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Rauchen, ausdrücken, schnipp und weg? Nicht bei Vodafone!

Jeder hat sein eigenes Laster – und das darf auch so sein. Aber es sollte nicht auf Kosten der Umwelt gehen, so wie es leider beim Rauchen oft mit den zurückbleibenden Zigarettenkippen der Fall ist. Jährlich fallen davon weltweit rund 4.300 Milliarden an und 80 Prozent landen auf Bürgersteigen, in Grünanlagen oder im Gebüsch. So auch in Deutschland. Sie verschandeln die Umwelt, schaden ihr aber vor allem. Die Kippen sind nur sehr langsam biologisch abbaubar, enthalten Giftstoffe wie Nikotin, Arsen, Blei und viele andere Chemikalien und schon ein leichter Regen reicht, dass sie ausgewaschen werden und ins Grundwasser gelangen. Jede Kippe verseucht 40 Liter Wasser. Abhilfe ist also gefragt. Auch bei Vodafone. Deshalb führt Vodafone ab sofort das Zigaretten Recycling-System von TobaCycle am Campus in Düsseldorf ein. 

Aschenbecher von TobaCycle für mehr Nachhaltigkeit am Campus. © Vodafone

Beim Düsseldorfer Digitalisierungskonzern können die Raucherinnen und Raucher auf dem Außengelände rauchen. Am Vodafone-Campus in Düsseldorf beispielsweise auf den Raucher-Inseln, die an Bushaltestellen erinnern und bei Wind und Wetter Schutz bieten. Auch der Weg vom Parkhaus zum Büro-Tower oder die Pause zwischen zwei Besprechungen wird gern für eine schnelle Zigarette genutzt, um sie dann in einem der zahlreichen Aschenbecher zu entsorgen. Ab sofort werden nun am Campus Aschenbecher von TobaCycle verwendet, die eine umweltgerechte Entsorgung der Kippen garantieren. Manfred Birkhoff aus dem Property-Team von Vodafone hat alles in die Wege geleitet: „Wir wollen niemandem das Rauchen verbieten, aber unser Campus soll sauber und nachhaltig sein. Da haben giftige Kippen nichts zu suchen.“

An allen Zugängen zum Campus-Gelände und dessen Innenhof, den Berkshire Gardens sowie auf den Wegen vom Parkhaus zum Bürogebäude stehen nun die neuen Aschenbecher. Die darin gesammelten Zigarettenkippen werden in regelmäßigen Abständen von der Firma TobaCycle abgeholt und unter Beigabe von Kunststoff zu Granulat umgewandelt. Daraus werden wiederum Tobacycle-Sammelbehälter hergestellt – ein perfekter Kreislauf. Was gibt’s sonst noch zu beachten? Wenig – lediglich die Raucher sollten darauf achten, dass nur Asche und Zigaretten, aber kein sonstiger Müll in den Aschenbechern landet. Im nächsten Schritt werden nun die anderen Vodafone-Standorte in Deutschland an TobaCycle angeschlossen. Dass das System funktioniert, hat Unitymedia in Köln bewiesen: Dort wird es seit einiger Zeit rege angenommen.

Schon Marc Twain hat sich Gedanken übers Rauchen gemacht: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft.“ Und wenn das doch nicht klappt? Bis dahin gibt es bei Vodafone nun TobaCycle.