Die Bunte Seite des Monds
© Netflix
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Die bunte Seite des Monds: Vorschau auf das Netflix-Animations-Highlight

Für „Die bunte Seite des Monds” arbeit­et Net­flix mit einem der renom­miertesten Trick­filmze­ich­n­er des Gen­res zusam­men: Glen Keane hat vor­rangig für Dis­ney gear­beit­et und einige unvergessliche Fig­uren erschaf­fen. Ist „Die bunte Seite des Monds” also neue Konkur­renz für Pixar und Co? Von uns erfährst Du alles Wichtige zum ani­mierten Musi­cal-Aben­teuer.

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Die Story von „Die bunte Seite des Monds”

Die amerikanisch-chi­ne­sis­che Kopro­duk­tion „Die bunte Seite des Monds” (Orig­inalti­tel: „Over the Moon”) erzählt von einem Mäd­chen, das in einem selb­st gebaut­en Raketen­schiff zum Mond reist, um her­auszufind­en, ob die Leg­ende der Mondgöt­tin wirk­lich wahr ist. Das Mäd­chen heißt Fei Fei – und sie hat einen Plan. Sie baut eine fliegende Mas­chine, die sie zum Mond bringt. Dort stolpert sie in eine bunte Welt voller Magie, selt­samer Krea­turen und Aben­teuer. Schon diese kurze Syn­op­sis deutet darauf hin, dass Net­flix eine Geschichte mit viel Tiefe und Emo­tio­nen erschaf­fen möchte.

Kann „Die bunte Seite des Monds” mit Ani­ma­tions­fil­men wie Pixars „Oben” oder Ani­mes wie „Chi­hi­ros Reise ins Zauber­land” mithal­ten? Legt der Net­flix-Ani­ma­tions­film den Fokus nicht nur auf Unter­hal­tung, son­dern liefert auch eine gut durch­dachte Geschichte? Das kön­nen wir wohl erst genau sagen, wenn wir den kom­plet­ten Film gese­hen haben. „Die bunte Seite des Monds” präsen­tiert sich als Musi­cal, wom­it die Nähe zu Dis­ney klar wäre. Der Trail­er wirkt, als hätte Pixar die Ober­hand, während Dis­ney inklu­sive Mit­spracherecht am Tisch sitzen darf und ganz sel­ten eine Dream­works-Mei­n­ung einge­holt wird.

Video: YouTube / Net­flix Deutsch­land, Öster­re­ich und Schweiz

„Over the Moon”: Regisseur, Crew und Voice-Cast

Arielle, das Biest, Aladdin, Poc­a­hon­tas, Tarzan – nein, das sind keine Crew-Mit­glieder von „Die bunte Seite des Monds”, son­dern Fig­uren von Glen Keane. Der Trick­filmze­ich­n­er gilt als ein­er der Besten seines Fachs und hat vornehm­lich für die Walt Dis­ney Stu­dios gear­beit­et. Seit 2017 ste­ht auch ein Acad­e­my Award im Regal des Amerikan­ers: Der Film „Dear Bas­ket­ball”, bei dem Keane Regie geführt hat­te, wurde als bester ani­miert­er Kurz­film aus­geze­ich­net. „Die bunte Seite des Monds” stellt sein Regiede­büt bei einem Spielfilm dar.

Welch­es Tal­ent hin­ter Net­flix’ „Over the Moon” steckt, zeigt auch der Name auf dem Stuhl des Co-Regis­seurs. Denn hier saß John Kahrs, eben­falls ein Oscargewin­ner (für „Im Flug erobert”). Ob sich die geballte Kom­pe­tenz auszahlt, wird sich zeigen, wenn „Die bunte Seite des Monds” bei Net­flix ver­füg­bar ist. Das ani­mierte Musi­cal wurde von Pearl Stu­dio („Ever­est – Ein Yeti will hoch hin­aus”) pro­duziert und von Sony Pic­tures Image­works ani­miert, das die Spezial­ef­fek­te für Filme wie „Matrix Rev­o­lu­tions” und „The Amaz­ing Spi­der-Man” beis­teuerte.

Das Drehbuch entstammt der Fed­er der 2018 ver­stor­be­nen Autorin, Regis­seurin und Pro­duzentin Audrey Wells – es war das let­zte Skript, das sie ver­fasste. Für die Musik zeich­net Steven Price ver­ant­wortlich, der 2014 für „Grav­i­ty” den Oscar in der Kat­e­gorie „Beste Film­musik” erhielt.

Im Orig­i­nal-Voice-Cast tauchen einige aus Serien und Fil­men bekan­nte Namen auf: San­dra Oh („Grey’s Anato­my”) spricht Mrs. Zhong. Der aus „Amer­i­can Pie” und „Star Trek” (2009) bekan­nte John Cho lei­ht Ba (dem Vater) seine Stimme. Ken Jeong („Hang­over” und „Com­mu­ni­ty”) ist Gobi. Und Kimiko Glenn, die Aun­tie Mei spricht, ken­nen viele aus „Orange is the new Black”. Die Haupt­fig­ur Fei Fei trägt die Stimme der ver­gle­ich­sweise unbekan­nten Cathy Ang („Ramy”). Philli­pa Soo, Ruthie Ann Miles, Mar­garet Cho, Robert G. Chiu, Brit­tany Ishibashi, Irene Tsu und Artt But­ler sind auch beteiligt. Der deutsche Voice-Cast ist noch nicht bekan­nt.

„Die bunte Seite des Monds”: Start bei Netflix

„Die bunte Seite des Monds” soll am 23. Okto­ber 2020 ins Pro­gramm aufgenom­men wer­den und für Net­flix-Abon­nen­ten abruf­bar sein.

Net­flix hat Gefall­en am ani­mierten Genre gefun­den. Zulet­zt kon­nte der Stream­ing-Riese mit „Fam­i­lie Willough­by” (2020) und „Klaus” (2019) überzeu­gen. Der spanis­che Wei­h­nachts­film „Klaus” bekam sog­ar eine Oscarno­minierung in der Kat­e­gorie „Bester Ani­ma­tions­film”, musste sich aber „Toy Sto­ry 4” geschla­gen geben.

Was denkst Du: Kann Net­flix eine ern­sthafte Konkur­renz zu Pixar und Co wer­den? Schreib uns gern einen Kom­men­tar!

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