Lily James und Armie Hammer im Netflix-Remake von "Rebecca"
© Kerry Brown / Netflix
Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Rebecca bei Netflix: Alle Infos zur Hitchcock-Neuauflage

Net­flix öffnet die Türen von Man­der­ley und kommt mit ein­er Neu­ver­fil­mung von „Rebec­ca” um die Ecke. Das ist sowohl mutig als auch aufre­gend, denn schon Großmeis­ter Alfred Hitch­cock hat sich der Geschichte angenom­men. Bei uns erfährst Du, worum es geht, wer mit­spielt und wann „Rebec­ca” bei Net­flix startet.

Da hat sich der Stream­ing­di­enst viel vorgenom­men, denn viele Kri­tik­er wer­den die 2020er-Ver­sion mit dem Klas­sik­er von Alfred Hitch­cock ver­gle­ichen. Der leg­endäre Regis­seur gab mit der Ver­fil­mung des gle­ich­nami­gen Romans von Daphne du Mau­ri­er sein Hol­ly­wood-Debüt. Das war 1940. Bei der Oscarver­lei­hung im Jahr darauf erhielt seine Adap­tion elf Nominierun­gen und gewann den Acad­e­my Award in den Kat­e­gorien „Bester Film” und „Beste Kam­era”. Kein Druck, Net­flix, aber wir sind ges­pan­nt, wie erfol­gre­ich die Neuau­flage wird.

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Wel­come to Manderley.

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Story und Trailer des Netflix-Films „Rebecca”

Willkom­men in Man­der­ley. Moment, kurz zurück­spulen, so schnell geht es dann doch nicht. Schau­platz: Monte Car­lo. Der Witwer Max­im de Win­ter lernt eine junge Amerikaner­in ken­nen. Sie essen zusam­men, ver­brin­gen Zeit am Strand, heirat­en – der typ­is­che Ver­lauf ein­er Beziehung eben. Jet­zt aber: Willkom­men in Man­der­ley. Das ist der Name des Anwe­sens, auf dem die frischge­back­e­nen Eheleute von nun an gemein­sam wohnen. Irgend­wo an der Küste Eng­lands. Alles kön­nte so schön sein, wäre da nicht das Gefühl, aus jedem schat­ti­gen Winkel von Rebec­ca, der ver­stor­be­nen Frau von Max­im, beobachtet zu wer­den. Das schwere Erbe wird zudem von der Haushäl­terin Mrs. Dan­vers personifiziert.

Der Trail­er von Net­flix’ „Rebec­ca” wirkt zunächst wie eine Romanze von der Stange – die Geschichte kön­nte auch den Hirn­win­dun­gen von Nicholas Sparks entsprun­gen sein. Bis Mrs. Dan­vers auf­taucht. Ihre Präsenz, vor allem ihr Gesicht­saus­druck, ver­dunkelt die Stim­mung sofort und erset­zt die Heit­erkeit der pit­toresken, som­mer­lichen Bilder durch eine ver­heerende Bedrohlichkeit. Man achte im Trail­er auf das kurze Zuck­en ihres Mundwinkels.

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Video: YouTube / Net­flix Deutsch­land, Öster­re­ich und Schweiz

Cast der Hitchcock-Neuauflage

Lily James ist in der Haup­trol­le als Mrs. de Win­ter zu sehen. Die Darstel­lerin ist vor allem aus „Cin­derel­la” (2015) bekan­nt. Außer­dem spielte sie in der britis­chen Fernsehserie „Down­ton Abbey” die Rolle der Rose Aldridge. Den Ehe­mann in Net­flix’ „Rebec­ca” (Max­im de Win­ter) spielt Armie Ham­mer, der im David-Finch­er-Film „The Social Net­work” (2010) mitwirk­te und zulet­zt in „Wounds” (2019) an der Seite von Dako­ta John­son zu sehen war. Beson­ders span­nend ist die Fig­ur Mrs. Dan­vers, verkör­pert von Kristin Scott Thomas („Der englis­che Patient”, „Vier Hochzeit­en und ein Todes­fall”). Der Trail­er deutet an, dass wir von ihr die vielschichtig­ste Per­for­mance erwarten dürfen.

Eine Auswahl weit­er­er Darstel­lerin­nen und Darsteller: Tom Good­man-Hill als Frank Craw­ley, Kee­ley Hawes als Beat­rice Lacy, Sam Riley als Jack Favell, Ann Dowd als Mrs. Van Hop­per, Mark Lewis Jones als Inspek­tor Welch sowie Jane Lapotaire und Ben Cromp­ton. Ben Wheat­ley („Down Ter­race”, „Kill List”) führte Regie und Jane Gold­man („Die Frau in Schwarz”, „Kings­man: The Secret Ser­vice”) ver­fasste das Drehbuch.

GigaTV Film-Highlights

Wann startet „Rebecca” bei Netflix?

Der neue „Rebecca”-Film wird ab dem 21. Okto­ber 2020 bei Net­flix ins Pro­gramm aufgenom­men. Mögliche Bedenken, die Neuau­flage könne als plumper Spuk­film insze­niert wer­den, soll­ten nach dem Trail­er vom Tisch sein. Die Vorschau ver­mit­telt den Ein­druck eines düsteren psy­chol­o­gis­chen Thrillers.

Daphne du Mau­ri­er schrieb den Roman „Rebec­ca” im Jahr 1938. Er wurde mit dem Nation­al Book Award aus­geze­ich­net und avancierte zu einem der beliebtesten Werke der britis­chen Schrift­stel­lerin. Seit­dem ist die Geschichte mehrfach adap­tiert wor­den. Neben der Hitch­cock-Ver­fil­mung ent­stand etwa 1980 und Ende der 90er jew­eils eine Minis­erie. Auch in Indi­en wurde die Geschichte gle­ich zweimal ver­filmt: 1964 und 2008. Außer­dem gibt es Hör­spiele, The­ater­stücke, eine Oper und ein Musi­cal, die alle auf dem Roman von 1938 basieren.

Hat der Net­flix-Film Dein­er Mei­n­ung nach eine Chance, in die Fußstapfen von Hitch­cock zu treten? Sag es uns in einem Kommentar!

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