Monkey D. Ruffy aus der Animeserie "One Piece" mit ausgestrecker Faust.
© Bandai Namco Entertainment
Olivia Colman in "The Crown" Staffel 3.
Party-Filme
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One Piece: Der abgefahrene Piraten-Anime kommt als Realserie

Die Man­ga- und Ani­me­serie „One Piece“ erzählt von den Aben­teuern ein­er Piraten­bande. Nun pro­duziert Net­flix eine Realver­fil­mung. Diese ori­en­tiert sich nicht nur an der Man­ga-Vor­lage, son­dern wird wohl auch divers beset­zt. Für Dich haben wir die wichtig­sten Infos zur kom­menden „One Piece“-Realverfilmung geord­net.

Die Ani­me-Vor­lage von „One Piece“ bewegt sich eilig auf die 1000. Episode zu. Es gibt also genug Stoff für eine Realver­fil­mung. Und an dem ori­en­tiert sich die kom­mende „One Piece“-Realserie auch ordentlich, zumin­d­est, wenn wir den durch­gesick­erten Infos zur Pilotepisode glauben. Das schauen wir uns doch gle­ich mal an!

One Piece: Piraten, Gold und Teufelsfrüchte als Live-Action-Serie

Die kom­mende Net­flix-Realserie „One Piece“ basiert auf der gle­ich­nami­gen Man­ga- und Ani­me­serie von Autor und Zeich­n­er Eiichi­ro Oda. Die Geschichte dreht sich um ver­schiedene Piraten­ban­den, die auf der Suche nach dem „One Piece“ sind, einem sagen­haft großen Piraten­schatz, den der ehe­ma­lige Piratenkönig Gol D. Roger ver­steckt hat.

In der Welt von „One Piece“, ver­lei­hen soge­nan­nte Teufels­früchte eini­gen Men­schen und Tieren fan­tastis­che Fähigkeit­en. So isst der Pro­tag­o­nist Mon­key D. Ruffy als Kind von der soge­nan­nten Gum-Gum-Frucht und ist seit­dem ein Gum­mi­men­sch, der jeden Teil seines Kör­pers unfass­bar stark dehnen kann. Im Gegen­zug ver­liert er aber die Fähigkeit, zu schwim­men – als Pirat sicher­lich eine beson­dere Her­aus­forderung.

Romance Dawn: So sieht die Pilotepisode zu One Piece aus

Laut Net­flix Pop­kul­tur-Account NX fungiert Serien­schöpfer Eiichi­ro Oda auch als aus­führen­der Pro­duzent der kom­menden Realserie. Einem Tweet nach wird die erste Staffel von „One Piece“ zehn Episo­den umfassen. Ein Veröf­fentlichung­ster­min ste­ht noch aus.

Der Redak­tion von Bound­ing Into Comics wurde anscheinend das Skript für die Pilotepisode in ein­er Ver­sion vom Juni 2019 zuge­spielt. Sie soll den Titel „Romance Dawn“ tra­gen, so wie auch die ursprüngliche Fas­sung des Man­gas.

In der ersten „One Piece“-Episode wer­den, dem geleak­ten Skript zufolge, gle­ich mehrere wichtige Fig­uren der Ani­me- und Man­ga­vor­lage einge­führt. Im Mit­telpunkt soll aber die Hin­rich­tung des Piratenkönigs Gol D. Roger ste­hen. Während­dessen sieht man laut Skript bere­its Fig­uren wie den zukün­fti­gen Marine-Kapitän Smok­er, der im Ani­me erst in späteren Episo­den wichtig wird. Weit­er­hin begeg­nen wir dem Schw­ertkämpfer Lorenor Zor­ro, der auf einem Berggipfel einem Schurken den Garaus macht. Der dritte Hand­lungsstrang dreht sich um den späteren Piratenkapitän Mon­key D. Ruffy.

One-Piece-Realverfilmung an Manga und Anime angelehnt

Laut Bound­ing Into Comics fol­gt die „One Piece“-Realserie in diesem Punkt beina­he eins zu eins dem ersten Kapi­tel der Man­ga­vor­lage, welch­es Du unter diesem Link lesen kannst. Grob zusam­menge­fasst: Als Kind opfert der Pirat Shanks seinen linken Arm, um den jun­gen Ruffy vor einem See­unge­heuer zu ret­ten. Als Shanks anschließend die Stadt ver­lässt, über­lässt er Ruffy seinen Stro­hhut. Dieser bringt Ruffys Crew später den Titel „Stro­hhut­bande“ ein.

Die erste Episode der Realserie endet dann wie das erste Kapi­tel des Man­gas: Ruffy ste­ht auf einem Boot und brüllt, dass er der König der Pirat­en wird.

GigaTV Film-Highlights

One Piece – Many Faces: Netflix sorgt für einen diversen Cast

Als Fan der Man­ga- und Ani­mevor­la­gen gibt es sicher­lich zahlre­iche Punk­te, über die man im Vor­feld grü­beln kann. Wie wer­den die Gum­mi-Kräfte von Ruffy umge­set­zt? Oder wie sehen Seemon­ster in ein­er One-Piece-Realver­fil­mung aus? Aber etwas Grund­sät­zlich­es beschäftigt das Inter­net: Wer wird Ruffy, Zor­ro und Co. spie­len?

„One Piece“-Schöpfer Eiichi­ro Oda selb­st hat bere­its fest­gelegt, welche Nation­al­itäten seine Charak­tere in der realen Welt hät­ten. Fol­gt Net­flix der oben genan­nten Auflis­tung, dürfte der Cast unfass­bar glob­al und divers wer­den:

  • „Brook“ - Öster­re­ich
  • „Chop­per“ - Kana­da
  • „Franky“ - USA
  • „Lorenor Zor­ro“ - Japan
  • „Lysop“ - Kenia
  • „Mon­key D. Ruffy“ - Brasilien
  • „Nami“ - Schwe­den
  • „Nico Robin“ - Rus­s­land
  • „San­ji“ - Frankre­ich

Das weckt Hoff­nun­gen. Denn wohin ein falsch­er Cast führen kann, haben wir 2017 bei der Realver­fil­mung des Erfol­gsanimes „Full­met­al Alchemist“ gese­hen. Für den Film wur­den damals auss­chließlich japanis­che Schaus­piel­er gecastet, und das, obwohl die Geschichte in einem mit­teleu­ropäisch inspiri­erten Set­ting spielt. Das irri­tierte damals sog­ar den Regis­seur der Ani­me-Vor­lage. Diese Gefahr scheint bei der „One Piece“-Realserie nach derzeit­igem Stand ja nicht zu beste­hen.

Na dann: Segel set­zen! Und wenn Du bis dahin noch mehr „One Piece“-Action brauchst, klick doch ein­fach mal in die fea­tured-Spielekri­tik zu „One Piece: Pirate War­riors 4“.

One Piece (Serie)

Orig­inalti­tel: One Piece
Genre: Action / Pirat­en / Fan­ta­sy
Episo­den: vor­erst 1 Staffel mit 10 Episo­den
Laufzeit: tba
Bun­desstart: tba (Net­flix)

Welch­es Ani­me bräuchte außer­dem ganz drin­gend eine Real­film-Adap­tion? Wir freuen uns auf Deine Ideen in den Kom­mentaren!

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