Szene aus Harry Potter mit Tom Felton, Jason Isaacs, Helen McCrory, Helena Bonham Carter
© picture alliance / Everett Collection | ©Warner Bros
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Harry Potter als Serie: Von diesen Charakteren wollen wir mehr sehen

Pot­ter­heads aufgepasst: Warn­er Bros. schmiedet offen­bar Pläne, „Har­ry Pot­ter” als Serie umzuset­zen. Eine großar­tige Idee, die uns direkt zum Träu­men ver­an­lasst. Hier erfährst Du, welche Fig­uren wir unbe­d­ingt in der Serie sehen wollen.

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Die Gaunt-Familie: Voldemorts dunkler Clan

Die Gaunts haben es lei­der nicht in die Har­ry-Pot­ter-Filme geschafft, auch wenn sie uns Wesentlich­es über Volde­mor­ts Ver­gan­gen­heit ver­rat­en. In eini­gen Denkar­i­um-Szenen im Buch „Har­ry Pot­ter und der Halb­blut­prinz” begeg­nen wir näm­lich Volde­mor­ts Mut­ter Merope Gaunt, eben­so wie deren Brud­er Morfin und Volde­mor­ts Groß­vater Mar­vo­lo Gaunt.

Wir erfahren unter anderem, dass Merope ihren Sohn Tom mit einem Muggel gezeugt hat, in den sie unsterblich ver­liebt war. Weil er die Gefüh­le nicht erwiderte, belegte sie ihn mit einem Liebesza­uber. Eine ungewöhn­liche Entste­hungs­geschichte für einen dun­klen Zauber­er, der so viel Wert auf Rein­blütigkeit legt.

Die Gaunts sind eine uralte, ver­armte Zauber­erfam­i­lie, die direkt von Salazar Slytherin abstammt. Sie besitzen außer­dem dessen magis­chen Ring, eines der Heiligtümer des Todes. Ihre Rein­blütigkeit haben sie durch Inzucht erhal­ten, was einige Fam­i­lien­mit­glieder men­tal und kör­per­lich beein­trächtigt. Unterm Strich kön­nten wir uns eine wahnsin­nigere Fam­i­lie mit soviel Hill­bil­ly-Appeal kaum vorstellen, weshalb die Gaunts unbe­d­ingt ihren Weg in die Serie find­en soll­ten.

Regulus Black: Vom Todesser zum Märtyrer

Obwohl wir Reg­u­lus Black wed­er in den Büch­ern noch in den Fil­men „per­sön­lich” tre­f­fen dür­fen, spielt er den­noch eine entschei­dende Rolle im Kampf gegen Volde­mort. In Har­ry Pot­ter und der Halb­blut­prinz erfahren wir, dass Sir­ius Blacks Brud­er lange vor Har­ry von den Horkrux­en wusste, genau genom­men vom Medail­lon.

Die Geschichte rund um das Medail­lon, das Reg­u­lus Black durch seinen Hau­selfen Kreach­er aus der berüchtigten Höh­le ent­fer­nen ließ und es durch ein falsches Schmuck­stück erset­zte, ist unfass­bar span­nend. Genau wie das kurze Leben von Reg­u­lus, der bere­its mit 18 Jahren treuer Anhänger Volde­mor­ts war, und sich dann doch aus moralis­chen Grün­den von ihm abwandte. J.K. Rowl­ing hat Reg­u­lus’ schwank­ende Affinität zur Dun­klen Magie mit der von Dra­co Mal­foy ver­glichen, selb­st ein­er der faszinierend­sten Charak­tere aus Har­ry Pot­ter.

Reg­u­lus Blacks Geschichte kön­nten wir uns sehr gut als Teil der Har­ry-Pot­ter-Serie vorstellen. Obwohl wir aus der Black-Lestrange-Fam­i­lie nur Sir­ius und Bel­la­trix ken­nen­gel­ernt haben, bietet der Clan genug Poten­zial für eine eigene Sto­ry­line.

Narzissa Malfoy: die Unterschätzte

Narzis­sa Mal­foy ste­ht bei Har­ry Pot­ter stets im Schat­ten ihrer berühmten Schwest­er Bel­la­trix Lestrange und ihres Ehe­manns, Lucius Mal­foy. Die weni­gen Male, wo sie tat­säch­lich auf­taucht, hin­ter­lässt sie jedoch gewalti­gen Ein­druck. So bringt sie mit Bel­la­trix’ Hil­fe Severus Snape dazu, den unbrech­baren Schwur zu leis­ten und Dra­co bei sein­er Mis­sion zu helfen – und das, obwohl der Schwur Snape im schlimm­sten Fall das Leben kosten kön­nte. 

Ganz am Ende, nach der großen Schlacht um Hog­warts, ist es Narzis­sa, die über­prüft, ob Har­ry im Kampf gegen Volde­mort tat­säch­lich ums Leben gekom­men ist. Dass er noch lebt, ver­schweigt sie dem Dun­klen Lord jedoch – aus Sorge um ihren Sohn Mal­foy, der immer noch im Schloss ist. Diese Sorge um ihr Kind scheint ohne­hin ihr Haup­tantrieb zu sein, viel stärk­er als die Loy­al­ität gegenüber Volde­mort. 

Wie ist Narzis­sa über­haupt an Lucius ger­at­en und wie ste­ht sie wirk­lich zur dun­klen Seite? In ein­er Har­ry-Pot­ter-Serie wür­den wir gern mehr über Narzis­sa erfahren, die viel mehr Mut und Kraft hat, als es auf den ersten Blick scheint.

Fenrir Greyback: Ein Werwolf macht Jagd auf Kinder

Fen­rir Grey­back ler­nen wir in den Fil­men erst in Har­ry Pot­ter und der Halb­blut­prinz ken­nen. Der Wer­wolf ist nicht nur ein Anhänger von Volde­mort und zieht mit dessen Todessern umher, son­dern war es auch, der Remus Lupin in jun­gen Jahren selb­st zu einem Wer­wolf machte. Von Lupin erfahren wir auch ein beson­ders gruseliges Detail, näm­lich dass Grey­back bevorzugt Kinder beißt und ver­wan­delt.

Lei­der spie­len Fen­rir Grey­back und auch die Wer­wölfe nur eine unter­ge­ord­nete Rolle in den Har­ry-Pot­ter-Geschicht­en. Dabei hat dieses klas­sisch-fan­tastis­che Ele­ment so großes Poten­zial. Auch die Frage, wie lange Grey­back über­haupt schon sein Unwe­sen treibt und ob er von Anfang an der dun­klen Seite zugeneigt war, bietet eine Menge Stoff. Schließlich sind Wer­wölfe auch nicht per se böse, wie wir an Lupins Beispiel sehen. Diese Ambivalenz sollte unbe­d­ingt genauer her­aus­gear­beit­et wer­den, find­en wir.

Charlie Weasley: Abenteurer und Drachenzähmer

Obwohl wir wohl alles über die Weasleys zu wis­sen meinen, gibt es eine große Leer­stelle, und zwar Char­lie. Der zweitäl­teste Weasley-Sohn (nach Bill) ist in den Fil­men über­haupt nicht zu sehen und wird nur wenige Male erwäh­nt. Dabei hat Char­lie eine Menge vorzuweisen: Kapitän der Quid­ditch-Mannschaft von Gryffind­or, Ange­bot als Such­er für das englis­che Quid­ditch-Nation­al­team, Mit­glied des Orden des Phoenix und Drachen­bändi­ger in Rumänien.

Char­lie Weasley scheint nicht nur ungewöhn­lich tal­en­tiert auf dem Besen zu sein, ähn­lich wie Har­ry, son­dern auch ein richtiger Draufgänger. Auch das erin­nert uns sehr an Har­ry Pot­ter selb­st. Anstatt pro­fes­sionell Quid­ditch zu spie­len, übern­immt Char­lie lieber ein Jobange­bot in einem rumänis­chen Drachen­reser­vat. Auch später bleibt er in Rumänien, um für Dum­b­le­dore auf inter­na­tionaler Ebene gegen Volde­mort zu kämpfen.

Wir find­en: Obwohl wir so wenig über Char­lie wis­sen, zählt er zu den span­nend­sten Weasley-Fam­i­lien­mit­gliedern über­haupt und ver­di­ent min­destens ein paar eigene Serienepiso­den.

Welche Har­ry-Pot­ter-Fig­ur sollte drin­gend im Fokus ein­er möglichen Serie ste­hen? Wir freuen uns auf Deine Mei­n­ung in den Kom­mentaren!

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