Hasta la vista, Baby: Unsere Top 7 der besten Filme mit Arnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger (T-800)
© 2019 Twentieth Century Fox
Elisabeth Moss in Der Unsichtbare
Freud im Büro

Hasta la vista, Baby: Unsere Top 7 der besten Filme mit Arnold Schwarzenegger

Er gehört zu den Iko­nen des mod­er­nen Action­films. Arnold Schwarzeneg­ger hat dem Genre seinen Stem­pel aufge­drückt. Zum Film­start von Ter­mi­na­tor: Dark Fate haben wir sieben Arni-Filme für Dich her­aus­ge­sucht, die Du unbe­d­ingt gese­hen haben musst – und erzählen Dir warum.

Seine Biografie kön­nte kaum abwech­slungsre­ich­er sein: 1947 in der Steier­mark (Öster­re­ich) geboren, wird Arnold Alois Schwarzeneg­ger mit 19 Jahren zum jüng­sten Mr. Uni­verse (Body­builder) aller Zeit­en. Seine erste Haup­trol­le spielt er 1970 in der Komödie Her­cules in New York. Filme, wie Ter­mi­na­tor oder Conan, zemen­tieren seinen Ruf als Action-Ikone. 2003 unter­bricht er seine Filmkar­riere und wird bis 2011 der „Gov­er­na­tor“ (Gouverneur + Ter­minator) Kali­forniens. In Spätwerken wie Mag­gie zeigt er, dass er auch ent­ge­gen der Kri­tik schaus­piel­ern kann. Mit dem anste­hen­den Ter­mi­na­tor: Dark Fate oder dem angekündigten The Leg­end of Conan kehrt Schwarzeneg­ger zu den Fran­chis­es zurück, die ihn leg­endär gemacht haben.

Terminator 2: Tag der Abrechnung (1991)

OT: Ter­mi­na­tor 2: Judge­ment Day

Obwohl Ter­mi­na­tor (1984) ein Hol­ly­wood-Meilen­stein ist, liefert vor allem der zweite Teil die ikonis­chsten Szenen und Zitate der Rei­he. In ein­er Dystopie schickt die kün­stliche Intel­li­genz Skynet ihre neueste Entwick­lung, den T-1000 (Robert Patrick), in die Ver­gan­gen­heit. Ziel ist die Liq­ui­dierung des kün­fti­gen Wider­stand­skämpfers John Con­nor (Edward Fur­long), Sohn von Sarah Con­nor (Lin­da Hamil­ton). Nach­dem Sarah im ersten Teil von einem Ter­mi­na­tor gejagt wurde, sitzt sie nun in der Psy­chi­a­trie und bere­it­et sich auf den Auf­s­tand der Maschi­nen vor. Was ihr nur kein­er glaubt und sie wird dafür als ver­rückt abgestem­pelt. Um es dem T-1000 nicht zu ein­fach zu machen, schickt der Wider­stand sein­er­seits einen neu-pro­gram­mierten T-800 (Arnold Schwarzeneg­ger) hin­ter­her, um den jun­gen John zu beschützen. Doch was richtet man aus gegen eine Mas­chine aus intel­li­gen­tem Flüs­sig­met­all? Vor allem die Fig­ur des T-1000 wurde in der Pop­kul­tur einige Male zitiert und par­o­diert. Unter anderem in der Par­o­die Hot Shots! - Der zweite Ver­such und auch in der Serie Die Simp­sons.

Hercules in New York (1970)

Hast Du schon von Arnold Strong gehört? Nein? Nicht schlimm. Unter diesem Namen wurde Schwarzeneg­ger in sein­er ersten Haup­trol­le in Her­cules in New York bewor­ben. Für alle echt­en Schwarzeneg­ger-Fans ist der Film ein Muss. Für alle Cineas­t­en vielle­icht nur mit Vor­sicht zu genießen. Arnie spielt Her­cules. Nach einem Stre­it mit seinem Göt­ter­vater, wird er auf die Erde ver­ban­nt, dort erfol­gre­ich­er Wrestler und verärg­ert damit erneut die Göt­ter. Wenn Du die Möglichkeit hast, schau den Film unbe­d­ingt in der Orig­i­nal­fas­sung. Der Englisch-Ver­such von Arnie ist Gold wert.

Total Recall – Die totale Erinnerung (1990)

OT: Total Recall

In ein­er nahen Zukun­ft ist zwar unter anderem der Mars besiedelt, aber die soziale Kluft zwis­chen Arm und Reich existiert noch immer. Und wenn man sich schon keinen teuren Urlaub leis­ten kann, dann wenig­stens aber die Erin­nerung daran. Das denkt auch Bauar­beit­er Dou­glas Quaid (Arnold Schwarzeneg­ger). Bei der Agen­tur Rekall lässt er sich ein Traum­szenario implantieren. Im Zuge der Proze­dur wer­den allerd­ings unter­drück­te echte Erin­nerun­gen an die Ober­fläche gespült. Ab jet­zt ist Quaid auf der Flucht, unter anderem in Rich­tung Mars, wo derzeit eine Rebel­lion tobt. Der Film basiert laut ein­er Veröf­fentlichung von Star­log auf  Archive auf ein­er Kurzgeschichte der Sci­ence-Fic­tion-Ikone Philipp K. Dick: Erin­nerung en gros (OT: „We Can Remem­ber It for You Whole­sale“).

Maggie (2015)

Arnold Schwarzeneg­ger hat in sein­er Lauf­bahn viel Kri­tik für sein Schaus­piel ein­steck­en müssen. Das äußerte sich unter anderem in der wieder­holten Nominierung für den und die Ausze­ich­nung mit dem Neg­a­tivpreis Gold­ene Him­beere. Für seine Leis­tung im Zom­biedra­ma Mag­gie allerd­ings heim­ste er Anerken­nung ein. Ein Kri­tik­er der Frank­furter All­ge­meinen schrieb beispiel­sweise: „Ein richtiger Schaus­piel­er, was immer das sei, war Schwarzeneg­ger wahrschein­lich schon immer, man hat ihm bish­er nur stets zu viel Platz zum Chargieren und Rang­ieren gelassen…“ Die Sto­ry ist denkbar ein­fach: Eine Zom­bieapoka­lypse wütet durch das Land. Bauer und Fam­i­lien­vater Wade Vogel (Arnold Schwarzeneg­ger) küm­mert sich um seine infizierte Tochter Mag­gie (Abi­gail Bres­lin; „Zom­bieland“). So ein­fach. So gut. Sel­ten, vielle­icht nie zuvor, hat man Schwarzeneg­ger der­maßen emo­tion­al überzeu­gend gese­hen.

Twins – Zwillinge (1988)

OT: Twins

Twins: Zwill­inge sei hier exem­plar­isch genan­nt für zahlre­iche Com­e­dy-Aus­flüge, in denen die Autoren irgendwelche kru­den Fish-out-of-Water-Sto­rys (Sto­rys, in denen Pro­tag­o­nis­ten mit für sie untyp­is­chen Umfeldern kon­fron­tiert wer­den) für Arnie zusam­mengeschrieben haben, in denen ein stark­er Mann…

 

…als Kindergärt­ner arbeit­et: Kinder­garten Cop (1990).

…ein Baby bekommt: Junior (1994).

…ein Wei­h­nachts­geschenk besor­gen muss: Ver­sprochen ist ver­sprochen (1996).

 

Zugegeben, nicht über­all spielt es eine Rolle, dass Schwarzeneg­ger ein stark­er Mann ist, aber die Filme spie­len schon sehr mit seinem Erschei­n­ungs­bild. In Twins ist das streng genom­men das einzige Verkauf­sar­gu­ment. Julius (Arnold Schwarzeneg­ger), der cle­vere, starke und gut­mütige Hühne, ist der Zwill­ing von Vin­cent (Dan­ny DeVi­to), einem kleinen Straßen­gauner. Insze­niert wurde der Spaß übri­gens von Ivan Reit­man, dem Regis­seur von Ghost­busters.

Vendetta – Alles was ihm blieb war Rache (2017)

OT: After­math

Bei der Vielzahl der Spielfilm­pro­duk­tio­nen gehen immer wieder mal kleine Perlen unter. Eine davon ist Vendet­ta. Der Film basiert lau FAZ lose auf den Ereignis­sen des Flugzeu­gunglücks von Über­lin­gen von 2002 und dessen Nach­wirkun­gen, infolge der­er ein betrof­fen­er Vater und Ehe­mann den zuständi­gen Flu­glot­sen auf­spürte und erschoss. Schwarzeneg­ger spielt den Vater auf der Suche nach Rache. So wie schon bei Mag­gie ste­hen ihm die leisen Töne. Kein Actionkrach, kein Gri­massieren – wenn Du Schwarzeneg­ger magst, gehört dieser Film für Dich zum Pflicht­pro­gramm.

Running Man (1987)

OT: The Run­ning Man

Kannst Du Dir vorstellen, dass Arnold Schwarzeneg­ger in den Achtzigern in ein­er Stephen-King-Adap­tion die Haup­trol­le spielte? So war es tat­säch­lich. Der Film Run­ning Man basiert auf dem Buch The Run­ning Man (deutsch­er Titel „Men­schen­jagd“) von Richard Bach­man – dem Kün­stler­na­men von Stephen King. In ein­er nahen Zukun­ft ist die Wirtschaft zusam­menge­brochen. Die Menge begeis­tert sich für eine Live-TV-Men­schen­jagd mit dem Titel Run­ning Man. Ein Kan­di­dat oder eine Kan­di­datin wird von Jägern durch ein gigan­tis­ches Spielfeld gescheucht. Ein­er der Jäger sind dann zum Beispiel Dynamo, ein Mop­pelchen, das Strom­stöße verteilt und dabei Opern schmettert. Ben Richards (Arnold Schwarzeneg­ger) erlebt am eige­nen Leib, dass die Kan­di­dat­en nicht frei­willig mit­machen. Nun ist näm­lich er der Run­ning Man.

Welchen Film hat Arnold Schwarzeneg­ger für Dich unvergesslich gemacht? Wir freuen uns auf Deinen Fan-Talk in den Kom­mentaren.

Titel­bild: © 2019 Twen­ti­eth Cen­tu­ry Fox

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