Jason Statham auf einem Poster von Meg
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Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Harry Bosch in der Amazon-Mutterserie "Bosch"
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Die 7 besten Hai-Filme aller Zeiten: Horror aus der Tiefe

Haie: Sie sind der Grund, warum wir beim Schwim­men im Meer ein mul­miges Gefühl bekom­men. Ihren mörderischen Ruf ver­danken die zahn­be­wehrten Ozean­räu­ber aber vor allem den Fil­men über sie. Hier find­et ihr die besten, blutig­sten und beängsti­gend­sten Hai-Hor­ror-Filme, die euch mit Sicher­heit bei eurem näch­sten Strandbe­such im Kopf herumgeis­tern wer­den.

Der weiße Hai: Der Kult-Klassiker von Stephen Spielberg

Als eine zer­fet­zte Leiche am Strand ange­spült wird, ver­mutet Polize­ichef Brody (Roy Schnei­der) schnell einen Haian­griff – doch nie­mand will ihm glauben. Immer mehr Tote sam­meln sich an und Brody wird gemein­sam mit dem Hai­jäger Quint (Robert Shaw) und dem Meeres­bi­olo­gen Matt Hoop­er (Richard Drey­fuss) aus­ge­sandt, das Mon­ster zu töten.

Bild aus Der weiße Hai

Men­sch gegen Hai: Kampf auf hoher See | ©Uni­ver­sal Pic­tures

Darum solltest du Der weiße Hai sehen:

Stephen Spiel­bergs Der weiße Hai gilt zu Recht als Vor- und Weg­bere­it­er des Tier­hor­ror-Gen­res und schlug sein­erzeit ein wie eine Bombe. Eine regel­rechte Hai-Hys­terie erfasste die Men­schen, die den Film gese­hen hat­ten. Der weiße Hai prägte erst­mals das Bild des Hais als der mon­ströse, blutrün­stige Killer, wie wir es noch heute von ihm im Kopf haben. Ein Umstand, den der Autor der Vor­lage, Peter Bech­leyn, übri­gens nachträglich bereute.

Nichts­destotrotz ist und bleibt Der weiße Hai ein her­vor­ra­gen­der Thriller, der nicht nur durch seinen her­vor­ra­gen­den Cast und die schau­rige Hai-Attrappe beein­druckt, son­dern auch durch seine rev­o­lu­tionäre Insze­nierungsweise. Jeden­falls ist Gänse­haut bei den Auf­nah­men aus der Sicht des Hais, ver­bun­den mit der zer­mür­bend-pack­enden Film­musik von John Williams, garantiert.

Lass die Finger weg, wenn …

… du von Anfang an volle Action willst. Der weiße Hai lässt sich Zeit mit seinem Auf­bau, wodurch die Hai-Angriffe und der finale Kampf Men­sch gegen Mon­ster aber nur umso inten­siv­er wirken.

47 Meters Down: Eingesperrt im Ozean voller Haie

Eigentlich woll­ten sie nur Haie beobacht­en, doch als das Kabel ihres Käfigs reißt, sitzen die bei­den Schwest­ern Lisa (Mandy Moore) und Kate (Claire Holt) am Grund des Meeres fest. Ihr Sauer­stof­fvor­rat sinkt und um sie herum wim­melt es nur so von Haien.

Bild aus 47 Meters Down

Noch scheint alles sich­er… | © Uni­ver­sum Film

Darum solltest du 47 Meters Down sehen:

47 Meters Down ist ein­er der Filme, die vor allem mit ihrer Atmo­sphäre punk­ten kön­nen. Und wenn man nach der etwas langge­zo­ge­nen Ein­führung erst­mal mit den bei­den Frauen am Meeres­grund im Haikä­fig sitzt, raubt die Span­nung dir förm­lich den Atem.

Vor allem die tief­ste Fin­ster­n­is ver­mit­telt dabei schnell ein klaus­tro­pho­bis­ches Gefühl, das dadurch nicht bess­er wird, dass aus dieser Schwärze zu jedem Zeit­punkt ein Hai her­auss­chießen kön­nte. Zusam­men mit der ner­ven­z­er­reißen­den Insze­nierung und eini­gen Schock­mo­menten macht das 47 Meters Down in jedem Fall einen Sprung ins kalte Wass­er wert.

Lass die Finger weg, wenn:

… du selb­st pro­fes­sioneller Tauch­er bist, denn anson­sten kön­nte dir der fehlende Real­is­mus ganz schön den Spaß verder­ben. Für die Dra­maturgie biegt sich 47 Meters Down näm­lich einige ele­mentare Aspek­te wie Druck­aus­gle­ich, Dekom­pres­sion und die damit ver­bun­de­nen Auf­tauchzeit­en ganz schön zurecht.

The Shallows: Blake Lively, ein Fels und ein Weißer Hai

Surferin Nan­cy (Blake Live­ly) wird beim Wellen­re­it­en von einem riesi­gen Weißen Hai ange­grif­f­en,  kann sich aber mit Müh und Not auf einen ein­sam aus dem Wass­er ragen­den Felsen ret­ten.  Allein und ver­let­zt muss sie es nun zurück ans Ufer schaf­fen, doch der Hai umkreist noch immer hun­grig ihre magere Zuflucht

Blake Lively in The Shallows

Alleine im Haire­vi­er: Surferin Nan­cy (Blake Live­ly) | © Sony Pic­tures

Darum solltest du The Shallows sehen:

Die Prämisse von The Shal­lows ist äußert sim­pel, dafür aber auch extrem effek­tiv. Allein die Vorstel­lung, auf einem winzi­gen Felsen im Jag­drevi­er eines Hais festzusitzen, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Das ret­tende Ufer ist nicht weit, kön­nte in dieser Sit­u­a­tion aber genau­so gut meilen­weit ent­fer­nt sein.

The Town-Star Blake Live­ly zeigt sich inten­siv als wil­len­starke Frau, die in diesem Über­leben­skampf über sich selb­st hin­auswächst. Man fiebert mit ihr mit, wenn sie verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrer Not­lage sucht und hofft auf ihr Über­leben, wenn sie den näch­sten riskan­ten Plan in die Tat umset­zen will.

Lass die Finger weg, wenn …

… du hohe Ansprüche an Real­is­mus hast. Ger­ade in der zweit­en Hälfte von The Shal­lows gibt es doch die eine oder andere Logik­lücke, von den aus­ge­set­zten Kräften der Physik gar nicht zu sprechen.

Schon die neuesten Serien-Hit von Ama­zon gese­hen? Erfahrt hier, wie es mit den Anti-Super­helden in Staffel 2 von The Boys weit­erge­ht.

The Reef: Nervenzerreißend-realistische Haifisch-Hatz

Fünf junge Fre­unde ram­men bei einem Segeltörn auf offen­er See ein Riff. Für sie begin­nt ein Kampf ums Über­leben, als sie sich entschei­den zur Küste zu schwim­men und ein blutrün­stiger Weißer Hai sich an ihre Fersen heftet.

 Damian Walshe-Howling in The Reef

Wann wird der Hai zuschla­gen? | © Alive - Ver­trieb und Marketing/DVD

Darum solltest du The Reef: Schwimm um dein Leben sehen:

Der Hai-Thriller The Reef basiert in Teilen auf ein­er wahren Geschichte, doch nicht nur deshalb wirkt der Film von Tier­hor­ror-Experte Andrew Trauck­ie (Black Water) um einiges real­is­tis­ch­er als so manch ander­er Vertreter des Gen­res. Gefilmt wur­den nicht nur echte Haie, auch die Charak­tere sind glaub­haft und wer­den in ein Alp­traum-Szenario gewor­fen, das uns in seinem Schreck­en nur allzu nachvol­lziehbar erscheint.

Lange sieht man den Hai über­haupt nicht, was der Span­nung aber keineswegs einen Abbruch tut. Vielmehr ist es die Angst vor dem Unbekan­ntem – vor dem, was dort unten in den tief­blauen Abgrün­den lauert – die unseren Adren­a­lin­spiegel in die Höhe treibt. Ein beun­ruhi­gen­der Gedanke, der wohl jedem von uns mal beim Schwim­men im Meer gekom­men sein dürfte …

Lass die Finger weg, wenn …

… du möglichst viel Hai-Hor­ror sehen willst. Wie zuvor schon erwäh­nt, tritt der hun­grige Raub­fisch in The Reef spär­lich­er und geziel­ter in Szene, als es bei anderen Hai-Fil­men üblich ist. Dafür sind seine Attack­en dann aber umso inten­siv­er und ein­drück­lich­er, während die Zwis­chen­phasen des ban­gen Erwartens um einiges schw­er­er wiegen.

Der höhere Real­is­mus­grad des Films schließt das Ver­hal­ten des Hais nicht mit ein. So aggres­siv dürfte im wahren Leben wohl kein Tier seine Beute ver­fol­gen. Das ist zwar ein alt­bekan­ntes Laster des Hai-Film-Gen­res, doch wenn dich das stört, kön­ntest du mit The Reef ein Prob­lem haben. Vielle­icht dann doch lieber süße Tier­dokus?

Open Water: Hai-Survival-Film trifft Psycho-Thriller

Der gemein­same Paarurlaub von Susan (Blan­chard Ryan) und Daniel (Daniel Travis) ver­läuft ganz anders als erwartet, als sie bei ein­er Tauch­tour auf offen­er See vergessen wer­den. Alleine treiben sie mit­ten im Ozean und bekom­men bald Gesellschaft von ein­er Gruppe hun­griger Haie.

Blanchard Ryan und Daniel Taylor in Open Water

Bren­zlige Sit­u­a­tio­nen auf hoher See hat Open Water reich­lich zu bieten | © Uni­ver­sum Film

Darum solltest du Open Water sehen:

Schon die bloße Vorstel­lung, alleine auf dem Meer zurück­ge­lassen zu wer­den, ist der blanke Hor­ror. Wenn dann aber noch Haie damit begin­nen, ihre Kreise zu ziehen, dürfte man mit einem waschecht­en Alp­traum kon­fron­tiert wer­den.

Der Low-Bud­get-Thriller Open Water von 2003 macht alles aus dieser Prämisse und lässt uns an der Seite der bei­den Pro­tag­o­nis­ten ein regel­recht­es Gruselk­a­bi­nett der Uräng­ste erleben. „An der Seite” ist dabei ein gutes Stich­wort, denn die Kam­era ist immer haut­nah am Geschehen, sodass man fast das Gefühl hat, selb­st neben den Ver­lasse­nen zu treiben.

Als wäre der gekon­nte Kam­eramix aus Klaus­tro­pho­bie und Ago­ra­pho­bie nicht genug, wartet Regis­seur Chris Ken­tis dann auch noch mit einem ordentlichen Rudel Haie auf. Diese wer­den zur Abwech­slung mal nicht als blutrün­stige Mon­ster dargestellt, son­dern als authen­tis­che Raub­fis­che, die instink­t­getrieben einem herumtreiben­den Snack nicht abgeneigt sind.

Lass die Finger weg, wenn …

… du nach fan­tastis­chen Schauw­erten suchst. Open Water bietet zwar eine aufre­gend intime Seherfahrung, kann aber allein wegen dem niedri­gen Bud­get nicht mit den großen Hol­ly­wood-Pro­duk­tio­nen mithal­ten. Auch von den beim Dreh ver­wen­de­ten echt­en Haien sieht man meist nur die bedrohlichen Rück­en­flosse.

Deep Blue Sea: Samuel L. Jackson gegen genmanipulierte Monsterhaie

Während eines Sturms brechen in einem Unter­wasser­la­bor mit­ten im Atlantik gen­ma­nip­ulierte Haie aus ihren Käfi­gen aus. Die Wis­senschaftler (u.a. Samuel L. Jack­son und Stel­lan Skars­gård) müssen nun um ihr Über­leben kämpfen, denn die Ver­such­stiere sind nicht nur außergewöhn­lich groß, son­dern auch hochin­tel­li­gent.

Stellan Skarsgård in Deep Blue Sea

Vor­sicht, bis­sig! | ©Warn­er Bros

Darum solltest du Deep Blue Sea sehen:

Forsch­er ver­größern die Hirne von Haien, um Alzheimer zu heilen… Keine Sorge, über den her­rlich absur­den Bana­nen­plot von Deep Blue Sea muss man sich wirk­lich nicht den Kopf zer­brechen. In diesem abge­fahre­nen Hai-Hor­ror-Aben­teuer heißt es nur: Zurück­lehnen und Spaß haben!

Neben coolen One-Lin­ern, viel Blut und zahlre­ichen ikonis­chen Szenen hat der ras­ante Hai-Action­er auch noch einen beein­druck­enden Star-Cast zu bieten. So treten neben Avengers-Star Samuel L. Jack­son auch Stel­lan Skars­gård (Cher­nobyl), LL Cool J (Navy CIS: LA), Saf­fron Bur­rows (Tro­ja) und Thomas Jane (The Expanse) gegen die bösar­ti­gen Mutan­ten­haie an.

Lass die Finger weg, wenn …

… du die Fasz­i­na­tion bek­loppter Trash­filme nie ver­standen hast, denn an dieser Gren­ze nagt Deep Blue Sea ganz gewaltig. Zwar lässt er sich nicht auf das Shark­na­do-Blödel-Niveau herunter, ernst nehmen kann man den Film aber allein wegen sein­er hirn­ris­si­gen Geschichte nicht.

Aus heutiger Sicht kön­nten dir auch die CGI-ani­mierten Haie sauer auf­s­toßen, denn ihnen merkt man den Jahrgang von Deep Blue Sea am deut­lich­sten an.

Lust auf mehr Filmspaß? Dann schau in unsere ulti­ma­tive Liste der besten Kinofilme 2019.

Meg: Jason Statham vs. Urzeithai

Nach einem trau­ma­tis­chen Ein­satz zieht sich US-Navy-Tief­see­tauch­er Jonas Tay­lor (Jason Statham) aus dem Dienst zurück. Doch als er von einem alten Fre­und gebeten wird, einen Ret­tung­sein­satz im Mar­i­a­nen­graben zu leit­en, kann Jonas nicht ablehnen. Denn dort in den Tiefen lauert ein alter Feind: der gewaltige Urzei­thai Mega­lodon.

Bild aus dem Hai-Film Meg

Din­ner ist angerichtet | © Warn­er Home Video

Darum solltest du Meg sehen …

Größer, fieser, der Mega­lodon: Der Hai-Wahnsinn legt in Meg nochmal eine Schippe drauf und bringt uns den wohl gigan­tis­chsten Raub­fisch, der bish­er durch die Welt­meere – und im übri­gen auch über die Film­lein­wand – geschwom­men ist.

Dank eines erstaunlich hohen Bud­gets für einen solchen Genre-Film sieht das ganze auch noch ganz schön beein­druck­end aus und hebt die tur­bu­lente Hai-Jagd von ähn­lich gepolten Trash-Pro­duk­tio­nen ab.

Wem das noch nicht reicht, bekommt neben mas­sig Action auch noch jede Menge coole Sprüche vom harten Kerl vom Dienst: Hobbs & Shaw-Star Jason Statham ist näm­lich mit von der Par­tie.

Lass die Finger weg, wenn:

… du ein ähn­lich bru­tales Hai-Aben­teuer wie in Deep Blue Sea erwartest. Meg kommt für einen Tier­hor­ror­film erstaunlich blu­tarm daher, auf abgeris­sene Glied­maßen oder Gore-Effek­te wurde hier für eine niedrigere Alter­se­in­stu­fung lei­der verzichtet.

Dies schadet dem Film vor allem in den Szenen, wo blutige Kon­se­quen­zen und zivile Opfer genüsslich vor­bere­it­et wer­den, nur um dann in Luft zu ver­puffen. Da wäre defin­i­tiv mehr drin­nen gewe­sen.

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