Diana Rigg
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Jesse Buckley in I'm Thinking of Ending Things bei Netflix
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Diana Rigg: Ihre besten Filme und Rollen

Dame Diana Rigg war nicht nur durch ihre Filme bekan­nt. Für das jün­gere Pub­likum war sie zulet­zt vor allem die Dor­nenköni­gin in der Erfol­gsserie „Game of Thrones”. Die The­ater- und Film­schaus­pielerin ist am 10. Sep­tem­ber 2020 im Alter von 82 Jahren an Krebs gestor­ben. Wir Blick­en auf ihre besten Rollen zurück.

„Meine geliebte Mut­ter ist heute früh friedlich im Schlaf gestor­ben, zu Hause umgeben von ihrer Fam­i­lie”, so ihre Tochter Rachael Stir­ling. Neben Ihren Film- und Serien­rollen feierte die zeit ihres Lebens mehrfach aus­geze­ich­nete Darstel­lerin große Erfolge am The­ater. Bis 1957 studierte sie an der Roy­al Acad­e­my of Dra­mat­ic Art und noch im sel­ben Jahr spielte sie ihren The­atere­in­stand im Brecht-Stück „Der kauka­sis­che Krei­dekreis” als Natasha Abash­willi. Zu ihren größten Rollen gehört die Shake­speare-Fig­ur Lady Mac­beth. Diana Rigg war als Schaus­piel­pro­fes­sorin sowie im Vor­stand der Roy­al Acad­e­my of Dra­mat­ic Art tätig und set­zte sich immer wieder für die Rechte der Frauen ein. Im Jahr 1994 ernan­nte sie Köni­gin Elis­a­beth II. zur „Dame Com­man­der”.

Diana Rigg ist und bleibt Emma Peel

„Mrs. Peel, wir wer­den gebraucht!” Der Satz ist so berühmt wie die Agentin Emma Peel selb­st. Schon vor ihrem ersten nen­nenswerten Mitwirken in einem Film erlangte Diana Rigg durch ihre im wahrsten Sinne des Wortes schlagfer­tige Rolle in der britis­chen Serie „Mit Schirm, Charme und Mel­one” Wel­truhm. Die vor­wiegend in Jump­suits gek­lei­dete Emma Peel ist wed­er auf den Kopf noch auf den Mund gefall­en, sie ist mutig, schar­fzüngig und gewitzt. Doch sie ist auch ein Sym­bol für die Geschlechtertren­nung – hier in Bezug auf die ungle­iche Bezahlung von Mann und Frau. Das war ein Grund, warum Diana Rigg die beliebte Rolle 1967 an den Nagel hing.

Video: Youtube / STUDIOCANAL Home Enter­tain­ment

„Game of Thrones”: Diana Rigg als Lady Olenna Tyrell

Wer rech­net schon damit, im höheren Alter dem Cast der erfol­gre­ich­sten Serie aller Zeit­en beizutreten? Im HBO-Pro­dukt „Game of Thrones” spielte sie Lady Olen­na Tyrell. Die Rolle passte, denn auch die Dor­nenköni­gin ist dafür bekan­nt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Im wahren Leben soll Rigg hin­sichtlich „Game of Thrones” scherzhaft gesagt haben: „Ich hat­te ein gemütlich­es Leben. Jet­zt muss ich wieder auf roten Tep­pichen herum­ste­hen.” Ihr Seri­en­charak­ter zeich­net sich zudem durch eine aus­geprägte Listigkeit aus.

Video: Youtube / Warn­er Bros. DE

Diana Rigg ist „Im Geheimdienst ihrer Majestät”

Trotz des Ausstiegs aus „Mit Schirm, Charme und Mel­one” kam Diana Rigg nicht von der Agen­ten­the­matik los. Im 1969er-James-Bond-Film „Im Geheim­di­enst ihrer Majestät” trat sie als Con­tes­sa Tere­sa „Tra­cy” di Vin­cen­zo auf. Der Teil gehört vor allem für Fans der Rei­he nicht zwin­gend zu den besten, doch in zweier­lei Hin­sicht ist das Engage­ment von Rigg außergewöhn­lich: Sie war die einzige Film-Ehe­frau von James Bond und sie spielte im einzi­gen Film mit 007-Darsteller George Lazen­by mit. Im realen Leben war Diana Rigg zweimal ver­heiratet – mit dem Kün­stler Men­achem Guef­fen in den Siebzigern und mit Archibald Stir­ling in den Achtzigern.

Video: Youtube / Movied­in­ho

An der Seite von Vincent Price: „Theater des Grauens”

Der Hor­ror­film „The­ater des Grauens” ent­stand 1973 unter der Regie von Dou­glas Hick­ox und erzählt die Geschichte des hinge­bungsvollen Shake­speare-Darstellers Edward Lion­heart. Nach seinem ange­blichen Tod kommt es zu Mor­den, die an die Werke von Shake­speare erin­nern. Nur ein Zufall? Diana Rigg schlüpfte in die Rolle der Tochter Edwina Lion­heart und war an der Seite des leg­endären Vin­cent Price zu sehen. Sie selb­st soll „The­ater des Grauens” als ihren besten Film beze­ich­net haben.

Video: Youtube / Deb­bie Iron­mon­ger

Diana Rigg in einem Agatha-Christie-Film

In der Fil­mo­grafie von Diana Rigg kam es 1982 zum Tre­f­fen mit dem renom­mierten bel­gis­chen Pri­vat­de­tek­tiv Her­cule Poirot, der das rät­sel­hafte Ver­schwinden eines Dia­man­ten aufdeck­en soll. „Das Böse unter der Sonne” ist ein typ­is­ch­er Kri­mi aus der Agatha-Christie-Schmiede. Rigg mimte die Fig­ur Arlena Mar­shall: Eine eher aus­ge­di­ente Schaus­pielerin, Sän­gerin und Tänz­erin, deren größtes Tal­ent es zu sein scheint, den Unmut aller anderen auf sich zu ziehen.

Video: Youtube / YouTube-Filme

Eine schillernde Theaterkarriere

Ihre Kar­riere als The­ater­schaus­pielerin sollte in Gänze betra­chtet und gewürdigt wer­den – auf und neben der Bühne. Durch ihre Rollen in Stück­en wie „King Lear”, „Mac­beth” und „Who’s Afraid of Vir­ginia Woolf” erhielt Diana Rigg zahlre­iche Ausze­ich­nun­gen. Von 1959 bis 1964 war sie Mit­glied des The­aterensem­bles Roy­al Shake­speare Com­pa­ny, bei dem sie später auch in freier Tätigkeit arbeit­ete. Seit 1971 war sie Teil des Nation­al The­atre of Great Britain. Das Mag­a­zin Time würdigte Diana Rigg in ein­er 1979 erschiene­nen Titel­sto­ry als „Großbri­tan­niens beste Schaus­pielerin”.

In welchen Rollen kennst Du Diana Rigg – und in welch­er siehst Du sie am lieb­sten? Wir sind ges­pan­nt auf Deinen Kom­men­tar.

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