News / 22.10.2018

Netzübergreifend in ausgezeichneter Qualität telefonieren

Vodafone und Telefónica Deutschland haben die Sprachqualität für netzübergreifende Telefonate ihrer Kunden weiter verbessert. Die Kunden der beiden Netzanbieter profitieren ab sofort stets vom bestmöglichen Sprachstandard und einem deutlich optimierten Klangbild, wenn sie im GSM, UMTS, und LTE-Netz, sowie per Voice over WiFi (VoWiFi) miteinander telefonieren. Bereits seit dem vergangenen Jahr können sich Kunden untereinander in bester HD Voice-Sprachqualität austauschen, wenn sie die mobile Telefonie über das LTE-Netz (Voice over LTE; VoLTE) nutzen. Nun kann übergreifend auch im GSM- und im UMTS-Netz in HD Voice-Qualität telefoniert werden. Dafür haben beide Unternehmen in den vergangenen Monaten die notwendigen technischen Schnittstellen geschaffen und zusätzliche Parameter in ihre Mobilfunknetze eingespielt. Für die Nutzung von HD Voice benötigen beide Gesprächspartner ein HD Voice-fähiges Endgerät. Mehr zu den Vorteilen der Technologie gibt es hier - auch im Video. Kristallklar telefonieren auch zwischen den Netzen Zudem können Kunden von Vodafone und O2 bei netzübergreifenden Telefonaten per Voice over LTE nun sogar in kristallklarer Qualität miteinander sprechen. Kunden des Düsseldorfer Telekommunikationsanbieters nutzen dafür die Technologie 'Vodafone Crystal Clear', die auf dem Sprachstandard 'Enhanced Voice Service' (EVS) basiert. Die EVS-Technologie verbessert das Klangbild im Vergleich zu bisherigen Mobilfunkgesprächen noch einmal deutlich: Gesprächsinhalte werden verständlicher und somit als natürlicher wahrgenommen. Darüber hinaus lassen sich störende Hintergrundgeräusche mit Hilfe des neuen Codec stärker ausblenden. Für Telefonate in Full-HD-Voice-Qualität benötigen Mobilfunkkunden von Vodafone und O2 lediglich LTE oder WiFi-Empfang sowie ein mobiles Endgerät mit entsprechender Firmware, die VoLTE bzw. VoWiFi und EVS im jeweiligen Netz unterstützt.

Story / 22.10.2018

Alles klar?

Telefonieren kann ganz schön anstrengend sein. Dumpfe, verzerrte Stimmen, laute Hintergrundgeräusche. An der Sprachqualität von Telefongesprächen hatte sich 100 Jahre lang wenig verändert. Dann entwickelten Forscher des Fraunhofer-Instituts und weiterer Einrichtungen den Enhanced Voice Service (EVS), den neuen Audio-Codec für Mobiltelefone. Vergleichbar etwa mit dem Schritt vom Röhrenfernseher zum Flachbildschirm. Unter dem Namen Vodafone Crystal Clear setzt Vodafone Deutschland als erster Netzbetreiber in Europa die revolutionäre Sprachtechnologie seit 2017 im eigenen LTE-Netz ein. Jetzt folgt der nächste Meilenstein: Gespräche in kristallklarer Qualität sind ab sofort auch netzüberschreitend zwischen Vodafone-Kunden und O2-Kunden in ganz Deutschland möglich. Den Unterschied beim Telefonie-Erlebnis merkt jeder sofort: Statt dumpf und verzerrt hört man die Stimme des Telefonpartners mit „Vodafone Crystal Clear“ auch netzübergreifend so klar und natürlich wie in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Der Gesprächspartner ist tatsächlich glasklar zu verstehen, insbesondere Konsonanten und Zischlaute werden auch per Smartphone verständlich übertragen. Man merkt auch in einer Entfernung von mehreren hundert Kilometern keinen Unterschied zur natürlichen Sprache. Der Grund: Mit EVS / Vodafone Crystal Clear wird erstmals das komplette hörbare Frequenzspektrum in der Sprachübertragung genutzt. Das menschliche Ohr nimmt ein Audio-Spektrum bis ca. 20 Kilohertz wahr. Doch herkömmliche Sprachtechnologien hatten jahrzehntelang nur Tonsignale in einem Frequenzbereich bis 3,4 Kilohertz übermittelt – der Bereich zwischen 3,4 und 20 Kilohertz wurde schlichtweg abgeschnitten. Auch modernere Verfahren wie HD-Voice machten bei 7 Kilohertz Schluss. Daher klingt die Stimme ohne EVS / Vodafone Crystal Clear dumpf. Der neue Codec überträgt jedoch Frequenzen bis 20 Kilohertz und unterstützt dafür Bandbreiten vom Narrow-Band (NB) bis zum Full-Band (FB). Kurzum: Der Codec umfasst das komplette hörbare Frequenzspektrum – bei Datenraten, die mit bisherigen Mobilfunkcodecs vergleichbar sind. Gesprochenes wird somit in HiFi-Qualität übertragen – es klingt eben kristallklar. Das gilt auch für Musik: Songs, die mit EVS codiert und übers LTE-Netz übertragen werden, haben mindestens CD-Qualität. Den Unterscheid hört man beispielsweise bei Warteschleifenmusik. Denn der Codec analysiert alle 20 Millisekunden, ob gerade Sprache oder Musik übertragen wird – und verwendet die jeweils passenden Algorithmen. Weil es sich um einen kombinierten Sprach- und Audiocodec handelt, sind weitere Anwendungen möglich: Das Live-Ständchen zum Geburtstag klingt glasklar, Radiomoderatoren können ohne Qualitätsverlust direkt ins Studio senden. Anfang 2017 kamen die ersten LTE-Smartphones auf den Markt, die Vodafone Crystal Clear unterstützen. Inzwischen sind nahezu alle neuen Smartphone-Modelle mit der revolutionären Technologie ausgestattet. Professionellen Testern gefällt es: Seit Einführung von Vodafone Crystal Clear schneidet Vodafone bei den Mobilfunk-Härtetests von Chip, Computerbild, Connect & Co. in Sachen Sprachqualität besonders gut ab. Auch bei den Verbrauchern ist beste Sprachqualität ein wichtiges Argument bei der Wahl des passenden Netzes und Smartphones. Standen lange Zeit größere Displays, bessere Prozessoren und längere Akkulaufzeiten im Vordergrund, so rücken wieder Kernthemen wie eine gute Sprach- und Kameraqualität stärker in den Fokus.

Story / 19.10.2018

Elternzeit: Zeit, um Vater zu sein

Junge Mütter, die mit ihren Babys im Park spazieren gehen, Mama und Baby beim Einkaufen oder Stadtbummel. Das Bild von Mutter und Kleinkind dominiert, denn es ist gängige Praxis, dass viele Mütter nach der Geburt ihres Kindes Elternzeit nehmen. Doch dieses Bild zeichnet sich gerade neu: Papa und Baby beim Stadt-Bummel mitten in der Woche oder sogar Mama, Papa und Baby. Seit wenigen Jahren nimmt die Zahl der Väter, die Elternzeit nehmen, deutlich zu. Mit einem positiven Nebeneffekt: Väter, die in Elternzeit waren, verbringen auch danach mehr Zeit mit ihren Kindern und machen auch mehr im Haushalt. Dieser Effekt hält auch noch Jahre nach dem Ende der Pause an, wie eine Studie des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt. Vodafone ist hier Trendsetter: In jedem Jahr nutzen inzwischen weit über 200 Väter das Vodafone-Elternzeitangebot, das in dieser Form bundesweit einmalig ist. Zu ihnen gehört Daniel Karuseit. Der Spezialist aus dem Bereich Kundenservice („Customer Operations“) wurde 2014 zum ersten Mal Vater einer Tochter und hat sich nach der Geburt eine viermonatige Elternzeit genommen. „Es ist gut, gemeinsam zu Hause zu sein und die neue Familiensituation mit meiner Frau zusammen zu meistern und zu genießen“, erklärt Karuseit seine Entscheidung. Im vergangenen Jahr kam seine zweite Tochter, Lena, zur Welt. Er entschied sich erneut, dafür seinen Job als Referent für Contact Center Capabilities für vier Monate ruhen zu lassen. Im Berufsalltag kümmert er sich darum, dass jedes Kundenanliegen, egal ob SMS, Tweet, Facebook oder Anruf, den richtigen Ansprechpartner findet. „Dieses Mal ging es mir vor allem auch darum, mich um meine ältere Tochter Carla zu kümmern, für die die Geschwister-Rolle ja auch eine neue Situation darstellte“, erläutert Karuseit. Nach der zweiten Papa-Pause startete er langsam zurück in den Job. Er reduzierte sein wöchentliches Arbeitspensum um ein Viertel auf 30 Wochenstunden. „Die damals neu eingeführte Eltern-Policy von Vodafone hatte für mich den angenehmen Nebeneffekt, dass ich trotzdem weiter mein volles Gehalt bezog.“ Das Elternförderprogramm des Telekommunikationskonzerns ist deutschlandweit einzigartig: Mütter und Väter, die nach der Elternzeit ihre Arbeitszeit vorübergehend reduzieren möchten können 25 Prozent weniger arbeiten und bekommen für sechs Monate trotzdem 100 Prozent des Gehaltes. Mit diesem Programm will Vodafone seinen Mitarbeitern helfen, Beruf und Familie noch besser zu vereinen. „Ich konnte in Abstimmung mit meinem Chef frei entscheiden, wie ich diese 75 Prozent Teilzeit legen möchte“, schildert Karuseit. Er entschied sich dafür, die ersten drei Wochentage voll zu arbeiten, den Donnerstag auf sechs Stunden zu reduzieren und den Freitag mit seiner Familie zu verbringen. An den Freitagen fuhr er etwa mit seiner älteren Tochter Carla ins Bad, wo sie Schwimmen lernte, oder unterstützte seine Frau, die ihren Job als Krankenschwester pausiert, bei den Wocheneinkäufen. Die Arbeit wurde Daniel Karuseit dabei nie zu viel. „Ich hatte sogar das Gefühl, an einem Sechs-Stunden-Tag besonders viel zu schaffen.“ Das Elternzeitangebot wird von den Vodafone-Vätern gut angenommen. Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Zahl der Väter in Elternzeit von 111 auf 223 Eltern pro Jahr glatt verdoppelt. „Mir ist klar, dass das eine Luxussituation ist, aber ich kann jedem nur raten, diese Phase der gemeinsamen Zeit intensiv zu nutzen.“ Laut einer Studie des RWI-Leibniz-Institutes für Wirtschaftsforschung in Essen hat die Elternzeit von Vätern einen positiven Nebeneffekt: Frisch gebackene Papas, die in Elternzeit gehen, verbringen langfristig mehr Zeit mit ihren Kindern und machen auch mehr im Haushalt. In den ersten sechs Lebensjahren des Kindes verbringen die Väter somit am Wochenende täglich rund eineinhalb Stunden mehr mit ihren Kindern als Väter, die durchgehend arbeiteten. Doch nicht nur in Bezug auf die gemeinsame Zeit mit den Kindern hat die Elternzeit positive Auswirkungen. Auch im Haushalt packen Väter, die eine Elternzeit von mindestens zwei Monaten genommen haben, beherzter zu und machen täglich eine halbe Stunde mehr Hausarbeit.

News / 17.10.2018

Neuer Vodafone IoT Tracker: Das Internet der Dinge einfach organisieren

Unternehmen setzen weltweit immer häufiger auf das Internet der Dinge. Branchenübergreifend hat sich die Zahl der Firmen, die Maschinen und Gegenstände per Mobilfunk vernetzen, in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Vor allem der deutsche Mittelstand wird davon laut einer Studie des eco Verbandes der deutschen Internetwirtschaft profitieren. Vodafone macht das Internet der Dinge für Mittelständler jetzt einfach, übersichtlich und flexibel. Die neue Plattform 'Vodafone IoT Tracker' ist ab sofort für Kunden in Deutschland verfügbar. Die Plattform macht die Vernetzung von sämtlichen Fahrzeugen und Gütern eines Betriebes auf einer Oberfläche möglich. „Das Internet der Dinge verleiht der Stütze unserer Wirtschaft, dem deutschen Mittelstand, einen digitalen Schub. Viel Vernetzung bedeutet für kleinere Unternehmen bislang auch die Nutzung vieler verschiedener Systeme und komplexer Prozesse. Damit machen wir Schluss“, so Alexander Saul, Firmenkunden-Chef bei Vodafone Deutschland. „Wir bringen die vielen Bestandteile des Internets der Dinge für unseren Mittelstand auf einer Oberfläche zusammen.“ Die neue Plattform 'Vodafone IoT Tracker' ist für Geschäftskunden ab 3,95 Euro monatlich verfügbar. Der Umfang und die Kosten der Vernetzung sind dabei jeweils abhängig von den Anforderungen und den Wünschen der Kunden. [quote id="214"] Gegenstände und Fahrzeuge wandern gemeinsam ins Internet der Dinge Die Branchen, die vom Internet der Dinge profitieren sind ebenso vielfältig, wie die Gegenstände die sich vernetzen lassen. Von kostbaren Gütern und Rohstoffen, die vor Diebstahl geschützt werden (Asset Tracking), über Hebebühnen und Gabelstapler, zu denen sich immer aktuelle technische Daten aus der Ferne einsehen lassen (Vehicle Tracking), bis zu Einsatzfahrzeugen und LKWs, deren Routen sich optimieren lassen. Zeitgleich wird mit dem 'Vodafone IoT Tracker' auch das Fahrtenbuch digital. Das spart für Kleinbetriebe Zeit und Geld. Die neue Plattform von Vodafone vereint diese vielfältigen Einsatzgebiete mit den unterschiedlichen Anforderungen auf einer Plattform. Im Internet der Dinge dem Diebstahl auf Baustellen vorbeugen Vor allem auf Baustellen ist die Vernetzung von Gegenständen von besonderer Bedeutung. Laut der Bundesagentur für Güterverkehr entsteht der zweithöchste wirtschaftliche Schaden durch Diebstahl von Gütern, durch den Diebstahl von Baumaterialien und Werkzeugen auf Baustellen. Der Schaden, der hier entsteht, beziffert sich jedes Jahr auf rund 138 Millionen Euro. Bereits auf der CEBIT hat Vodafone gezeigt wie sich Objekte auf der Baustelle mit der neuen Plattform überwachen lassen. Das kann den wirtschaftlichen Schaden enorm reduzieren. Wird beispielsweise ein Betonmischer geklaut, lässt sich der aktuelle Standort zu jeder Zeit nachverfolgen. Ebenso präsentierten die Düsseldorfer wie Baustellenleiter mit dem 'Vodafone IoT Tracker' ihre Gabelstapler im Blick behalten. Mit spezieller Hardware kann darüber hinaus beispielsweise erkannt werden, ob ein Bauzaun noch dort steht wo er stehen soll, oder gar ob er umgefallen ist oder aufgestoßen wurde.

News / 16.10.2018

Zur Digital Mobility Conference: So funktioniert 'V2X'

Wenn die Automobilbranche in die Zukunft blickt, dann fällt immer wieder auch der etwas sperrige Begriff 'V2X'. Oder: 'vehicle to everything'. Auch heute, wenn sich bei der 'Digital Mobility Conference' vom Bitkom in Berlin alles um die digitale Revolution der Mobilität dreht, führt an diesem Kürzel kein Weg vorbei. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Was genau ist das für eine Technologie, die als wichtige Komponente für das Auto der Zukunft gilt? Ein Überblick. Wenn es um Konzepte für das autonome Auto geht, dann ist vor allem eine Frage entscheidend: Wie gelangt ein Auto an alle Informationen, die es benötigt um selbstständig durch die Innenstadt zu steuern, während für die Insassen der Fahrersitz zur Fernsehcouch oder zum Bürostuhl wird. Damit ein Auto autonom fahren kann, muss es sämtliche Umgebungs- und Verkehrsinformationen zu jeder Zeit abrufen können. Es muss wissen, wenn der Verkehr am nächsten Autobahnkreuz ins Stocken gerät. Es muss wissen, wenn ein Fußgänger hinter einem parkenden Auto plötzlich die Straße überquert. Und es muss wissen, wenn wenige Kilometer voraus plötzlich Blitzeis einsetzt und die Straße in wenigen hundert Metern spiegelglatt sein wird. Der Messenger für den Straßenverkehr Genau an dieser Stelle setzt die Mobilfunktechnologie 'V2X' an. Vereinfacht gesagt steckt dahinter ein 'Messenger', über den sämtliche Verkehrsteilnehmer miteinander kommunizieren. Vom Auto über den Fußgänger bis zur Ampel. In 'Privatchats' oder im übergreifenden 'Gruppenchat' werden wichtige Informationen automatisch geteilt. Wenn Informationen mit Autos in direkter Nähe ausgetauscht werden müssen – beispielsweise wegen akuter Gefahrensituationen – direkt und in Echtzeit. Wenn die Informationen, die übertragen werden, nicht zeitkritisch sind, dann über das herkömmliche Mobilfunknetz und über mehrere Kilometer Entfernung. [arve url="https://youtu.be/X6MCSjg3Sh8" /] SIM-Karte macht das Fahrzeug zum Smartphone auf Rädern Damit Autos über den 'Messenger' Informationen teilen und erhalten können, brauchen sie, ähnlich wie das Smartphone, eine SIM-Karte und ein sogenanntes 'V2X-Modul'. Über die SIM-Karte erhalten die Autos Zugang zum Mobilfunknetz und damit zum Internet der Dinge. Mehr als 14 Millionen Fahrzeuge bringt Vodafone auf diese Weise weltweit bereits ins Netz. Das 'V2X-Modul' ist fest im Fahrzeug verbaut und lässt das Auto über den "Messenger" mit den anderen Verkehrsteilnehmern 'chatten'. Im Zusammenspiel machen SIM-Karte und 'V2X-Modul' das Auto zum Smartphone auf vier Rädern. Alle Umgebungsinformationen, die ein Auto bei einer Fahrt sammelt, laufen hier zusammen und werden über das Mobilfunknetz mit sämtlichen Verkehrsteilnehmern geteilt. Ganz egal ob diese sich in 500 oder ihn 5.000 Metern Entfernung befinden. Das können beispielsweise Informationen über Straßensperrungen, über die zunehmende Verkehrsdichte auf der geplanten Route oder über einsetzenden Nebel sein. Schließlich können das aber auch Informationen einer Ampel sein, die dem Auto mitteilt, wie lange die aktuelle Grünphase noch anhält und mit welcher Geschwindigkeit das Auto fahren muss, um die nächste Kreuzung ohne abzubremsen überqueren zu können. Das Erfassen von Informationen erfolgt hierbei beispielsweise über Sensoren oder Kamerasysteme. So könnte ein Sensor zum Beispiel ein Schlagloch erkennen und diese Information an das V2X-Modul übermitteln. Von hier aus wird diese wiederum mit anderen Verkehrsteilnehmern geteilt. Denn das Auto der Zukunft wird technologieübergreifend gebaut. Sensoren, Kameras, WLAN und Mobilfunk müssen sich bestmöglich ergänzen, um höchstmögliche Sicherheit zu schaffen. Dafür braucht es doppelte Netze. "Wir werden das Auto niemals selbst bauen. Aber wir können es mit neuen Technologien ein Stück weit intelligenter machen", erklärt Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Auf Basis der über Mobilfunk übermittelten Informationen kann ein Auto zukünftig das Fahrverhalten automatisch anpassen, die Geschwindigkeit reduzieren und beispielsweise die Autobahn verlassen noch bevor das Stauende in Sicht ist. Das spart Zeit. Das spart Kraftstoff. Das spart Nerven. Wenn jede Sekunde zählt geht's direkt von Auto zu Auto Noch spannender wird es, wenn jede Sekunde zählt. Oder besser: Wenn jede Millisekunde zählt. Wenn es darum geht, Unfälle zu vermeiden und die Zahl von Verletzten im Straßenverkehr zu reduzieren. Beispielsweise wenn ein vorausfahrendes Auto plötzlich ausschert oder ein Kind dem Ball hinterher auf die Straße rennt. In diesen Situationen macht 'V2X' den Informationsaustausch in Echtzeit möglich. Die Technologie kann dann so schnell reagieren wie das menschliche Nervensystem. Und die Technologie hat einen entscheidenden Vorteil: sie kennt keine Schrecksekunde. Die Informationen werden in diesen Situationen nicht, wie sonst, auf herkömmlichem Wege an den nächsten Mobilfunkmasten gesendet und von hier mit allen Verkehrsteilnehmern in weiterer Umgebung geteilt. Wenn jede Millisekunde zählt, werden die Autos selbst zur fahrenden Mobilfunkstation. Sie teilen zeitkritische Informationen über einen speziell dafür vorbehaltenen Frequenzbereich direkt von Auto zu Auto – ohne Umweg über den nächstgelegenen Mobilfunkmast. Das spart wertvolle Zeit. Echtzeit-Informationen als Handlungsempfehlung für Fahrassistenz-Systeme Die schnelle Informationsübertragung zwischen den Autos funktioniert schon heute. Bei branchenübergreifenden Projekten testet Vodafone die Technologie 'V2X' bereits live und im echten Straßenverkehr. Informationen, beispielsweise über ein Stauende, über einen Unfall oder über einen sich nähernden Rettungswagen, werden hier bereits zwischen den Verkehrsteilnehmern geteilt und haben visuelle und akustische Warnungen für den Fahrer zur Folge. Damit Autos diese Informationen nutzen können, um später tatsächlich autonom zu fahren, müssen sie mit entsprechenden Fahrassistenz-Systemen im Auto verknüpft werden. Beispielsweise um die Geschwindigkeit eigenständig zu regulieren, einem Fußgänger auszuweichen oder um eine Rettungsgasse automatisch zu bilden. Vodafone arbeitet deshalb schon heute eng mit Automobilzulieferern wie Continental und Herstellern wie Ford zusammen, um die komplexen Systeme miteinander in Einklang zu bringen. Live und im echten Straßenverkehr von Düsseldorf wie beim Projekt 'KoMoD', ebenso wie in geschlossener Testumgebung im '5G Mobility Lab' in Aldenhoven.

Story / 15.10.2018

Afterwork-Event: 101 Digitaliner bei Global Digital Women @ Vodafone

Es wird gelacht, getwittert und genetzwerkt. Keine Besonderheit bei einem Afterwork-Event. Doch beim zweiten Blick durch den Raum fällt auf: Es herrscht ganz viel Frauenpower. Denn das Event legt den Fokus auf den Austausch zwischen Frauen und ihren Erfahrungen sowie Karrierewegen in der Digitalbranche. Zu Gast ist die Eventreihe „Global Digital Women Afterwork“ an diesem Abend am Vodafone Campus in Düsseldorf. Und mit dabei: 100 Frauen und 1 Mann. Digital verinnerlichen ist wie eine Sprache zu lernen „Wir müssen uns mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen. Es ist ein Thema, das uns alle betrifft“, eröffnet Anna Dimitrova, Director Strategy & Innovation, den Abend. „Mit Digitalisierung können wir die Welt noch ein Stück besser machen.“ Ein Prozess, der auch bei Vodafone kein Selbstläufer war – und noch mittendrin ist. Das A und O war vor allem, die Unternehmenskultur zu verändern. So arbeiten seit ungefähr einem Jahr einige Teams bereichsübergreifend agil zusammen. „Ziel ist es, dass digital nach und nach ein fester Teil der Kultur wird – wie eine Sprache, die man lernt“, so Anna Dimitrova weiter. Zugleich hieß es ein neues Verständnis von Leadership im Unternehmen zu leben, das diese veränderte Form des Arbeitens und Denkens unterstützt. Und nicht zuletzt: die richtigen digitalen Skills ins Unternehmen zu bringen oder auszubilden. Das Karriere 1x1 Bei Global Digital Women geht es aber nicht nur um den Austausch, sondern um das gegenseitige Stärken und das miteinander Wachsen. So dreht sich die erste Frage an Anna Dimitrova um ihren Karriereweg und ihre Tipps. „Du musst dir Kompetenzen aneignen und überdurchschnittliche Ergebnisse liefern“, antwortet die Strategie-Chefin. „Und dann heißt es ein Netzwerk aufzubauen, sich Mentoren zu suchen. Und Energie in die eigene Weiterentwicklung sowie der von deinen Mitmenschen zu stecken.“ Vielfalt kommt nicht durch Einheitlichkeit Die Frage, ob Anna Dimitrova sich als Frau jemals benachteiligt gefühlt hat, kommt von ganz hinten im Raum. Sie kommt von dem einzigen Mann, der an diesem Abend teilgenommen hat. Ein Überraschungsgast, der zugleich ein Zeichen setzt. Denn beim Thema Vielfalt geht es darum, Offenheit und ein Miteinander zu schaffen, egal von wem. Darum ist jede Stimme, die sich einsetzt, wichtig. Benachteiligt gefühlt hatte sich Anna Dimitrova im Übrigen nie, weil sie eine Frau ist. Eher, weil sie aus Bulgarien kommt. Das Frauennetzwerk, dass dank Social Media groß wurde Global Digital Women ist ein internationales Netzwerk von Gestalterinnen der Digitalbranche. Das Ziel von Gründerin Tijen Onaran ist die Vernetzung, Sichtbarkeit und Stärkung von inspirierenden digitalen Frauen der heutigen Zeit. Die Afterwork Events bieten den physischen Raum für den Austausch. Besonders eindrucksvoll ist die Strahlkraft, die das Netzwerk in den sozialen Medien hat. Kein Event vergeht ohne ein Instagram-, LinkedIn- oder Twitter-Feuerwerk. Ein bemerkenswertes Beispiel, wie ein Frauennetzwerk dank Social Media richtig groß wurde. Und zugleich dazu verhilft, den klugen Köpfen, Gedanken und Tipps eine Plattform in der Außenwelt zu bieten. Vodafone hatte ihr erstes Mal bei Global Digital Women. Es wird sicherlich nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein.

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Story / 13.10.2018

Jugend forscht am Rande des Weltalls

Freitagmorgen, 08.30 Uhr. Wir sind auf dem Schulhof des Helmholtz-Gymnasiums in Hilden. Eltern, Schüler und Lehrer blicken gespannt in den Himmel. Ein Heliumballon steigt auf. Der Ballon trägt eine Sonde. Es ist der Start einer großen Tour: In den nächsten Stunden wird die Sonde 39.000 Höhenmeter zurücklegen. Das Ziel der Reise: der obere Rand der Stratosphäre. Ausgestattet mit einer Menge Technik. Die Schüler des Physik-Kurses wollen über eine Bordkamera in das Schwarze des Weltalls blicken. Ein Jugend-forscht-Experiment am Rande des Weltalls.  Im Universum stehen an diesem Tag gleich mehrere Jugend-Forscht-Experimente auf dem Programm. Neben der Aufnahme von Bildern direkt aus der Galaxy soll unter anderem mit speziell präparierten Bakterien geprüft werden, ob das Leben nicht doch aus dem Weltall auf die Erde hätte kommen können. Die Schüler wollen dafür die eine Frage beantworten: Kann die Erbsubstanz der Bakterien die extreme Höhenstrahlung des Alls „überleben“? Entwicklung und Forschung im 5G Lab von Vodafone Damit die Tests in 39.000 Metern Höhe durchgeführt werden können, musste vor allem der Anstieg der Sonde bis ins kleinste Detail geplant werden. Daran arbeiten die Schüler seit vielen Wochen. Immer wieder ging es dafür auch nach Düsseldorf in das neue 5G Lab von Vodafone. Gemeinsam mit den Technik-Experten des Telekommunikationkonzerns haben die Schüler die Sonde mit Bordkamera bereit gemacht fürs All. "Eine Zusammenarbeit der besonderen Art", erklärt Roland Schmitz vom Vodafone Innovation Park. "Die Schüler hatten fantastische Ideen. Es hat Spaß gemacht diese Ideen zu unterstützen und gemeinsam zu realisieren." Ungewissheit beim Start Finn ist Schüler des Helmholtz-Gymnasiums, besucht die Klasse 9a. Und er ist seit der ersten Minute Teil des Jugend-Forscht-Experiments. "Heute werden wir sehen, ob sich unsere Mühen gelohnt haben", erklärt er nachdem der Heliumballon auf dem Weg ins Weltall ist. "Wir wissen nicht, ob der Flug der Sonde so verlaufen wird, wie wir es uns wünschen. Vor allem die Landung ist nur schwer vorherzusagen. Da spielen viele Faktoren eine Rolle: Das Wetter. Der Wind. Und auch ein bisschen das Glück." Aufregung im Kontrollzentrum Vier Stunden nach dem Aufstieg der Sonde steigt die Anspannung bei den beteiligten Schülern spürbar. Auch die Lehrer wissen noch nicht, was jetzt passieren wird. In den nächsten Minuten soll die Sonde wieder auf der Erde landen. Ob das wirklich gelingt, ist noch unklar. In den letzten Stunden war die Sonde auf sich alleine gestellt – tausende Meter vom Erdboden entfernt. Zahlreiche Bergungsteams sind in der Umgebung der Schule unterwegs – ausgestattet mit Drohnen und Livekameras – um die Sonde zu empfangen. Die Aula der Schule wurde kurzerhand umfunktioniert zum Kontrollzentrum für den Ausflug ins Weltall. Eltern, Schüler, Lehrer. Sie alle haben sich hier versammelt, um gemeinsam zu erleben, ob die Mission in der Galaxy erfolgreich endet. "Was die Schüler hier in den vergangenen Wochen geleistet haben ist außergewöhnlich. Die Leidenschaft und das Interesse der Schüler zeigt: Naturwissenschaften können Spaß machen", so Bernhard Osterwind, Koordinator der Naturwissenschaften am HGH und Hauptorganisator des Stratosphärenfluges. Auf großen Leinwänden haben alle Beteiligten das Geschehen live im Blick. Langsam sickert durch, dass die Sonde einige Minuten eher als erwartet wieder die Erde erreichen wird. Die Nervosität steigt. Die zum Kontrollzentrum füllt sich schnell. Zur Spitze verfolgen rund 300 Schüler und Lehrer das Geschehen live mit. Jubel bei der Landung Und plötzlich: Großer Jubel bei allen Beteiligten. Im Kontrollzentrum startet ein Livebild von der Sonde. Sie fliegt in mehreren hundert Metern Höhe und nähert sich mit rasanter Geschwindigkeit dem Erdboden. Das Smartphone, dass mit der Sonde ins All geflogen war, funkt jetzt im Vodafone-Netz und sorgt für spektakuläre Livebilder von der Landung. Tatsächlich landet die Sonde, wie vorher berechnet, in der Nähe von Winterberg und kann von den Außenteams geborgen werden. Kleine Schönheitsfehler: die App für die Übertragung des Livestreams startete etwas verzögert und die Sonde landete auf einem Baum. Das erschwert die Bergung. "Aber das sind Kleinigkeiten. Das gehört zur Forschung dazu. Wir sind alle hochzufrieden", bilanziert Projektleiter Osterwind. Der Ausflug an den Rande des Weltalls ist geglückt. "Aber das Projekt ist noch lange nicht beendet. Als nächstes werden wir die Kamerabilder auswerten. Und wir werden der Frage auf dem Grund gehen, ob die Bakterien dort oben überleben können", erklärt Finn. Dafür geht es jetzt weiter in die Labore. Dort wird in den nächsten Tagen mit Hochdruck weitergeforscht. [video width="1920" height="1080" mp4="https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/vodafone-pr-live/wp-content/uploads/2018/10/12121517/Jugend-forscht-am-Rande-des-Weltalls.mp4"][/video]

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News Bite / 23.10.2018

Über 500.000

Kabelhaushalte in Sachsen erhalten Gigabit-Internet bis zum Jahresende.

News Bite / 12.10.2018

4 Milliarden

Geräte können theoretisch im neuen Maschinennetz von Vodafone gleichzeitig funken.

News Bite / 24.09.2018

1060

Verletzte und neun Verkehrstote gab es im Jahr 2017 jeden Tag auf Deutschlands Straßen.

News Bite / 24.09.2018

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Stunden im Jahr verbringt ein Mensch in Deutschland durchschnittlich mit der Suche nach einem freien Parkplatz.

News Bite / 24.09.2018

19 Mrd. Euro

würde allein Vodafone ein Netzausbau mit den zur Versteigerung stehenden 5G-Frequenzen kosten.

News Bite / 19.09.2018

Eva

hieß der erste elektronische Verkehrslotse für Autofahrer.

Zitat / 23.10.2018
Mit unserer Gigabit-Offensive aus Kabel und Glasfaser machen wir Deutschland zur Gigabit-Gesellschaft und setzen hierfür ein Milliarden Euro schweres Ausbauprogramm um.

Hannes Ametsreiter

CEO Vodafone Deutschland

Zitat / 12.10.2018
Das Maschinennetz ist ein zentrales Standbein für die digitale Revolution und ein wichtiger Schritt zu 5G.

Hannes Ametsreiter

CEO Vodafone Deutschland

Zitat / 02.10.2018
Der Apple Business Chat macht die Kommunikation mit Vodafone so einfach wie das Nachrichten Schreiben mit Freunden.

Gerhard Mack

Geschäftsführer Commercial Operations

Zitat / 01.10.2018
Verantwortung tragen heißt, Menschen aktiv mitnehmen.

Bettina Karsch

Geschäftsführerin Human Resources

Zitat / 28.09.2018
Wir bauen Deutschlands digitale Zukunft. Bis Jahresende werden wir über unser Netz alleine in Bayern rund fünf Millionen Menschen erreichen.

Hannes Ametsreiter

CEO Vodafone Deutschland

Zitat / 24.09.2018
Wo kein Betreiber einen Mast hat, gibt’s auch kein Netz, das man zusammenschließen kann.

Hannes Ametsreiter

CEO Vodafone Deutschland

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Ergebnis 2. Quartal 2018/2019

London/Düsseldorf

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13.11.2018 um 08:00 Uhr

13.11.2018 um 08:00 Uhr

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Mediengespräch Halbjahreszahlen 2018/2019

Düsseldorf | Vodafone Campus

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