Scream-Schauspielerinnen Sidney (Neve Campbell) und Gale (Courtney Cox) im Vorgarten
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Die Scream-Reihe im Recap: Wir machen Dich bereit für den fünften Teil der Horrorfilmreihe

Ein Tele­fon, eine weiße Maske und jede Menge Geschrei: Am 13. Jan­u­ar kommt der fün­fte Teil der „Scream“-Reihe in die Kinos. Der Slash­er-Vierteil­er wird somit nach über einem Jahrzehnt weit­erge­führt. Damit Du für das neue Sequel bere­it bist, frischen wir für Dich das Wis­sen um die vier Vorgänger-Filme auf.

Als 1996 der erste Scream-Film in die Kinos kam, überzeugte er vor allem Hor­ror­fans und Kritiker:innen. Der Grund lag nahe: Drehbuchau­tor Kevin Williamson und Regis­seur Wes Craven haben bis­lang gel­tende Hor­ror­filmk­lis­chees nicht nur offen ange­sprochen, son­dern auch die Unsin­nigkeit von ihnen aufgezeigt und mit ein­er ordentlichen Prise Humor unter­malt. Allein dafür lohnt es sich, die Filme der Scream-Rei­he (nochmal) anzuschauen. Wir haben die wichtig­sten Infos zu den einzel­nen Teilen für Dich zusam­menge­fasst.

Scream 5 Sam (Melissa Barrera) steht im Flut mit Telefon am Ohr und schaut erschrocken

Ein Tele­fonat in Scream bedeutet nie etwas gutes: Sam (Melis­sa Bar­rera) erlebt dies auch im fün­ften Scream-Film. — Bild: © 2021 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED.

Scream: Der Beginn der legendären Horrorreihe

1996: Regis­seur Wes Craven lässt einen Hor­ror­film auf die Kinozuschauer:innen los, der die bis dahin gel­tende Regeln des Gen­res auf den Kopf stellt: Über­lebte bis dato die hüb­sche Pro­tag­o­nistin eines Hor­rorstreifens meis­tens bis zum Ende, so gilt das nicht mehr für Scream. Casey Beck­er (Drew Bar­ry­more) wird zunächst vom ikonis­chen Mörder mit weißer Ghost­face-Maske und schwarzem Gewand angerufen und dann inner­halb von weni­gen Minuten getötet. Der Viel­tele­fonier­er des Hor­ror­gen­res schnet­zelt sich durch die amerikanis­che Kle­in­stadt Woods­boro, bis die Repor­terin Gale Weath­ers (Court­ney Cox) und Deputy Dewey Riley (David Arquette) sich auf die Jagd nach ihm machen. Nach eini­gen falschen Verdäch­ti­gun­gen kom­men sie gemein­sam mit der eigentlichen Pro­tag­o­nistin des Films, Sid­ney Prescott (Neve Camp­bell) und ihren Freund:innen, dem Slash­er auf die Schliche.

Natür­lich ver­rat­en wir Dir nicht, wer für die Morde ver­ant­wortlich ist. Nur so viel: Du kannst Dich auf so manch­es Geheim­nis und einige Über­raschun­gen freuen. Aber auch ein Rewatch lohnt sich in jedem Fall. Scream ist näm­lich nicht nur erstaunlich smart kon­stru­iert, son­dern auch witzig, da er mit Klis­chees spielt und so ein ganzes Genre vor­führt.

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Scream 2: Ein solides Sequel mit angenehmer Beständigkeit

Sid­ney (Neve Camp­bell) hat die Ereignisse aus dem ersten Film halb­wegs ver­ar­beit­et und ver­sucht am Col­lege Fuß zu fassen. Allerd­ings lässt sie der Alb­traum aus Woods­boro nicht los und auch die Morde an Sid­neys (neuen) Freund:innen fan­gen wieder an. Hat man damals vielle­icht die Falschen getötet oder han­delt es sich um Nachahmer:innen? Sid­ney muss allerd­ings nicht alleine dahin­ter kom­men, wer ihr und ihren Freund:innen an den Kra­gen will. Sowohl Gale Weath­ers (Court­ney Cox), die mit­tler­weile ein Buch über die Woods­boro-Morde geschrieben hat, als auch Dewey (David Arquette) sind wieder mit von der Par­tie. Das Sequel ist nur ein Jahr nach dem Orig­i­nal­film erschienen und zog erneut Hor­ror- und Scream-Liebhaber:innen in die Kinos. Auch wenn die Geschichte etwas an Orig­i­nal­ität ver­liert, prof­i­tiert der Streifen von der Beständigkeit beim Cast und dem Humor. Wes Craven führt erneut Regie und auch Drehbuchau­tor Kevin Williamson ist eben­falls dabei.

Scream 3: Die eigenen Vorgänger als Thema

Dieses Mal ist zwar nicht mehr Kevin Williamson, son­dern Ehren Kruger für das Drehbuch ver­ant­wortlich, aber Wes Craven als Regis­seur und auch der Haupt­cast ist wieder dabei. Sid­ney (Neve Camp­bell) lebt mit­tler­weile völ­lig zurück­ge­zo­gen und unter neuem Namen im Nir­gend­wo. Im drit­ten Teil der Scream-Rei­he hat sich eine Fan­base rund um die fik­tive Film­rei­he „Stab“ gebildet. In Stab wer­den die Geschehnisse der ersten bei­den Scream-Filme auf sehr amüsante Weise zusam­menge­fasst. Der reale Hor­ror fängt aber wieder an, als am Set von „Stab 3“ Morde geschehen. Dieses Mal ermit­telt Detec­tive Mark Kin­caid (Patrick Dempsey) und bekommt dabei natür­lich Unter­stützung von Gale (Court­ney Cox) und Dewey (David Arquette) sowie Sid­ney, die dem Alb­traum endlich ein Ende bere­it­en will. Zwar ist die Film-im-Film-Idee recht nett und witzig angelegt, Scream 3 hat allerd­ings anson­sten nur noch wenig Neues zu bieten und wirkt etwas dröge. Der Voll­ständigkeit hal­ber soll­test Du den Streifen aber auch (nochmal) schauen.

Scream 4: Wes Cravens letzte Regiearbeit

Passend zum 15. Jahrestag der Woods­boro-Morde kehrt Sid­ney (Neve Camp­bell) im Zuge der Lesereise für ihr neues Buch in ihre Heimat­stadt zurück. Gale (Court­ney Cox) und Dewey (David Arquette) emp­fan­gen sie. Kaum angekom­men, ster­ben wieder Men­schen auf bru­tale Weise. Gale möchte den Mor­den aber­mals auf den Grund gehen und bekommt dieses Mal Hil­fe der bei­den Film­f­reaks Rob­bie Mer­cer (Erik Knud­sen) und Char­lie Walk­er (Rory Culkin). Sie ver­muten näm­lich, dass der Mörder ver­sucht, die Orig­i­nal­morde zu übertr­e­f­fen. Sowohl die Orig­inalthe­matik als auch die Seit­en­hiebe auf Scream und den fik­tiv­en Film Stab, bekan­nt aus dem drit­ten Film, sind vorhan­den. Auch die Scream-Mechanik aus Ver­wirrung, falschen Verdächti­gen und Auflö­sung funk­tion­iert zu weit­en Teilen.

Für Wes Cravens‘ let­zten Scream-Film ist nun auch wieder Drehbuchau­tor Kevin Williamson an Bord, ver­ließ aber nach einem Stre­it mit dem Pro­duzen­ten Bob Wein­stein die Pro­duk­tion. Ehren Kruger (Scream 3) sprang für ihn ein. Die Rei­he war ursprünglich als Trilo­gie geplant, was im Film auch humor­voll the­ma­tisiert wird, aber dazu führt, dass sich Teil vier zu erzwun­gen und aufge­set­zt anfühlt. Hof­fen wir, dass Teil fünf, der elf Jahre nach Teil vier erscheint, wieder bess­er wird.

Du bist ein großer Fan der Scream-Film­rei­he? Ver­rate uns in den Kom­mentaren, warum Dich die Hor­ror­rei­he so begeis­tert.

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