Die 10 besten Superheldenfilme aller Zeiten im Ranking

Der Cast von Guardians of the Galaxy
© Disney
Lisa Vicari und Dennis Mojen in Isi & Ossi
Elisabeth Moss in Der Unsichtbare
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Die 10 besten Superheldenfilme aller Zeiten im Ranking

Super­helden­filme haben Hochkon­junk­tur. 2020 starten mit Black Wid­ow, Eter­nals, Birds of Prey, Won­der Woman 1984 und Ven­om 2 weit­ere heiß erwartete Genre-Vertreter in den deutschen Kinos. Bis dahin soll­test du aber noch einen Blick auf die 10 besten Super­helden­filme aller Zeit­en in unserem ulti­ma­tiv­en Rank­ing wer­fen.

Unbreakable – Unzerbrechlich: Der etwas andere Superheldenfilm mit Bruce Willis und Samuel L. Jackson

Nach einem ver­heeren­den Zugunglück steigt David Dunn (Bruce Willis) wie durch ein Wun­der völ­lig unversehrt aus dem Wrack. Alle weit­eren 131 Pas­sagiere kamen zu Tode. Zu Hause find­et Dunn schließlich die Vis­itenkarte des mys­ter­iösen Eli­jah Price (Samuel L. Jack­son), der ihm die Frage stellt, ob er in seinem Leben jemals krank gewe­sen sei.

Erst jet­zt fällt Dunn auf, dass er schein­bar unver­wund­bar geboren wurde – und macht sich zusam­men mit Price ans Werk, ein Super­held zu wer­den.

Darum solltest du Unbreakable – Unzerbrechlich sehen:

Unbreak­able bildet den spek­takulären Auf­takt zur Super­helden-Saga von Regis­seur M. Night Shya­malan (The Sixth Sense), die mit Split 2016 und Glass 2019 vol­len­det wurde. Der Film ver­weigert sich kon­ven­tioneller Genre-Ein­teilun­gen und bietet viele Dra­ma-, Action- und Sci­ence Fic­tion-Ele­mente.

Bruce Willis in Unbreakable - Unzerbrechlich

Bruce Willis wird in Unbreak­able - Unzer­brech­lich zum unver­wund­baren Super­helden | © Bue­na Vista

Dabei ori­en­tiert sich Shya­malan immer sehr nah an der Real­ität und driftet nur sel­ten ins Über­natür­liche ab, was Unbreak­able zu ein­er unglaublich inten­siv­en Erfahrung macht. Gepaart mit toller Regiear­beit und bedeu­tungsvoller Bild­sprache gehört das Shya­malan-Werk somit zu Recht in die Liste der besten Super­helden­filme.

Lass die Finger weg, wenn…

…du ein Sci-Fi-Feuer­w­erk à la Avengers erwartest. Unbreak­able erzählt seine Geschichte sorgfältig und langsam. Im ersten Akt entste­ht so schon fast der Ein­druck eines reinen Fam­i­lien­dra­mas. Doch Shya­malan legt so die Grund­lage für den Pro­tag­o­nis­ten, um die späteren Erleb­nisse für den Zuschauer noch nachvol­lziehbar­er zu gestal­ten.

Das Ende des twistre­ichen Unbreak­able-Sequels Glass haben wir dir übri­gens hier erk­lärt.

Wonder Woman: Gal Gadot als stärkste Superheldin der Filmgeschichte

Isoliert von der Welt der Men­schen, lebt das weib­liche Kriegervolk der Ama­zo­nen auf der exo­tis­chen Paradiesin­sel The­mysci­ra, dem ewigen Kampf mit Erzfeind Ares verpflichtet. Durch einen Zufall stürzt jedoch eines Tages der Jagdflieger von Steve Trevor (Chris Pine) auf das ver­bor­gene Eiland und stellt nicht nur das Leben der Ama­zo­nen, son­dern auch von Prinzessin Diana Prince alias Won­der Woman (Gal Gadot) auf den Kopf.

Darum solltest du Wonder Woman sehen:

Mit Won­der Woman gelang Regis­seurin Pat­ty Jenk­ins (Mon­ster) 2017 das, was in der Film­branche lange Zeit als unmöglich galt: Eine starke weib­liche Super­heldin als Haup­trol­le in einem Hol­ly­wood-Block­buster zu etablieren.

Gal Gadot in Wonder Woman

Gal Gadot ist wie gemacht für die Rolle der Won­der Woman | © Warn­er Bros. Enter­tain­ment

Das imposante Action-Spek­takel fes­selt ab der ersten Minute, was nicht nur an dem grandiosen CGI, son­dern vor allem an ein­er bril­lanten Gal Gadot (Fast & Furi­ous 7) liegt, die ihre Rolle schon nach weni­gen Szenen der­maßen ein­genom­men hat, dass selb­st Hugh Jack­man als Wolver­ine vor Neid erblassen würde.

Lass die Finger weg, wenn…

…dir der düstere Ton des DC-Fil­mu­ni­ver­sums gefällt. Won­der Woman schlägt eine andere Rich­tung ein und kommt mit viel Humor und bun­ten Bildern um die Ecke. Damit bere­it­ete Jenk­ins den Weg für andere DC-Super­helden­filme wie Aqua­man, die eben­falls eher den Spaß in den Vorder­grund stellen als eine schw­er­mütige und drama­tis­che Geschichte.

Watchmen – Die Wächter: Comicnahe Verfilmung des Genre-Klassikers

Auf dem Höhep­unkt des Kalten Krieges wer­den urplöt­zlich ehe­ma­lige Super­helden ermordet. Rorschach (Jack­ie Ear­le Haley) ermit­telt auf eigene Faust und kommt einem Kom­plott auf die Spur, das hin­ter der Aus­löschung der Ex-Watch­men ste­ht. Also schließt sich Rorschach mit seinen früheren Mit­stre­it­ern Nite Owl (Patrick Wil­son) und Silk Spec­tre (Malin Aker­man) zusam­men, um die Welt vor einem Atom­krieg zu bewahren.

Darum solltest du Watchmen – Die Wächter sehen:

Regis­seur Zack Sny­der (Jus­tice League) schuf mit Watch­men – Die Wächter eine kon­tro­verse Com­ic-Ver­fil­mung, die sich sehr nah an der Kult-Vor­lage von Alan Moore ori­en­tiert, in eini­gen entschei­den­den Details aber abwe­icht. Entsprechend gemis­cht waren die Kri­tiken, auch wenn der im Ulti­mate Cut dreiein­halb­stündi­ge Block­buster mit imposan­ten Bildern und ein­er grandiosen Geschichte zum Besten gehört, was das Super­helden­film­genre bish­er her­vorge­bracht hat.

Kinoposter von Watchmen - Die Wächter

In Watch­men - Die Wächter gehören Super­helden zu den Außen­seit­ern der Gesellschaft | © Para­mount Pic­tures

Lass die Finger weg, wenn…

…du Super­helden­filme mit einem klaren Gut-gegen-Böse-Schema bevorzugst. Watch­men – Die Wächter schlägt bewusst eine andere Rich­tung ein und präsen­tiert seine Pro­tag­o­nis­ten moralisch und ethisch ambiva­lent, was eine Iden­ti­fika­tion mit Rorschach und Co. äußerst her­aus­fordernd gestal­tet.

Hier find­est du alle Infos über die neue Watch­men-Serie von HBO.

Spider-Man: A New Universe: Oscarprämiertes Animationswunder

Hals über Kopf dreht sich das Leben von Teenag­er Miles Morales um 180 Grad. Ger­ade noch wollte der jugendliche Draufgänger in ein­er ver­lasse­nen U-Bahn-Sta­tion ein Graf­fi­ti sprühen. Dabei wurde er aber von ein­er radioak­tiv­en Spinne gebis­sen, Zeuge eines Kampfes zwis­chen Spi­der-Man und dem Green Gob­lin und eines schreck­lichen Ereigniss­es, das die Stadt und die Zukun­ft aller Uni­versen bedro­hen kön­nte.

Darum solltest du Spider-Man: A New Universe sehen:

Spi­der-Man: A New Uni­verse ver­set­zte Kri­tik­er in wahre Jubel­stürme. Per­fek­te Ani­ma­tio­nen, eine nerdi­ge Sto­ry und hals­brecherische Action­se­quen­zen fordern dir alles ab. Zusät­zlich gar­nierten die Mach­er fast jede Ein­stel­lung mit solch vie­len East­er Eggs und Fan-Ser­vice, dass sich auch mehrma­liges Anschauen ohne Frage lohnt.

Kinoposter von Spider-Man: A New Universe

Nicht nur einen Spi­der-Man gibt es in Spi­der-Man: A New Uni­verse | © Sony Pic­tures

Selb­st MCU-Spi­der-Man-Darsteller Tom Hol­land (Avengers: Endgame) zeigte sich beein­druckt von der Qual­ität des Films, der anderen Kri­tik­ern zufolge zu den besten Super­helden­fil­men über­haupt zählt.

Lass die Finger weg, wenn…

…dir geschwätzige Super­helden auf die Ner­ven gehen. Wie es sich für einen Spi­der-Man gehört, kann auch Miles Morales nicht die Klappe hal­ten und kom­men­tiert alles, was er tut. Da Miles aber nicht der einzige Spi­der-Man in diesem Ani­ma­tions­film ist, kön­nte die mehrfache Dosis ver­baler Freizügigkeit irgend­wann über­bor­den.

Deadpool: Ryan Reynolds in Bestform als Brutalo-Antiheld

Wade Wil­son (Ryan Reynolds) lebt das per­fek­te Leben, bis bei ihm eines Tages Krebs diag­nos­tiziert wird. Kurz­er­hand entschließt er sich, eine ille­gale Ther­a­pie zu ver­suchen. Doch die aktiviert seine in ihm schlum­mernde Muta­tion, die ihn zwar schreck­lich entstellt, aber auch ultra­schnell heilt. Gepaart mit sein­er großen Klappe wird Wade zu Dead­pool und lehrt den Bösewicht­en das Fürcht­en.

Darum solltest du Deadpool sehen:

Kult-Comicheld Dead­pool schaffte es dank Haupt­darsteller Ryan Reynolds (6 Under­ground) endlich auf die ganz große Bühne, nach­dem er in X-Men Ori­gins: Wolver­ine bere­its einen Auftritt zum Vergessen hin­gelegt hat­te.

Ryan Reynolds in Deadpool

Dead­pool (Ryan Reynolds) nimmt nicht nur das Super­helden­genre aufs Korn | © Twen­ti­eth Cen­tu­ry Fox of Ger­many GmbH

In dieser Ver­sion von Regis­seur Tim Miller (Ter­mi­na­tor: Dark Fate) darf Dead­pool fluchen, töten, trollen und unter die Gürtellinie greifen, bis du dich als Zuschauer nicht mehr auf dem Sofa hal­ten kannst. Zusam­men mit den ziem­lich krassen Gewalt­darstel­lun­gen kommt so ein richtig stark­er Super­helden­film dabei her­aus.

Lass die Finger weg, wenn…

…dir Charak­tere mit großer Klappe Kopf­schmerzen bere­it­en. Dead­pool hält kaum den Mund, was einen der markan­testen Charak­terzüge des Anti­helden darstellt. Gele­gentlich übertreibt es Reynolds dabei etwas, was den Spaß aber nur bed­ingt schmälert.

Noch mehr kon­tro­verse Super­helden gibt es in der DC-Serie The Boys zu sehen, zu deren zweit­er Staffel wir alle Infos für dich haben.

Die Unglaublichen – The Incredibles: Animations-Meisterwerk mit Superheldenthematik

Die gold­e­nen Zeit­en der Super­helden haben Mr. Incred­i­ble und seine Frau Elasti­girl längst hin­ter sich. Stattdessen führt das Ehep­aar ein beschaulich­es Kle­in­stadtleben mit seinen drei Kindern Vio­let­ta, Robert und Jack Jack. Doch das Böse ruht auch in Muni­ciberg nicht und schon bald müssen sich die Ex-Helden wieder in ihre Kostüme zwän­gen, um aller­lei Schurken zu bekämpfen.

Darum solltest du Die Unglaublichen – The Incredibles sehen:

Die Unglaublichen bietet so ziem­lich alles, was einen über­ra­gen­den und fam­i­lien­gerecht­en Super­helden­film aus­machen sollte. Eine tolle Geschichte, einzi­gar­tige Charak­tere, unfass­bare Liebe zum Detail, eine ordentliche Por­tion Satire und ras­ante Action­se­quen­zen sor­gen dafür, dass der Ani­ma­tions­film von Regis­seur Brad Bird (Mis­sion: Impos­si­ble – Phan­tom Pro­tokoll) ohne Zweifel zu den besten Pixar-Pro­duk­tio­nen aller Zeit­en gezählt wer­den darf.

Filmposter von Die Unglaublichen - The Incredibles

Eine etwas andere Super­helden­fam­i­lie: Die Parrs in Die Unglaublichen | © Bue­na Vista

Lass die Finger weg, wenn…

…du einen Film für dich und deine kleineren Kinder suchst. Die Unglaublichen haut an eini­gen Stellen ein paar düstere Momente raus und ist deswe­gen nicht unbe­d­ingt für die ganz jun­gen Zuschauer geeignet.

Guardians of the Galaxy: Der Rockstar unter den Superheldenfilmen

Peter Quill (Chris Pratt) fris­tet ein Leben als geset­zlos­er Scav­enger, bis er eines Tages mit dem mächti­gen Orb in Berührung kommt und so die Inter­essen einiger zwielichtiger Gestal­ten auf sich zieht, darunter nicht zulet­zt Ronan (Lee Pace), Hand­langer von Ober­schurke Thanos (Josh Brolin).

Zusam­men mit seinen moralisch flex­i­blen Mit­stre­it­ern Gamor­ra (Zoe Sal­dana), Groot (Vin Diesel), Rock­et (Bradley Coop­er) und Drax (Dave Bautista) muss Peter das Uni­ver­sum wieder ins Gle­ichgewicht brin­gen.

Darum solltest du Guardians of the Galaxy sehen:

Guardians of the Galaxy nimmt bis heute eine Son­der­stel­lung unter den Super­helden­fil­men ein. Denn Regis­seur James Gunn (Slith­er) schuf mit dem Actionkracher eine der spaßig­sten Comicver­fil­mungen aller Zeit­en, die nur so strotzt vor ungewöhn­lichen und liebenswerten Charak­teren und humoris­tisch fast immer ins Schwarze trifft.

Der Cast von Guardians of the Galaxy

Peter Quill (Chris Pratt) und sein Team kann nie­mand aufhal­ten | © Dis­ney

Beson­ders sticht aber vor allem der abso­lut geniale Sound­track her­aus, der für noch mehr Kult-Poten­zial sorgt.

Lass die Finger weg, wenn…

…du auf der Suche nach einem geerde­ten Super­helden­film bist. Guardians of the Galaxy ist so abge­spaced, wie es nur irgend­wie geht. Knal­lige Far­ben, Action und Charak­tere geben sich hier die Klinke in die Hand, Pausen zum Durch­schnaufen find­est du hier kaum.

Logan – The Wolverine: Brachiales Endzeitdrama über den Kult-X-Man

Im Jahr 2029 sind die Mutan­ten so gut wie aus­gestor­ben. Die X-Men existieren schon lange nicht mehr. Logan (Hugh Jack­man) kämpft mit seinen schwinden­den Kräften und Charles Xavier (Patrick Stew­art) ver­liert langsam seine Erin­nerun­gen.

Ein let­ztes Mal muss sich das gebroch­ene Duo auf­machen und die Welt ret­ten, denn eine geheimnisvolle Organ­i­sa­tion will die DNA der let­zten noch leben­den Mutan­tenkinder waf­fen­fähig machen.

Darum solltest du Logan – The Wolverine sehen:

Logan – The Wolver­ine baut dem Kult-Anti­helden Wolver­ine ein Denkmal. Endlich bekom­men jahre­lange X-Men-Fans ihren Lieblingscharak­ter in voller Pracht zu sehen. Regis­seur James Man­gold (Walk the Line) geht dabei in die Vollen und lässt Logan in äußerst bru­tal­en und inten­siv­en Szenen von der Leine.

Hugh Jackman und Dafne Keen in Logan - The Wolverine

Logan (Hugh Jack­man) und Lau­ra (Dafne Keen) sind in Logan - The Wolver­ine auf der Flucht | © Twen­ti­eth Cen­tu­ry Fox of Ger­many GmbH

Hugh Jack­man (Pres­tige – Die Meis­ter der Magie) überzeugt natür­lich wieder als gebroch­en­er Held mit Selb­s­theilungskräften, der zu den beliebtesten der 73 X-Men-Charak­tere gehört. Der Star des Block­busters ist aber Dafne Keen (His Dark Mate­ri­als), die als Miniatur-Ver­sion von Wolver­ine allen anderen die Show stiehlt.

Lass die Finger weg, wenn…

…du die X-Men-Filme wegen ihrem leicht­en Unter­ton lieb­st. Logan – The Wolver­ine greift tief in die Depres­sions-Schublade und ver­bre­it­et defin­i­tiv keine Leichtigkeit mit sein­er Auf­machung. Aber genau das macht den Charak­ter Wolver­ine eben auch aus.

Avengers 4: Endgame: Furioses Finale mit bombastischem Cast und perfekter Action

Fünf Jahre, nach­dem Thanos (Josh Brolin) mit Hil­fe der Infin­i­ty-Steine die Hälfte der Bevölkerung im Uni­ver­sum aus­gelöscht hat, ste­hen die Avengers um Cap­tain Amer­i­ca (Chris Evans) und Co. immer noch vor dem Nichts. Doch noch ist die Hoff­nung nicht ver­loren, denn Ant-Man (Paul Rudd) und Iron Man (Robert Downey Jr.) stoßen in den Tiefen der Quan­ten­welt auf eine Möglichkeit, Thanos doch noch zu besiegen.

Darum solltest du Avengers 4: Endgame sehen:

Mit brachialer Gewalt been­det Avengers 4: Endgame Phase Drei des Mar­vel Cin­e­mat­ic Uni­verse und spielt nicht nur mit den Emo­tio­nen und Gefühlen der Fans, son­dern hebt den Super­helden­film ganz neben­bei auch noch auf ein neues Lev­el.

oster von Avengers: Endgame

Die Avengers ver­sam­meln sich, um Thanos zu besiegen | © Dis­ney

Geballte Star­pow­er aus zehn Jahren Mar­vel-Block­buster tum­melt sich auf dem Bild­schirm, über­ra­gende visuelle Insze­nierun­gen bilden den würdi­gen Rah­men des großen End­kampfes. Hinzu kommt ein Plot, der einige drama­tis­che Wen­dun­gen bietet, die sich­er kaum ein Mar­vel-Fan in jen­er Form voraus­ge­se­hen hat.

Lass die Finger weg, wenn…

…du Wert auf ein durch­dacht­es Zeitreise-Konzept legst. Avengers 4: Endgame ver­liert sich lei­der in ein­er Zeitreise-Logik, die sich teil­weise wider­spricht und große Frageze­ichen hin­ter­lässt. Wenn du das allerd­ings aus­blenden kannst, wird dich der Block­buster sich­er bestens unter­hal­ten.

The Dark Knight: Heath Ledger als Joker in der Rolle seines Lebens

In Gotham City herrscht Anar­chie. Mit dem unberechen­baren Jok­er (Heath Ledger) erhebt sich ein neuer Schreck­en aus dem Morast der dahin­siechen­den Metro­pole. Bat­man (Chris­t­ian Bale) und Com­mis­sion­er Gor­don (Gary Old­man) ste­hen vor einem Rät­sel, denn der Jok­er han­delt völ­lig irra­tional und stürzt Gotham ins absolute Chaos.

Darum solltest du The Dark Knight sehen:

Aus­nah­meregis­seur Christo­pher Nolan (Incep­tion) schuf mit sein­er Dark Knight-Trilo­gie eine der besten Com­ic-Adap­tio­nen der Kino­geschichte und mit The Dark Knight wohl den her­aus­ra­gend­sten Super­helden­film aller Zeit­en. Ohne Frage sticht die Per­for­mance von Ledger (Rit­ter aus Lei­den­schaft) als wahnsin­niger Jok­er her­aus.

Heath Ledger in The Dark Knight

Heath Ledger set­zte sich als Jok­er in The Dark Knight ein Denkmal | © Warn­er Home Video

Zusät­zlich befeuert wurde der Mythos durch den Tod des grandiosen Schaus­piel­ers kurz nach den Drehar­beit­en zu The Dark Knight. Ledger führte während sein­er Arbeit ein ominös­es Notizbuch mit unheim­lichen Zeich­nun­gen und Zitat­en, um sich in seine Rolle hineinzu­ver­set­zen. Die zunächst belächelte Cast­ing-Wahl für den Jok­er ent­pup­pte sich nach Release des Films als Geniestre­ich, denn noch heute gilt Ledgers Jok­er als unerr­e­icht.

Lass die Finger weg, wenn…

…du wenig empfänglich für die Abgründe der men­schlichen Psy­che bist. Ledger bei der Arbeit zuzuse­hen, gehört zu den atem­ber­aubend­sten Erfahrun­gen über­haupt. Der Hol­ly­wood­star spielt den Jok­er aber so überzeu­gend, dass die Gren­ze zwis­chen Real­ität und Fik­tion in deinem Kopf manch­mal ver­schwim­men kön­nte.

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