Die besten Weihnachts-Horrorfilme

Krampus
Poster von Birds of Prey
Lisa Vicari und Dennis Moyen als Isi und Ossi im gleichnamigen Film
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Die besten Weihnachts-Horrorfilme

Wei­h­nacht­en: Zeit der Liebe, der Besinnlichkeit und des bluti­gen Gemet­zels - zumin­d­est in unseren unkon­ven­tionellen Hor­ror-Filmtipps zum Fest! Hier lassen der Wei­h­nachts­mann & Co. an den Fest­ta­gen ordentlich die Fet­zen fliegen!

Ihr habt die schön­sten Wei­h­nachts­filme schon zwanzig­mal gese­hen und die Nase so voll, dass selb­st Fest­tags­pho­bik­er Grinch euch nur ein müdes Gäh­nen abringt? Dann präsen­tieren wir euch einige heiße Filmtipps zu ein­er beson­ders spaßi­gen Sorte von Wei­h­nachts­fil­men: den bluti­gen!

Hier find­et ihr die besten Hor­ror­filme, die an Wei­h­nacht­en spie­len.

Krampus

Wer nicht friedlich sein will, muss lei­den! Nach dieser Devise geht es in der Wei­h­nachts-Hor­rorkomödie Kram­pus mit Hered­i­tary-Star Toni Colette an Heili­ga­bend ein­er zer­strit­te­nen Fam­i­lie an den Kra­gen - mit­samt jed­er Menge blutiger Absur­ditäten und San­tas fieses­tem Helfer.

Gegen den Kram­pus muss sich Fam­i­lie Engel zusam­men­raufen | © Uni­ver­sal Pic­tures Ger­many

Für den jun­gen Max (Emjay Antho­ny) ist die Wei­h­nacht­szeit eine einzige Tor­tur: Fam­i­lie und Ver­wandtschaft stre­it­en unun­ter­brochen und nicht mal der fes­tliche Wei­h­nachts­brat­en sein­er Mut­ter Sarah (Toni Col­lette) ist so wirk­lich genießbar.

Doch es dro­ht noch Schlim­meres: Die miese Fest­tagsstim­mung von Fam­i­lie Engel lockt den mörderischen Kram­pus an! Der uner­wün­schte Besuch­er hat zudem die Hor­ror-Ver­sio­nen beliebter Wei­h­nachts­fig­uren im Schlepp­tau. Es ist Zeit für eine Bestra­fung…

Rare Exports – Eine Weihnachtsgeschichte

In der aber­witzi­gen, pech­schwarzen Hor­ror-Komödie Rare Exports müssen sich kauzige Finnen gegen eine amerikanis­che Minenge­sellschaft zu Wehr set­zen und zusät­zlich ein gemeinge­fährlich­es Wesen zäh­men: den Wei­h­nachts­mann!

Als die Fir­ma Sub­ze­ro damit begin­nt, Bohrun­gen im Berg hin­ter einem friedlichen, finnis­chen Dorf durchzuführen, sind die Bewohn­er nur wenig begeis­tert. Mit dem Tod ein­er ganzen Herde von Ren­tieren ist das Maß dann endgültig voll. Die Ein­heimis­chen wollen Rache und stellen über­all in der Gegend Fall­en auf.

Auf dem Bild sieht man bewaffnete Männer und den Weihnachtsmann in einem Käfig

Auch hin­ter Git­tern nicht ganz unge­fährlich: San­ta Claus | © Splen­did Film/WVG

Doch statt amerikanis­ch­er Büro­heng­ste geht ihnen eine viel wertvollere Beute ins Netz: der Orig­i­nal-Wei­h­nachts­mann (Peeter Jako­bi). Lei­der ist dieser aber ein nack­ter, bär­tiger Wilder und alles andere als friedlich. Die Dorf­be­wohn­er beschließen, ihren Fang zu einem fam­i­lien­fre­undlichen San­ta Claus zu resozial­isieren – um ihn dann teuer an die Amerikan­er weit­erzu­verkaufen…

Black Christmas (1974)

Black Christ­mas (dt. Jessy - Die Treppe in den Tod) gilt genau wie John Car­pen­ters Hal­loween (über dessen 2018er Pre­quel-Reboot wir bere­its berichteten) als echter Hor­ror-Klas­sik­er und Mit­be­grün­der des Slash­er-Gen­res:

In einem Stu­den­ten­wohn­heim für Mäd­chen herrscht schon vor­wei­h­nachtliche Par­ty-Stim­mung. Doch plöt­zlich ver­schwindet eine der jun­gen Frauen spur­los. Selb­st als die übri­gen Mäd­chen mit obszö­nen Dro­han­rufen ter­ror­isiert wer­den, nimmt die Polizei den Fall nicht ernst. Keinem der Beteiligten ist klar, dass sich die Bedro­hung schon längst im sel­ben Haus befind­et…

Olivia Hussey im Film Black Christmas (1947)

Trügerische Anrufe: So fern ist der Mörder gar nicht |

Der größte Plus­punkt von Black Christ­mas ist die stil­sichere und atmo­sphärische Insze­nierung. Allein die Point of View-Auf­nah­men aus der Sicht des Killers, der sich unbe­merkt und unaufhalt­sam durch die Räume des Wohn­heims bewegt und mordet, sind nicht nur ganz schön bek­lem­mend anzuse­hen, son­dern waren für ihre Zeit äußerst inno­v­a­tiv.

2006 erschien zudem ein gle­ich­namiges Remake des Slash­er-Klas­sik­ers, das zwar nicht ganz an die Qual­ität des Orig­i­nals her­ankommt, aber den­noch kurzweilig-fes­tliche Hor­ror-Unter­hal­tung liefert.

 

Dead End

Wer an Wei­h­nacht­en seine Fam­i­lie besuchen fährt, sollte bess­er auf bekan­nten Wegen bleiben. Diese Lek­tion muss Twin Peaks-Star Ray Wise mit Frau und Kindern im Psy­cho-Hor­ror Dead End auf die harte Tour ler­nen, denn für sie wer­den die Fest­tage zu einem schreck­en­erre­gen­den Hor­ror-Trip.

Jedes Jahr besucht Frank Har­ring­ton (Ray Wise) zu Wei­h­nacht­en samt Fam­i­lie wider­willig seine Schwiegerel­tern. Einziger Unter­schied: Dies­mal will Ray eine Abkürzung über eine Land­straße nehmen.

Ray Wise in Dead End

Für Frank und Fam­i­lie wird die Fahrt zum sur­realen Alb­traum | © STUDIOCANAL

Ein fataler Fehler, denn es begin­nt eine alb­traumhafte Irrfahrt durch einen düsteren Wald, der neben bösen Geis­tern noch viel Schlim­meres für sie bere­i­thält. Bald kön­nen sie wed­er den Straßen­schildern noch einan­der ver­trauen und versinken zunehmend in Panik, Para­noia und nack­tem Wahnsinn

Böse Weihnacht

Böse Wei­h­nacht aus dem Jahr 1980 zählt für viele zu den besten wei­h­nachtlichen Hor­ror­fil­men. In ihm beg­ibt sich Frank (Bran­don Mag­gart), Arbeit­er in ein­er Spielzeug­fab­rik, auf einen mörderischen Amok­lauf durch sein Heimat­städtchen – und ist dabei verklei­det als Wei­h­nachts­mann!

Coverart von Böse Weihnacht

Dieser Wei­h­nachts­mann bringt nicht nur Geschenke (Bild vom DVD-Cov­er) | © Voulez Vous Film

Beson­ders span­nend wird der Hor­rorth­riller durch den tiefen Ein­blick in die Psy­che von Haupt­fig­ur Frank: Als Kind durch­lebte der näm­lich eine trau­ma­tisierende Begeg­nung mit San­ta Claus und entwick­elte sich anschließend zu einem schw­er gestörten Erwach­se­nen…

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