Helen Mirren als June und Kate Winslet als Julia in "Goodbye June".
© Kimberley French/Netflix
In dieser Szene aus der Wonder Man-Serie ist Yahya Abdul-Mateen II als Simon Williams zu sehen. Er trägt ein auffälliges rotes Sakko, dunkle Sonnenbrille und blickt ernst in die Ferne.
In der Szene aus den Disney Realverfilmungen 2026 sieht man Catherine Laga'aia als Vaiana auf einem traditionellen Segelboot bei Sonnenuntergang. Sie trägt ein rotes, gemustertes Oberteil und eine grüne Muschelkette. Mit offenem Mund und freudigem Blick hält sie sich an einem Seil fest, während das Segel im Hintergrund sichtbar ist. Die Stimmung wirkt abenteuerlich und optimistisch.

Goodbye June: Das Ende des bewegenden Familiendramas erklärt

Wie ist das Ende von „Good­bye June“ zu erk­lären? Das Regiede­büt von Kate Winslet erzählt von ein­er im Ster­ben liegen­den Matri­archin, die ver­sucht, ihre auseinan­dergedriftete Fam­i­lie wieder zusam­men­zubrin­gen. Schaf­fen es die Kinder von June, ihre Dif­feren­zen zu überwinden?

Goodbye June: Darum dreht sich das Familiendrama

„Good­bye June“ erzählt von der an Krebs erkrank­ten June (Helen Mir­ren), der kurz vor dem Wei­h­nachts­fest eröffnet wird, dass sie nur noch wenige Tage zum Leben hat. An Junes Seite sind ihre vier erwach­se­nen Kinder:

  • Helen (Toni Col­lette), die als Eso­terik­erin in Deutsch­land arbeit­et und über­raschend schwanger ist
  • Julia (Kate Winslet), die angesichts von Kindern und Kar­riere langsam an ihre Belas­tungs­gren­ze gerät
  • Con­nor (John­ny Fly­nn), der als Nesthäkchen der Fam­i­lie immer noch zu Hause wohnt
  • Mol­ly (Andrea Rise­bor­ough), die ger­ade erst wieder Mut­ter gewor­den ist

Da Vater Bernie selb­st keine große Hil­fe ist und der ganzen Sit­u­a­tion eher gle­ichgültig gegenüber­ste­ht, ver­brin­gen die vier Kinder mehr und mehr Zeit im Kranken­haus. Doch zwis­chen ihnen hängt der Haussegen schief: Das fängt schon damit an, dass Mol­ly und Julia der­art zer­strit­ten sind, dass ein Plan aus­getüftelt wer­den muss, wer zu welch­er Zeit die Mut­ter im Kranken­haus besucht.

Am Ende von „Good­bye June“ ste­hen jedoch alle Zeichen auf Aussöhnung.

Versöhnen sich Molly und Julia wieder?

Mut­ter June greift schließlich ein, damit Mol­ly und Julia wieder zueinan­derfind­en: Sie lässt die bei­den einen Brief für Helens unge­borenes Kind aufsetzen.

Das sorgt dafür, dass sich die Schwest­ern endlich aussprechen: Mol­ly ist seit Jahren eifer­süchtig auf Julia, die als Liebling der Fam­i­lie gilt und von Mut­ter June sog­ar deren Lieblingsring geschenkt bekom­men hat. Mol­ly hat­te im Ver­gle­ich dazu viele Schwierigkeit­en im Leben.

Doch Julia erk­lärt, dass auch ihr Leben nicht per­fekt ist: Ihr Part­ner Tom ist ständig geschäftlich unter­wegs, sodass sie die meiste Zeit allein ist. Sie muss für alles in der Fam­i­lie aufkom­men und ist ständig gestresst.

Auch der gefühlskalt wirk­ende Vater Bernie zeigt gegen Ende, wie viel ihm seine Frau bedeutet. Er spricht sich zudem mit Sohn Con­nor aus, der ihm vorge­wor­fen hat, dem bevorste­hen­den Tod sein­er Frau gle­ichgültig gegenüberzustehen.

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Das Ende von Goodbye June erklärt: Alte Wunden werden beiseitegelegt

Junes Gesund­heit­szu­s­tand ver­schlechtert sich schließlich zuse­hends. Allen wird klar: June wird das Wei­h­nachts­fest nicht mehr erleben. Am Ende von „Good­bye June“ kommt deshalb die ganze Fam­i­lie zusam­men, um das Krip­pen­spiel für June aufzuführen. Mit­ten in der Auf­führung schläft die Matri­archin für immer friedlich ein.

Ein Jahr später feiert die restliche Fam­i­lie gemein­sam Wei­h­nacht­en. Der Ver­lust von June hat sie daran erin­nert, wie kost­bar die Zeit mit den Lieb­sten ist. Sie stoßen auf June an. Der ver­stor­be­nen Matri­archin wird auch der Brief an Helens Kind vorge­le­sen, das sie nicht mehr ken­nen­gel­ernt hat.

Goodbye June: Das sagt Kate Winslet zum Film

„Good­bye June“ ist das Regiede­büt von Oscargewin­ner­in Kate Winslet, die mit ihrem Film die schmer­zlich­sten Momente in ein­er Fam­i­lie erkun­det – vor dem Hin­ter­grund der Weihnachtszeit.

„Einige unser­er kom­pliziertesten Beziehun­gen im Leben sind die zu den Men­schen, die wir am meis­ten lieben, die uns am näch­sten ste­hen, die wir am meis­ten brauchen”, erk­lärt Kate Winslet dem TUDUM-Mag­a­zin. „Die Kraft eines guten Abschieds liegt darin, sich daran zu erin­nern, einan­der im Hier und Jet­zt zu lieben.”

„Good­bye June“ basiert zwar nicht direkt auf ein­er wahren Geschichte. Doch die Idee zum Skript hat­te Drehbuchau­tor Joe Anders auf­grund ein­er sehr per­sön­lichen Erfahrung: Er habe seine Groß­mut­ter mit 13 Jahren ver­loren und werde nie vergessen, wie wun­der­bar es war, sich gemein­sam mit der ganzen Fam­i­lie von ihr ver­ab­schieden zu können.

Er habe deshalb eine Geschichte über eine Fam­i­lie geschrieben, die durch den Ver­lust eines geliebten Men­schen stärk­er zusam­men­wächst – und nicht auseinan­derg­eris­sen wird: „Ich wollte eine Geschichte erzählen, die uns allen wider­fährt. Aber sie sollte nicht deprim­ierend sein. Ich wollte, dass sie auf gewisse Weise Mut macht und befreiend wirkt.“

Du hast „Good­bye June” zu Ende geschaut und suchst nun nach weit­eren guten Fil­men? In der fol­gen­den Über­sicht find­est Du die besten Filme 2025 aufgelistet:

Die besten Filme 2025: 10 High­lights, die Du gese­hen haben solltest


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