Screenshot aus dem Conjuring-Trailer mit Patrick Wilson
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Harry Bosch in der Amazon-Mutterserie "Bosch"
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Besser als der Film? 10 wirklich gruselige Horror-Trailer

Diese zehn Hor­ror­film-Trail­er sind wirk­lich gruselig. Einige sind sog­ar bess­er als die Streifen, für den sie wer­ben – andere eben­so genial wie der Film.

Hor­ror­film-Trail­er sind eine Kun­st für sich. Sie sollen das poten­zielle Pub­likum mit ein­er ordentlichen Por­tion Schock ködern, dür­fen aber auch nicht zu viel preis­geben, um die Zuschauer des Films später nicht zu ent­täuschen. Sie müssen das Ver­lan­gen aus­lösen, mehr sehen zu wollen – egal, wie fürchter­lich es wird. Diese zehn Clips schaf­fen das – sie sind wirk­lich gruselige Hor­ror­film-Trail­er.

GigaTV Film-Highlights

Der Exorzist (1974)

Wie muss ein Trail­er für eine Best­sellerver­fil­mung ausse­hen, die auch Fans eher seichter Gen­res begeis­tern soll? Vielle­icht genau so: Er zeigt eine verzweifelte Mut­ter, einen Priester, der seinen Glauben ver­liert, ein irres Kind, den Teufel und den Auftritt des titel­geben­den Exorzis­ten. Also fast alles – aber eben nicht, was dieses Dra­ma aus­löste.

Blutgericht in Texas (1974)

Der Film ist bess­er bekan­nt als „Texas Chain Saw Mas­sacre“. Und er set­zte sein­erzeit Maßstäbe im Hor­ror­genre. Er ist eine rohe, kantige, ungeschmink­te Low-Bud­get-Blu­torgie, die bisweilen fürchter­lich real­is­tisch wirkt. Und genau das gibt der Trail­er wieder.

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)

Striche, die sich zu Buch­staben zusam­menset­zen, der laut­lose Wel­traum, eine frem­dar­tige Land­schaft, ein Ei und ein paar klaus­tro­pho­bis­che Szenen aus einem Raum­schiff. Dazu ein Sound, der sich zur Kako­phonie steigert. Das reicht, um Neugi­er für das Alien zu weck­en, von dem nichts zu sehen ist.

Shining (1980)

Der Trail­er ver­rät uns die Namen der Haupt­darsteller und des Regis­seurs. Und dass Stephen King die Vor­lage zu „Shin­ing“ lieferte – aber rein gar nichts über den Film. Er zeigt nur eine lange Ein­stel­lung ein­er Hotel­lob­by. Es passiert nichts – bis ganz am Ende Blut die Lob­by flutet. Ein min­i­mal­is­tis­ches Meis­ter­w­erk.

Nightmare 3 – Freddy lebt (1988)

Es kann so ein­fach sein, einen wirk­lich gruseli­gen Hor­ror­film-Trail­er zu machen. Für den drit­ten Teil der „Nightmare“-Reihe reicht­en eine Kam­er­afahrt im Kinderz­im­mer, ein Kinder­lied und ein Pup­pen­haus. Aus diesem Pup­pen­haus fährt schließlich wie eine Urge­walt die Hand von Fred­dy Krueger. Ein bru­tal guter Schnitt.

Freitag der 13. Teil VIII – Todesfalle Manhattan (1989)

Der achte Teil der Hor­ror­rei­he gilt als miss­lun­gen, aber davon ist im Trail­er nicht viel zu sehen. Stattdessen zeigt er nur einen Mann, der vor der stim­mungsvollen New York­er Sky­line Frank Sina­tra hört – bis er sich zur Kam­era dreht. Es ist Serienkiller Jason Voorhees mit sein­er Machete. Das sieht vielver­sprechend aus. War es aber nicht.

The Sixth Sense (1999)

Dieser Film machte den jun­gen Haley Joel Osment zum Star und gab dem Hor­ror­genre neue Impulse auf den Gebi­eten Sto­ry­telling und Psy­chothriller. Der Trail­er ist eher schlicht, aber sehr effek­tiv. Er konzen­tri­ert sich auf den Jun­gen und sein bestürzen­des Geständ­nis „Ich sehe tote Men­schen“. Danach wollte fast jed­er im Kino sehen, warum.

Conjuring – Die Heimsuchung (2013)

Der Trail­er spielt gekon­nt mit den Erwartun­gen des Hor­ror­pub­likums: Zunächst ver­sam­melt er das Stan­dard­reper­toire gepflegten Gruselki­nos. Aber es geht offen­sichtlich um mehr als ein ver­flucht­es Haus oder besessene Kinder, denn „Con­jur­ing“ fol­gt authen­tis­chen Geis­ter­jägern auf der Suche nach der Wahrheit. Aber welch­er Wahrheit? Das wollen wir natür­lich wis­sen.

Hereditary – Das Vermächtnis (2018)

Der Trail­er gaukelt uns zunächst vor, wir hät­ten es mit einem „nor­malen” Fam­i­lien­dra­ma zu tun. Die Groß­mut­ter ist tot, Tochter und Enkel­tochter trauern. Dann passiert es: Mit drei kurzen Schock­mo­menten macht uns der Trail­er klar, dass dieses Ver­mächt­nis alles andere als nor­mal ist, es ist furchter­re­gend.

Wir (2019)

Eine Fam­i­lie macht Urlaub am Strand. Som­mer, Sonne, Sand satt. Aber dann ste­hen plöt­zlich ihre Dop­pel­gänger vor dem Ferien­haus. Sie weichen der Fam­i­lie nicht mehr von der Seite – und sie wer­den gewalt­tätig. Aber warum? Die Antwort gibt nur „Wir“.

Hast Du Dich schon mal von einem guten Trail­er ins Kino lock­en lassen, warst dann aber vom Film ent­täuscht? Schreib es uns in einem Kom­men­tar.

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