Szene aus Cobra Kai
© Netflix
Harry Bosch in der Amazon-Mutterserie "Bosch"
Elizabeth Hurley in Staffel 3 von "The Royals"

Filme und Serien wie Cobra Kai: Fünf Kampfsport-Geschichten für Deine Watchlist

Fre­und­schaft, Rival­ität und atem­ber­aubende Kämpfe: Das „Karate Kid“-Spin-off „Cobra Kai“ begeis­tert ger­ade Zuschauer:innen auf der ganzen Welt. Du hast die vierte Staffel schon gese­hen und kannst die bere­its bestätigte fün­fte Sea­son kaum erwarten? Wir haben gle­ich fünf Alter­na­tiv­en für Dich zusam­mengestellt, um Dir die Wartezeit zu verkürzen.

 Ob Bruce Lee, Jack­ie Chan oder Ralph Mac­chio: Wenn auf der Kinolein­wand die Fäuste fliegen, sorgt das meist für Span­nung und beein­druck­ende Bilder. In der Erfol­gsserie Cobra Kai wird die Geschichte der Karate-Kid-Held:innen im Erwach­se­nenal­ter weit­er­erzählt. Daniel LaRus­so (Ralph Mac­chio) verkauft inzwis­chen Autos und John­ny Lawrence (William Zab­ka) schlägt sich mühevoll durchs Leben. Als sich die bei­den wieder begeg­nen, schöpft Lawrence neue Moti­va­tion und haucht dem Cobra-Kai-Dojo neues Leben ein. Kampf­s­port-Geschicht­en wie Cobra Kai begeis­tern Dich? Wir haben einige Vorschläge zusam­mengestellt, um die Wartezeit auf die fün­fte Staffel zu über­brück­en.

The Karate Kid (2010): Geschmackvolles Remake ohne große Schnörkel

 Wenn Du diesen Artikel liest, gehen wir davon aus, dass Du die drei orig­i­nalen Karate-Kid-Filme von 1984 bis 1989 bere­its gese­hen hast. Falls nicht, ist völ­lig klar, mit welchem Pro­gramm Du die Wartezeit auf die fün­fte Staffel von Cobra Kai zuerst verkürzen kannst. Darüber hin­aus gibt es eine Zeichen­trick­serie, die Ende der Achtziger rauskam, sowie den Streifen „Karate Kid IV“ aus dem Jahr 1994. Let­zteren kannst Du ruhi­gen Gewis­sens über­sprin­gen, doch das Remake von 2010 mit Jack­ie Chan und Will Smiths Sohn Jaden funk­tion­iert erstaunlich gut.

Die Hand­lung: Der zwölfjährige Dre Park­er (Jaden Smith) zieht mit sein­er Mut­ter von Detroit nach Peking. Dort ver­liebt er sich in seine Mitschü­lerin May Ying (Han Wen­wen), doch Kung-Fu-Schüler Cheng (Wang Zhen­wei) hat eben­falls ein Auge auf die junge Vio­lin­istin gewor­fen. Cheng und seine Bande ver­prügeln Dre, doch der Schul­haus­meis­ter Mr. Han (Jack­ie Chan) eilt ihm zur Hil­fe. Anschließend unter­richtet Mr. Han seinen neuen Schüt­zling Dre in Kung Fu, bevor es zum Schluss des Films zum großen Show­down zwis­chen Cheng und Dre kommt.

Rush Hour (1998 bis 2007): Prügel-Klamauk mit Jackie Chan und Chris Tucker

 „Rush Hour“ lebt nicht nur von den aufre­gen­den Kampf­szenen, der flot­ten Hand­lung und den zahlre­ichen Spezial­ef­fek­ten, son­dern vor allem vom ver­balen Schlagab­tausch zwis­chen den bei­den Haupt­darstellern Jack­ie Chan und Chris Tuck­er.

Die Aus­gangssi­t­u­a­tion in Teil eins: Die 11-jährige Tochter eines in Los Ange­les sesshaften chi­ne­sis­chen Kon­suls wird dort ent­führt. Um sein Kind wohlbe­hal­ten wiederzubekom­men, lässt der Kon­sul extra den Polizei Chief Inspec­tor Lee (Jack­ie Chan) aus Hongkong ein­fliegen. Weil das Fed­er­al Bureau of Inves­ti­ga­tion (FBI) nicht möchte, dass Lee auf US-amerikanis­chem Boden allein ermit­telt, stellt ihm die Behörde einen Helfer zur Seite: Detec­tive James Carter (Chris Tuck­er). Chris Tuck­er, mit­samt sein­er unverkennbaren Schlagfer­tigkeit, kennst Du auch vielle­icht schon wegen sein­er Stand-Up-Pro­gramme und aus Fil­men wie „Das fün­fte Ele­ment“ (1997). Schaus­piel­er Jack­ie Chan hinge­gen ste­ht seit Jahrzehn­ten für beein­druck­ende Kampf-Stunts, die er fast alle selb­st spielt, ohne sich doubeln zu lassen. Im Kom­bi­na­tion sor­gen die bei­den in allen drei Teilen von Rush Hour für großen Kinospaß.

The Art of Self-Defense (2019): Vom schüchternen Buchhalter zum Killer

 In „The Art of Self-Defense“ schlüpft Jesse Eisen­berg in die Rolle von Casey Davis, der nachts von ein­er Motor­rad-Gang ange­grif­f­en und daraufhin Mit­glied in einem Karate-Stu­dio wird. Zunächst blüht er unter seinem Sen­sei (Alessan­dro Nivola) auf, doch dann ent­deckt Davis allmäh­lich die dun­klen Geheimnisse des Dojos. Beson­ders inter­es­sant gestal­tet sich die Entwick­lung von Davis’ Charak­ter, der zu Beginn der Geschichte wohl noch nicht gedacht hätte, dass er im Ver­lauf der Hand­lung des Öfteren zur Waffe greifen wird.

Afro Samurai (2007): Anime-Action trifft Schwarze Popkultur

 „Drag­on Ball“, „Naru­to“, „One Piece“: Wenn es um Kampf-Action geht, haben Ani­me-Fans die freie Auswahl. Aus der Rei­he tanzt „Afro Samu­rai“ nach der Man­ga-Vor­lage von Takashi Okaza­ki. In der Serie erzählt Regis­seur Fumi­nori Kiza­ki die Geschichte von Afro, der als Kind mit anse­hen musste, wie sein Vater Roku­taro von einem Kämpfer namens Jus­tice getötet wurde. Der Aus­lös­er des Gefechts: das Stirn­band von Afros Vater, welch­es seinem Besitzer gottgle­iche Kräfte ver­schaf­fen soll. Afro hat also gle­ich zwei gute Gründe, das Stirn­band zurück­haben zu wollen. Im englis­chsprachi­gen Orig­i­nal übern­immt Hol­ly­wood-Star Samuel L. Jack­son die Syn­chro­ni­sa­tion des Hauptcharak­ters. In der deutschsprachi­gen Vari­ante wird Afro in der Syn­chro­ni­sa­tion von Jan-David Rön­feldt gesprochen, den Du vielle­icht als Styr aus „Game of Thrones“, als Alfie Solomons aus „Peaky Blind­ers“ oder als „Pon­ti­ac-Ban­dit“ Doug Judy aus „Brook­lyn Nine-Nine“ kennst.

Teenage Mutant Ninja Turtles (ab 1987): Der Schildkröten-Klassiker für kleine und große Kinder

 Zugegeben, bei den Teenage Mutant Nin­ja Tur­tles geht es mal mehr und mal weniger ernst zu und oft auch nicht beson­ders intel­li­gent. Manche For­mate richt­en sich ins­beson­dere an Kinder, wie zum Beispiel die Zeichen­trick­serie, die von 1987 bis 1996 in zehn Staffeln pro­duziert wurde. Auch die 3D-ani­mierte Vari­ante „TMNT“ von 2007 begeis­terte in erster Lin­ie kleinere Zuschauer:innen. Andere Adap­tio­nen funk­tion­ieren auch für Erwach­sene, wie die Realver­fil­mungen „Tur­tles“ (1990), „Tur­tles II – Das Geheim­nis des Ooze“ (1991) und „Tur­tles 3“ (1993). Hier lautet die Voraus­set­zung ganz klar: Kopf aus. Auch die von Michael Bay pro­duzierten Tur­tles-Filme „Teenage Mutant Nin­ja Tur­tles“ (2014) und „Teenage Mutant Nin­ja Tur­tles: Out of The Shad­ows“ (2016) sprechen vor allem ein älteres Pub­likum an, wenn auch eher schlecht als recht.

Wenn Du Freude an coolen Sprüchen, Com­ic-artiger „Zack-Boing“-Action und etwas Nos­tal­gie hast, darf­st Du Dich auf ein paar Filmer­leb­nisse ohne großen Anspruch freuen. Das kann bei ein­er Tüte Pop­corn auch ganz nett sein.

Fall­en Dir noch weit­ere Kampf­s­port-Serien und -Filme ein, die Du weit­erempfehlen möcht­est? Wir sind auf Deinen Kom­men­tar ges­pan­nt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren