Steven Spielberg denkt über die Filme nach, die er nie gemacht hat
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Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Diese Steven-Spielberg-Filme bekommst Du (wahrscheinlich) nie zu sehen

Unter der Regie von Steven Spiel­berg ent­standen etliche Filme. Und es hät­ten sog­ar noch mehr sein kön­nen – doch nicht alle geplanten Pro­jek­te wur­den umge­set­zt. Welche sein­er cineast­is­chen Werke sind in der Schublade ver­schwun­den? Und für welche war es vielle­icht sog­ar bess­er so? Wir haben nachgeschaut.

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Was wäre, wenn: Harry Potter und der Stein der Weisen

In manchen Fällen fra­gen wir uns: Was wäre, wenn Steven Spiel­berg diesen Film gedreht hätte? Zum Beispiel im Fall von „Har­ry Pot­ter”, denn für den ersten Film stand der Name Steven Spiel­berg ganz oben auf der Wun­schliste von Warn­er Bros. Darauf erst mal ein But­ter­bier. Let­ztlich insze­nierte Chris Colum­bus die Romanadap­tion – offiziell, weil Spiel­berg andere Pläne ver­fol­gte, und inof­fiziell auf­grund kreativ­er Dif­feren­zen zwis­chen Spiel­berg und Warn­er Bros.

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Fast ein Steven-Spielberg-Film: Robopocalypse

Es hätte so gut wer­den kön­nen, denn der Sci-Fi-Stoff aus der Fed­er des Schrift­stellers Daniel H. Wil­son passt ein­wand­frei zu Steven Spiel­berg. Von der Hauptbe­set­zung bis hin zu Release-Ter­mi­nen stand das Pro­jekt sog­ar schon auf sicheren Füßen. Doch Anfang 2013 über­zog Steven Spiel­berg den Film mit ein­er dick­en Eiss­chicht, die bis heute nicht getaut ist. Mehr noch: Seit 2018 ist Michael Bay als Regis­seur für „Robopoca­lypse” gelistet.

Steven-Spielberg-Film mit Potenzial: Früchte des Zorns

Die Geschichte der Wan­der­ar­beit­er, die zur Zeit der Großen Depres­sion nach Kali­fornien ziehen, wurde schon vielfach erzählt. John Stein­beck wid­mete sich dem The­ma 1939 in seinem Buch „Früchte des Zorns”, für das er den Pulitzer­preis erhielt. Ein Jahr später ver­filmte John Ford den Roman. Spiel­berg plante ein Remake des Films mit Daniel Day-Lewis in der Haup­trol­le, doch ein Rechtsstre­it ver­hin­derte die Real­isierung. Schade.

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Night Skies wäre ein perfekter Steven-Spielberg-Film

Sci­ence-Fic­tion-Filme und Steven Spiel­berg, das har­moniert. Deshalb ist „Night Skies” für viele Spiel­berg-Fans ein­er der ärg­er­lich­sten Fälle aus der Kat­e­gorie „Es hätte so gut wer­den kön­nen”. In der geplanten Fort­set­zung zu „Unheim­liche Begeg­nung der drit­ten Art” (1977) soll­ten Außerirdis­che eine Farm auf der Erde infil­tri­eren und die dort leben­den Men­schen foltern – nur eine fre­undliche extrater­restrische Aus­nahme ist den Men­schen gut geson­nen. Dass Spiel­berg das Inter­esse an dem Film ver­lor, hat sein Gutes: Die Idee inspiri­erte ihn zu E.T.

Zu Recht kein Steven-Spielberg-Film: Indiana Jones 5

Sagen wir es doch, wie es ist: Die „Indi­ana Jones”-Trilogie ist grandios – aber: Der vierte Teil ist ein kleines Desaster, das den meis­ten Zuschauern Kristallschädel-Kopf­schmerzen bere­it­et. Trotz­dem ist Teil fünf beschlossene Sache – inklu­sive Har­ri­son Ford als geal­tert­er Aben­teuer-Archäologe. Zunächst sollte auch Steven Spiel­berg wieder auf dem Regi­es­tuhl sitzen. Doch im Feb­ru­ar 2020 ver­ab­schiedete er sich vom Pro­jekt und über­gab die Peitsche an James Mangold.

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Vielleicht irgendwann: Biopic über Martin Luther King Jr.

Die Pla­nun­gen für ein Biopic über Mar­tin Luther King Jr. waren 2009 weit fort­geschrit­ten: Will Smith, Jamie Foxx und Den­zel Wash­ing­ton kamen als Schaus­piel­er infrage und Dream­Works hat­te sich entsprechende Rechte gesichert. Nach Jahren der Stille kam das The­ma erst 2013 und dann 2015 wieder auf, als David Oyelowo als Haupt­darsteller gehan­delt wurde. Anschließend kehrte erneut Ruhe ein – bis heute.

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Nein, wir wollen wirklich kein E.T.-Sequel

„E.T.”-Sequel nach Haus tele­fonieren. Und Abflug! Denn auf eine Fort­set­zung zum run­dum großar­ti­gen Orig­i­nal kön­nen wir get­rost verzicht­en. Tat­säch­lich existierte bere­its ein Drehbuchen­twurf mit dem Titel „E.T. II: Noc­tur­nal Fears”. In der Geschichte soll­ten Elliott und seine Fre­unde von bösen Aliens ent­führt wer­den – der putzige Außerirdis­che E.T. hätte dabei nur eine kleine Rolle gespielt. Gruseliger Gedanke. Umso bess­er, dass Steven Spiel­berg die Idee nicht zu einem Film umsetzte.

Vom Streik verhindert: The Trial of the Chicago 7

Im Okto­ber 2020 veröf­fentlichte Net­flix den Film „The Tri­al of the Chica­go 7”, der zahlre­iche gute Kri­tiken bekam. Die Regie über­nahm aber nicht Steven Spiel­berg, son­dern Aaron Sorkin. Warum? Hin­ter­grund ist der Streik der Writ­ers Guild of Amer­i­ca, der 2007 begann. Dadurch stock­te die Über­ar­beitung des Drehbuchs, das Spiel­berg ein Jahr zuvor bei Sorkin in Auf­trag gegebe­nen hat­te. Das Pro­jekt ver­puffte – mehr als ein Jahrzehnt lang passierte nichts. Bis schlussendlich Aaron Sorkin über­nahm und den Film mit Net­flix zu Ende brachte.

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Wenn Du Dich entschei­den müsstest: Welchen der nie gedreht­en Steven-Spiel­berg-Filme würdest Du am lieb­sten sehen? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

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