DeWanda Wise, Gina Rodriguez und Brittany Snow in Someone Great.
© © Netflix
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Harry Bosch in der Amazon-Mutterserie "Bosch"
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5 Filme, die du sehen musst, wenn dir das Herz gebrochen wurde

Nach ein­er Tren­nung reicht die Gefühlss­panne von erle­ichtert bis zutief­st am Boden zer­stört. In jedem Fall kann ein guter Film nie schaden, um den Tren­nungss­chmerz bess­er zu ver­dauen. Diese fünf Filme machen Mut und lassen dein Herz schneller heilen.

Roman­tis­che Komö­di­en gibt es wie Sand am Meer. Aber wenn man sich ger­ade von sein­er ver­meintlich großen Liebe getren­nt hat, hil­ft es nicht unbe­d­ingt, dem per­fek­ten Paar auf dem Weg ins Glück zuzuse­hen.

Dabei kom­men Geschicht­en, die eine Tren­nung in den Mit­telpunkt rück­en, in dem Genre gar nicht so häu­fig vor. Das liegt vor allem an der Her­aus­forderung, einen Film ohne Hap­py End sehenswert zu machen. Doch unsere Auswahl an Fil­men beweist, dass ger­ade eine Tren­nung manch­mal zu deut­lich erhöhter Leben­squal­ität und Glück führen kann, als man es sich je hätte träu­men lassen …

Someone Great: Schließe alte und öffne neue Türen

Im neuen Net­flix-Film Some­one Great scheint Pro­tag­o­nistin Jen­ny (Gina Rodriguez) an einem ersten Höhep­unkt ihres Lebens zu ste­hen: Sie lebt in New York, führt seit neun Jahren eine glück­liche Beziehung und hat ver­mut­lich die besten Fre­undin­nen auf der Welt. Jet­zt fehlt nur noch der Traumjob – der erwartet sie aber auf der anderen Seite der USA in San Fran­cis­co. Ihr Fre­und find­et das so gar nicht traumhaft und tren­nt sich prompt von Jen­ny.

Kurz vor ihrem Umzug will Jen­ny zusam­men mit ihren besten Fre­undin­nen die let­zte
Nacht im Big Apple genießen und sich so auch über die Tren­nung hin­wegzutrösten. Doch das fällt Jen­ny schw­er­er als gedacht: Immer wieder erin­nern sie ver­traute Orte und Sit­u­a­tio­nen an ihre gemein­same Zeit mit Nate – obwohl nicht jed­er Moment schön war.

DeWanda Wise, Gina Rodriguez und Brittany Snow in Someone Great.

Die drei besten Fre­undin­nen Erin (DeWan­da Wise), Jen­ny (GinaR­o­driguez) und Blair (Brit­tany Snow) hal­ten immer zusam­men | © Net­flix

Auch ihre Fre­undin­nen, Blair (Brit­tany Snow) und Erin (DeWan­da Wise), haben mit ihren eige­nen Beziehung­sprob­le­men zu kämpfen. Schließlich muss Jen­ny alleine entschei­den, ob sie wirk­lich schon bere­it ist, einen endgülti­gen Schlussstrich zu ziehen.

Some­one Great stellt nicht nur in den Vorder­grund, dass man mit guten Fre­un­den selb­st
die dunkel­sten Momente im Leben über­ste­ht. Vielmehr zeigt die Komödie, wie eine
junge Frau ihr Leben selb­st in die Hand nimmt und mutige Entschei­dun­gen trifft, auch wenn sich andere Türen dafür unweiger­lich schließen müssen …

Die Schadenfreundinnen: Finde Heilung in der Rache

Skur­ril oder ein­fach nur irre lustig: In Die Schaden­fre­undin­nen ver­bün­den sich drei
Frauen, die alle mit dem­sel­ben Mann ein Ver­hält­nis hat­ten, um sich an ihm zu
rächen. Car­ly (Cameron Diaz) erfährt, dass ihr Fre­und Mark eigentlich ver­heiratet ist
und macht sofort Schluss.

Allerd­ings ist die Geschichte damit noch lange nicht zu Ende: Die bet­ro­gene Ehe­frau Kate (Leslie Mann) sucht Car­ly auf und allmäh­lich wer­den sie zu Fre­undin­nen. Dann ent­deck­en die bei­den, dass Mark schon wieder eine neue Affäre an Land gezo­gen hat. Klar, dass auch Amber (Kate Upton) von den bei­den gehörn­ten Damen bald eingewei­ht wird.

Cameron Diaz in Die Schadenfreundinnen

Kön­nen Geliebte und Ehe­frau wirk­lich Fre­undin­nen wer­den? Die Schaden­fre­undin­nen | © Twen­ti­eth Cen­tu­ry Fox of Ger­many GmbH

Als die drei Frauen noch dazu erfahren, dass Mark auch seine Geschäftspart­ner
hin­terge­ht und all seine unrecht­mäßi­gen Geschäfte über Kate laufen lässt, platzt ihnen
endgültig der Kra­gen: Die Bet­ro­ge­nen heck­en gemein­sam einen clev­eren Plan aus, um sich
per­sön­lich an Mark zu rächen und ihn gehörig bloßzustellen …

Die Schaden­fre­undin­nen präsen­tiert drei sehr unter­schiedliche Frauen, die zusam­men ein taffes und starkes Team bilden und sich von nie­man­dem auf den Nasen herum­tanzen lassen. Die Komödie bietet eine her­vor­ra­gende Abwech­slung zu Trüb­sal­blasen und Trä­nen vergießen – hier kommt man garantiert an kein­er Szene vor­bei, ohne zumin­d­est zum Schmun­zeln gebracht zu wer­den. Und nicht umson­st heißt es ja: Lachen ist die beste Medi­zin!

(500) Days of Summer: Durchlebe die (fünf) Phasen der Trauer

Manch­mal braucht es ein­fach seine Zeit, um über eine ver­flossene Liebe
hin­wegzukom­men und den entsprechen­den Lebens­ab­schnitt zu been­den.

So erge­ht es auch Tom (Joseph Gor­den-Levitt): Er hat sich bis über bei­de Ohren in Sum­mer (Zooey Deschanel) ver­liebt. Im Laufe der Zeit kom­men sich die bei­den zwar näher, schließlich scheit­ert die Beziehung dann doch.

Zoey Deschanel in 500 Days of Summer

(500) Days of Sum­mer wurde 2010 für einen Gold­en Globe nominiert | @ Twen­ti­eth Cen­tu­ry Fox of Ger­many GmbH

Trotz­dem will Tom Sum­mer unbe­d­ingt zurücker­obern. Doch die Frau, die nicht an die „wahre Liebe“ glaubt, ist plöt­zlich offiziell ver­lobt! Tom fällt in ein tiefes Loch. Doch ger­ade das bringt ihn dazu, wichtige Entschei­dun­gen in seinem Leben zu tre­f­fen und einen Weg einzuschla­gen, der neue Per­spek­tiv­en für eine har­monis­chere Zukun­ft bere­i­thält.

Dass das Ende ein­er Beziehung auch das Poten­zial für einen erfül­len­deren Neustart enthal­ten kann, beweist der schw­er verk­nallte Tom in dem ein­fühlsamen und geerde­ten Indie-Liebesfilm. Unumgänglich für Tom: Eine klare Aussprache mit seinem Schwarm, damit die Hoff­nung endlich ster­ben kann und nicht zulet­zt: eine neue Flamme.

(500) Days of Sum­mer zählt eben­falls zu unseren 12 Lieblings­fil­men, die Liebe real­is­tisch zeigen. Keine Roman­tik­lis­chees, ver­sprochen!

Der Rosenkrieg: Vergiss den Traualtar

Dieser Kult­film aus den Achtzigern ist für Fans von Liebesfil­men und Rom­Coms ein Muss, ins­beson­dere wenn man eine ver­bit­terte Beziehung hin­ter sich lassen will. Die Schaus­piel­le­gen­den Michael Dou­glas und Kath­leen Turn­er schlüpfen in die Rollen von Oliv­er und Bar­bara Rose, die vor keinem Mit­tel zurückschreck­en, um im Schei­dungskrieg das zu bekom­men, was sie wollen.

Kathleen Turner und Michael Douglas in Der Rosenkrieg.

Bar­bara (Kath­leen Turn­er) und Oliv­er (Michael Dou­glas) scheineneine per­fek­te Ehe zu führen | © 20th Cen­tu­ry Fox

Oliv­er und Bar­bara ler­nen sich in jun­gen Jahren ken­nen, heirat­en und grün­den eine Fam­i­lie. Im Laufe der Jahre dis­tanziert sich Bar­bara aber zunehmend von Oliv­er, der sich ihr gegenüber über­he­blich und zuse­hends gle­ichgültiger ver­hält. Schließlich ste­ht die Schei­dung vor der Tür. Durch Oliv­ers beru­flichen Erfolg kon­nte sich das Paar einst Bar­baras Traumhaus leis­ten. Das will sie nach der Schei­dung behal­ten. Doch Oliv­er will auf keinen Fall klein beigeben …

So begin­nt der Rosenkrieg zwis­chen den ehe­ma­li­gen Lieben­den, bei dem es nach und nach immer weniger darum geht, Hab und Gut zu sich­ern, als den anderen auf immer extremere Art und Weise zu ver­let­zen. Eiskalte Sprüche, skru­pel­lose Aktio­nen und ein bit­teres Ende brin­gen ver­mut­lich jeden, der sich nach der großen Liebe sehnt, dazu, sich vielle­icht doch erst­mal mit dem Sin­gle-Sta­tus zufrieden zu geben.

Beziehun­gen sind kein Zuck­er­schleck­en: Finde in unseren besten Anti-Liebesfil­men zum Hap­py Sin­gle-Tag deinen neuen Film­fa­voriten!

Die Hochzeit meines besten Freundes: Akzeptiere dein Schicksal

In Die Hochzeit meines besten Fre­un­des spielt Hol­ly­wood­star Julia Roberts die zynis­che Restau­ran­tkri­tik­erin Julianne. Gle­ich zu Beginn erfährt sie, dass ihr bester Fre­und Michael (Der­mot Mul­roney) die Tochter ein­er wohlhaben­den Fam­i­lie, Kim­my (Cameron Diaz), heirat­en wird. Allmäh­lich wird ihr bewusst, dass sie für Michael mehr als nur Fre­und­schaft empfind­et. Nach dem ersten Schock fol­gt der Taten­drang: Julianne will um jeden Preis die Hochzeit ver­hin­dern und Michael für sich gewin­nen.

Egal, ob sie ver­sucht, Kim­my bei einem Karaoke-Abend zu blamieren oder Michael mit ein­er gefälscht­en E-Mail in eine brisante Sit­u­a­tion bringt – Julianne set­zt alles daran, die Beziehung ihres besten Fre­un­des zu sabotieren. Juliannes homo­sex­ueller, bester Fre­und George (Rupert Everett) ver­sucht mit weisen Ratschlä­gen Julianne zur Ver­nun­ft zu brin­gen. Schließlich wird Julianne ein­sichtiger: Hat sie wirk­lich das Recht, sich in den Weg des Liebesglücks ihres besten Fre­un­des zu stellen? 

Julia Roberts in die Hochzeit meines besten Freundes

Julianne (Julia Roberts) will Kim­my (Cameron Diaz) unbe­d­ingt vor Michael ausstechen – und das nicht nur beim Karaoke­abend | © Colum­bia Tris­tar

Die Hochzeit meines besten Fre­un­des genießt schon lange Kult­sta­tus. Das liegt beson­ders an dem fehlen­den Hap­py End für Julia Roberts Haupt­fig­ur, was den Film umso außergewöhn­lich­er macht. Doch erst kür­zlich gab Regis­seur P. J. Hogan in einem Inter­view bekan­nt, dass Julianne ursprünglich am Ende des Films einen neuen Mann ken­nen­ler­nen sollte.

Das Test­pub­likum soll allerd­ings von diesem Schluss alles andere als begeis­tert gewe­sen sein. Nur deshalb ent­stand die berühmte Tanzszene von Julia Roberts und Rupert Everett zu Say A Lit­tle Prayer, die auch heute noch daran erin­nert, dass man jede Tren­nung mit einem lachen­den und einem weinen­den Auge über­ste­hen kann.

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