Die Kommissare Finn Kiesewetter (Sven Martinek, l.) und Lars Englen (Ingo Naujoks, r.)
© ARD/Marion von der Mehden
Caterina Forza in Motorvalley
Eine Szene aus dem Film "Iron Lung" von und mit YouTuber Markiplier

Morden im Norden: Staffel 12 – so geht die Vorabendserie weiter

„Mor­den im Nor­den” geht mit Staffel 12 weit­er. Das ist keine große Über­raschung, denn der Kri­mi ist eine der beliebtesten ARD-Vor­abend­se­rien. Hier erfährst Du, wann die neuen Fol­gen starten, worum es geht und wer dieses Mal zur Beset­zung gehört. 

Das Wichtigste in Kürze 

  • Staffel 12 von Mor­den im Nor­den” ist bere­its abge­dreht. 
  • Die neuen Fol­gen starten voraus­sichtlich im Jan­u­ar 2026 im Ersten. 
  • Neues Gesicht in der Hauptbe­set­zung ist die Schaus­pielerin Saman Giraud. 

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Wann startet Staffel 12 von Morden im Norden? 

Seit 2012 gehört „Mor­den im Nor­den” zum fes­ten Reper­toire der ARD-Krim­is im Vor­abend­pro­gramm. Im ersten und zweit­en Quar­tal 2025 zeigte das Erste die elfte Staffel. Staffel 12 war da längst abge­dreht: Die neuen Fol­gen ent­standen von Mai bis Sep­tem­ber 2024 in Lübeck, Ham­burg und Umgebung.

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Zu sehen bekom­men wir sie aber erst 2026. Einen konkreten Ausstrahlung­ster­min hat das Erste zwar noch nicht ver­rat­en, aber mit Blick auf die Ver­gan­gen­heit erscheint ein bes­timmter Ter­min so gut wie sich­er. Denn die Staffeln 8 bis 11 starteten jew­eils Anfang des Jahres. 

Daher soll­ten sich Krim­i­fans schon ein­mal den Jan­u­ar 2026 als möglichen Start­ter­min für Staffel 12 von Mor­den im Nor­den” im Kalen­der markieren. Die neue Staffel hat zwölf Fol­gen und damit zwei weniger als die elfte Sea­son.  

Darum geht es in den neuen Folgen 

Auch in der neuen Staffel bekom­men es die Lübeck­er Kom­mis­sare Finn Kiesewet­ter und Lars Englen wieder mit Dra­men aus einem eher bürg­er­lichen Milieu zu tun. Serien­mörder, Psy­chopa­then und das organ­isierte Ver­brechen kom­men in der Serie nicht vor. 

Damit bleibt Mor­den im Nor­den” real­is­tis­ch­er als viele andere TV-Serien, denn die meis­ten Morde ereignen sich laut Krim­i­nal­sta­tis­tik in Fam­i­lien beziehungsweise pri­vatem Umfeld. Diese Nähe zum manch­mal schreck­lichen All­t­ag dürfte ein­er der Erfol­gs­fak­toren der Serie sein. 

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In Staffel 12 geht es unter anderem um den Mord an einem soge­nan­nten Sug­ar­dad­dy, der per Dat­ing-App Affären mit sehr jun­gen Frauen suchte. Die bei­den Kom­mis­sare und ihr Team lösen zudem den Mord­fall um eine im Irakkrieg trau­ma­tisierte Bun­deswehrsol­datin und ermit­teln, dass hin­ter dem Gift­tod eines Phys­io­ther­a­peuten viel mehr steckt als ein erbit­tert­er Erb­stre­it. 

Lösen auch in Staffel 12 wieder gemein­sam Fälle: die Kom­mis­sare Lars Englen und Finn Kiesewet­ter. — Bild: ARD/Marion von der Mehden

Diese Stars sind in Staffel 12 von Morden im Norden dabei 

Zur Hauptbe­set­zung der Serie gehören die bekan­nten Namen der ver­gan­genen Staffeln – und eine New­com­erin:  

  • Sven Mar­tinek als Finn Kiesewet­ter 
  • Ingo Nau­joks als Lars Englen 
  • Julia E. Lens­ka als Nina Weiss 
  • Jonas Minthe als Gre­gor Michal­s­ki 
  • Christoph Tomanek als Dr. Hen­ning Strahl 

Neu ab Staffel 12 ist Saman Giraud als Polizeipsy­cholo­gin Yas­man Ahma­di. Die öster­re­ichis­che Schaus­pielerin war in den ver­gan­genen Jahren in zahlre­ichen Pro­duk­tio­nen zu sehen. So gab sie unter anderem Gast­spiele in der Net­flix-Serie Emi­ly in Paris”, in der ZDF-Serie „SOKO Köln” und im Schwarzwald-Tatort”. 

Die Hauptbe­set­zung von „Mor­den im Nor­den”: Jonas Minthe, Julia E. Lens­ka, Ingo Nau­joks, Sven Mar­tinek und Christoph Tomanek. — Bild: ARD/Thorsten Jander/Composing MilchDesign

So erfolgreich ist Morden im Norden 

Auch die elfte Staffel erre­ichte wieder Top-Quoten – mit einem Mark­tan­teil von teil­weise über 16 Prozent im Gesamt­pub­likum und durch­schnit­tlich mehr als 3,1 Mil­lio­nen Zuschauer:innen. Staffel 10 erzielte einen Mark­tan­teil von 15,6 Prozent, bis zu 3,6 Mil­lio­nen Zuschauer:innen ver­fol­gten die Ermit­tlun­gen der Lübeck­er Kom­mis­sare. 

Mor­den im Nor­den” ist längst eine Erfol­gs­geschichte, aber der Anfang dieser Sto­ry war müh­sam. Denn die ersten drei Staffeln, damals noch unter der Dachmarke Heit­er bis tödlich” pro­gram­miert und eher komisch als span­nend, fan­den deut­lich weniger Zus­pruch. Nicht ein­mal zwei Mil­lio­nen Krim­i­fans sahen im Schnitt zu, der Mark­tan­teil der Serie pen­delte um acht Prozent.  

Damit dürfte Mor­den im Nor­den” ein Beweis dafür sein, dass es manch­mal auch im TV-Geschäft Geduld braucht, bis der Erfolg kommt. Und ein paar neue Ideen – in diesem Fall weniger Komik und mehr Dra­ma. 


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