Bild aus der Kinderserie "Ren und Stimpy"
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Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Harry Bosch in der Amazon-Mutterserie "Bosch"
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Bei diesen Kinderserien liefen uns kalte Schauer über den Rücken

Nicht alle TV-Serien, die unsere Kind­heit geprägt haben, warteten mit pos­i­tiv­en und auf­muntern­den Inhal­ten auf. Wir denken da an machtbe­sessene Raben, ster­bende Waldtiere und Furcht ein­flößende Maschi­nen. Hier ein paar gruselige Kinder­se­rien, bei denen es uns kalt den Rück­en run­ter­lief.

„Als die Tiere den Wald verließen“ (1993-1995)

Eine Gruppe von Tieren ver­lässt den Wald, um nach ein­er neuen Heimat zu suchen. Was eigentlich recht unver­fänglich klingt, entwick­elt sich zu ein­er ern­sten und bisweilen tödlichen Angele­gen­heit: In „Als die Tiere den Wald ver­ließen” wer­den Igel über­fahren, Babymäuse gefressen und Fasa­nen erschossen. Die Kinder­serie macht zwar auch auf die Zer­störung des natür­lichen Leben­sraums der Tiere durch den Men­schen aufmerk­sam – doch die teils bru­tal­en Szenen haben sich in unser Gedächt­nis einge­bran­nt.

„Alfred J. Kwak“ (1989-1990)

Die Aben­teuer des jun­gen Alfred J. Kwak mögen auf den ersten Blick zwar recht harm­los wirken. Die Kinder­serie aus den Nieder­lan­den zeigt aber auch viele ern­ste Momente: Gle­ich zu Beginn der Serie über­fährt zum Beispiel ein Auto Alfreds gesamte Fam­i­lie und lässt ihn als Waisenkind zurück. Unvergessen bleibt aber vor allem der Antag­o­nist – Kra. Die Krähe ist in krim­inelle Machen­schaften wie Waf­fen­schmuggel ver­wick­elt, grün­det schließlich die Nationale Krähen­partei und will den König stürzen, um absolute Macht zu erlan­gen. Solche Anspielun­gen auf die nation­al­sozial­is­tis­che Ver­gan­gen­heit Deutsch­lands sind ein wesentlich­er Bestandteil von „Alfred J. Kwak”.

Video: Youtube / Her­man­Van­Veen­Chan­nel

„Die dreibeinigen Herrscher“ (1984-1985)

Robot­erähn­liche Wesen auf drei Beinen, die Kap­pen in die Kopfhaut von Men­schen implantieren, um sie zu kon­trol­lieren. Nur eine Hand­voll Män­ner und Frauen kön­nen sich diesem grausamen Prozedere entziehen und rebel­lieren gegen die Maschi­nen. Die dystopis­che Sci-Fi-Serie „Die dreibeini­gen Herrsch­er” erzählt eine span­nende, aber auch gruselige Aben­teuergeschichte. Beson­ders Furcht ein­flößend sind die stak­si­gen Dreibein­er, die Jagd auf die Rebellen machen. Auch wenn die visuellen Effek­te zu wün­schen übrig lassen, zählt „Die dreibeini­gen Herrsch­er“ zu den Kult­for­mat­en unter den Kinder- und Jugend­se­rien.

„Ren und Stimpy“ (1991-1996)

Die Aben­teuer des neu­ro­tis­chen Chi­huahuas Ren und des fet­ten Katers Stimpy sind nicht unbe­d­ingt kindgerecht. Dieser Mei­n­ung war auch Nick­elodeon, wo „Ren und Stimpy“ die ersten Jahre gesendet wurde. Der Serienerfind­er John Kric­falusi sowie die Pro­duk­tions­fir­ma Spüm­cø wur­den nach zwei Staffeln gefeuert – laut Aus­sage von Kric­falusi auf­grund der ekel­er­re­gen­den und bru­tal­en Details, die in der Serie zu sehen sind. Bis heute ist „Ren und Stimpy” umstrit­ten. Einige Szenen wur­den auf­grund ihres kon­tro­ver­sen Inhalts sog­ar noch nie oder nur ein einziges Mal der Öffentlichkeit gezeigt, bevor sie wieder in der Schublade ver­schwan­den.

„Geschichten aus der Gruft“ (1993-1999)

Die meis­ten „Geschicht­en aus der Gruft“ nehmen zur Erle­ichterung der Zuschauer ein eher harm­los­es Ende. Als Kinder haben wir uns trotz­dem vor den unheim­lichen Fig­uren dieser Serie gefürchtet – zum Beispiel vor der Hor­ror-Hexe. Die Zeichen­trick­serie ist zwar nicht zu ver­gle­ichen mit den zuge­höri­gen Real­fil­men, in denen Gewalt und Dro­gen gerne mal an der Tage­sor­d­nung ste­hen. Trotz­dem: Die unheim­lichen Geschicht­en des Gruftwärters sind nichts für schwache Kindern­er­ven.

Video: Youtube / Cor­nu­to

Übri­gens: Auch einige Kinder­filme bieten reich­lich Grusel­mo­mente. Die Killer­hasen in „Water­ship Down” sind nur ein promi­nentes Beispiel dafür, dass manche Streifen nicht unbe­d­ingt für jün­gere Zuschauer geeignet sind.

Kannst Du Dich noch an andere schau­rige Kinder­se­rien erin­nern? Erzäh­le uns gerne in einem Kom­men­tar, warum sie Dir Angst einge­jagt haben!

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