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Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Film-Review: „Der Grinch“ - Herzerwärmend kecke Weihnachtskost

Nach einem Zeichen­trick­film und einem Live-Action-Ver­such, kommt jet­zt die dritte Fil­madap­tion des Kinder­buchk­las­sik­ers in die Kinos. Warum der Ani­ma­tions­film den Wei­h­nachts­baum nicht neu erfind­et, an den richti­gen Stellen aber den Christ­baum­schmuck aus­gewech­selt hat, erfährst Du in der fea­tured-Filmkri­tik zu Der Grinch.

Vor­ab: Gesichtet wurde die deutsche Fas­sung. Das ist deshalb wichtig, weil Otto Waalkes die Syn­chro­ni­sa­tion der Titelfig­ur übern­immt und dem Film damit einen ganz eige­nen Stem­pel auf­drückt. In Kon­se­quenz klingt der Grinch so, also hätte das Fault­i­er Sid aus Ice Age sich müh­sam den Sprach­fehler abgewöh­nt – wert­frei formuliert.

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Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat

Die lit­er­arische Vor­lage zum aktuellen Film trägt den etwas sper­ri­gen Titel Wie der Grinch Wei­h­nacht­en gestohlen hat. Diese wurde von Dr. Seuss geschrieben, 1957 veröf­fentlicht und zählt zu den 100 erfol­gre­ich­sten Kinder­büch­ern der Welt. Neben dem Zeichen­trick-Kurz­film (1966) kennst Du vielle­icht die Live-Action-Adap­tion mit Jim Car­rey (2000). Wahrschein­lich sind Dir auch schon andere bekan­nte Fig­uren von Dr. Seuss über den Weg gelaufen. Neben Der Kater mit Hut und dem Ele­fan­ten Hor­ton feierte auch das Fabel­we­sen Lorax in den 2000ern sein Debüt auf der Leinwand.

Alle Jahre wieder…

Der Grinch (Otto Waalkes) sieht nicht nur anders aus als die restlichen Bewohn­er des Dör­fchens Whoville, er kann auch deren Lei­den­schaft für das Wei­h­nachts­fest nicht teilen. In diesem Jahr will er dem ganzen Fest­tagstreiben deshalb ein Ende set­zen. Der Plan: Er stiehlt den Whos das Wei­h­nachts­fest – verklei­det als San­ta Claus! In Whoville hinge­gen schmiedet die 6-jährige Cindy Lou Who den Plan, San­ta zu fan­gen, um sich­er zu gehen, dass ihr größter Wun­sch endlich erfüllt wird.

Slapstick-Action mit Knuddelfaktor

Der Grinch macht alles richtig. Das Min­ions-Stu­dio Illu­mi­na­tion hält sich an seine Formel des liebenswerten Bösewichts, siehe Ich – Ein­fach unverbesser­lich, und liefert bewährte Slap­stick-Kost mit zuck­er­süßen Charakteren.

 Generell schafft es das Skript, die Fig­uren der Whos zeit­gemäß in die Gegen­wart zu holen. Da sym­pa­thisiert man schon schnell mit der allein­erziehen­den Mut­ter von Cindy Lou, die zwis­chen Job und Erziehung sichtlich unaus­geglichen bal­ancieren muss. An diesem Punkt dock­en sicher­lich Eltern eher an, als die kindliche Zielgruppe.

 Und so ras­ant und bisweilen sog­ar emo­tion­al die Eska­paden des Grinch sind, darf man es ger­ade erwach­se­nen Zuschauern am Ende nicht übel­nehmen, wenn es heißt: „Eigentlich hätte ich gerne noch mehr über Cindy Lou, ihre Clique und ihre Mut­ter erfahren“.

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Ein sicherer Tipp für Weihnachtsfans

Es gibt sie ja, die großen Wei­h­nacht­sklas­sik­er. Dass sich Der Grinch dort ein­rei­ht, darf bezweifelt wer­den. Zu durch­schnit­tlich, zu bekan­nt gestal­tet sich die Geschichte, liefert keine Aus­reißer nach oben – aber auch nicht nach unten. Emo­tionale Szenen wer­den in der Regel sofort humorig aufgelöst und schon am Anfang lässt sich das Hap­py End erah­nen. Dort wo andere Pro­duk­tio­nen von Illu­mi­na­tion auch – oder vielle­icht ger­ade – ihr erwach­senes Pub­likum gefun­den haben, geht man bei Der Grinch auf Num­mer Sich­er und kre­den­zt Wohlfüh­lki­no zu Wei­h­nacht­en. Das bren­nt sich ver­mut­lich nicht ins Gedächt­nis ein, ist aber zu den Feierta­gen eine sichere Bank.

Vorweihnachtszeit auch in der Vodafone Videothek

Wenn wir Dir neben dem Besuch des Films auch Lust auf den ein oder anderen Wei­h­nacht­sklas­sik­er gemacht haben, dann gibt es ein wei­h­nachtlich­es Ange­bot in der Voda­fone Videothek. Vom 31. Novem­ber bis zum 27. Dezem­ber 2018 erwarten Dich hier unvergessliche und aktuelle Wei­h­nachts­filme. Neben Fam­i­lien-Klas­sik­ern wie Die Mup­pets Wei­h­nachts­geschichte, Kevin allein zu Haus, Drei Hasel­nüsse für Aschen­brödel und – selb­stver­ständlich – Der Grinch, kannst Du Dich außer­dem auf Action-gelande Block­buster wie Stirb Langsam 2, Fräulein Smil­las Gespür für Schnee und The Tow­er - tödlich­es Infer­no freuen. Doch das ist noch nicht alles. Besuche gle­ich mal unsere Videothek und lasse Dich von weit­eren Wei­h­nachts-High­lights inspirieren.

Der Grinch

OT: The Grinch

Genre: Ani­ma­tions­film / Weihnachten

Bun­desstart: 29.11.2018

Laufzeit: 86 Minuten

FSK: Ab 0 Jahren

Regie: Scott Mosier, Yarrow Cheney

Drehbuch: Michael LeSieur, Tom­my Swerdlow

Welche Kinder­buchk­las­sik­er ver­tra­gen Dein­er Mei­n­ung nach eine frische Filmver­sion? Wir freuen uns auf Deine Anre­gun­gen in den Kommentaren.

Titelbild: © 2018 Universal Studios. ALL RIGHTS RESERVED

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