teuerungstaste am Lenkrad Deines Autos. Willst Du zum Beispiel eine Nachricht ver­schick­en, sagst Du „Ok, Google, schicke eine Nachricht an Frau Muster­mann mit dem Text …“

Welche Apps gibt es für Android Auto?

Unter Android Auto ste­hen Dir rund 250 Apps zur Ver­fü­gung, die Du in Deinem Fahrzeug nutzen kannst – Apps für Nav­i­ga­tion, Kom­mu­nika­tion und Unter­hal­tung. Dazu zählen nicht nur Google-Apps wie Google Maps oder Waze, son­dern auch Anwen­dun­gen von Drit­tan­bi­etern. Du kannst als Navi etwa Tom­Tom ver­wen­den, als Mes­sen­ger What­sApp, für Radiobeschal­lung TuneIn oder als Musik-Stream­ing­di­enst Ama­zon Music und Spo­ti­fy.

Einige Apps wirst Du eventuell in der Auswahl ver­mis­sen. Das liegt daran, dass diese Anwen­dun­gen vom Fahren ablenken und daher ein Sicher­heit­srisiko darstellen. YouTube etwa kannst Du Dir nicht per Android Auto auf das Autodis­play holen.

Würdest Du Android Auto in Deinem Fahrzeug ein­richt­en? Oder nutzt Du ein anderes Sys­tem? Schreib es uns in den Kom­mentaren!

Das kön­nte Dich auch inter­essieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren