Die 8 besten Actionfilme, die ihr gesehen haben müsst

Tom Hardy und Charlize Theron in Mad Max: Fury Road
© Warner Bros. Pictures
Freud im Büro
Witcher Geralt und Yennefer
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Die 8 besten Actionfilme, die ihr gesehen haben müsst

Gute Action­filme gibt es wie Patro­nen im Maschi­nengewehr von John Ram­bo, doch manche krachen mit ein­er solchen Gewalt über die Lein­wand, dass sie sich für immer in unser Gedächt­nis bren­nen. Von brachialen Wüsten­ren­nen über tödlich ele­gante Kugel­ge­wit­ter bis hin zu bein­harten Faustkämpfen: Diese 8 Action-Kracher haben unsere bish­eri­gen Vorstel­lun­gen von Coolnes, Geschwindigkeit und Spek­takel in Schutt und Asche gelegt.

Mad Max: Fury Road – Atemloser Straßenkrieg in der Post-Apokalypse

Die Geschichte von Mad Max: Fury Road ist recht sim­pel: Der herum­stre­unende Ex-Cop Max (Tom Hardy) gerät in die Fänge des gnaden­losen War­lords Immor­tan Joe (Hugh Keays-Byrne), der sein Volk kaum bess­er als Sklaven behan­delt. Genau zu diesem Zeit­punkt rebel­liert die Ver­traute des Tyran­nen, Furiosa (Char­l­ize Theron), und ergreift mit fünf jun­gen Frauen, die eigentlich der Fortpflanzun­gen dienen sollen, die Flucht.

Tom Hardy und Charlize Theron in Mad Max: Fury Road

Auf dem Tan­klaster in die Frei­heit | © Warn­er Bros. Pic­tures

Auch Max kann das Chaos nutzen und find­et sich kurz darauf gemein­sam mit Furiosa und ihren Schüt­zlin­gen an Bord eines 2.000 PS starken, gepanz­erten Kampf­tan­klasters wieder. Ihr Ziel ist der sagenum­wobene Green­place, dem let­zten frucht­baren Fleck Erde in der post-apoka­lyp­tis­chen Wüste. Doch Immor­tan Joe und seine Heer­scharen sind ihnen dicht auf den Fersen und set­zen alles daran, um die Flüchti­gen aufzuhal­ten…

Was fol­gt, ist die wohl läng­ste und atem­ber­aubend­ste Het­z­jagd der Filmgeschichte. Abge­fahrene Schrott-Ren­ner mit stachel­be­wehrten Küh­ler­hauben rasen durch die Kulisse eines gleißend hellen, rot­braunen Sand­meers, während irre Psy­chos den unstopp­baren Tankriesen abwech­sel­nd mit impro­visierten Waf­fen und ver­rück­ten Gitar­ren­so­los mal­trätieren.

So viel geball­ter Wahnsinn und brachiale Voll­gas-Keil­erei machen Mad Max: Fury Road nicht nur zum ben­zin- und blut­getränk­ten Meilen­stein, son­dern kat­a­pul­tieren die rau auf­spie­len­den Stars Tom Hardy und Char­l­ize Theron direkt in den Action-Olymp.

Du suchst nach dem näch­sten Adren­a­lin­kick voller Nitro-Boosts und schneller Autos? Dann erfahre hier alles zu den 8 Fast & Furi­ous-Streifen und wo du die Filme schauen kannst.

John Wick: Keanu Reeves in knallharter Killer-Ballade

Jede Gen­er­a­tion hat ihre Action-Helden. In den Achtzigern feierte man den maschi­nengewehrschwin­gen­den John Ram­bo, die Neun­ziger fieberten mit dem All­t­agshelden John McClane mit. Die Action-Ikone unser­er Gen­er­a­tion ist von Beruf Auf­tragskiller und hört eben­falls auf den Namen John – John Wick.

Schon im ersten Teil der gle­ich­nami­gen Rei­he zeigt sich Matrix-Star Keanu Reeves so cool, abge­brüht und eiskalt wie nie zuvor. Zwar hat sich John Wick eigentlich aus dem Kil­lergeschäft zurück­ge­zo­gen, doch es braucht nur einen Ini­tialzün­der – aus­gerech­net den Tod seines geliebten Hun­des – um den ruhi­gen und zurück­ge­zo­gen leben­den Mann wieder zur unaufhalt­samen Tötungs­mas­chine wer­den zu lassen.

Keanu Reeves in John Wick

Experte aller Waf­fen­gat­tun­gen: John Wick (Keanu Reeves) | © Met­ro­pol­i­tan Film­Ex­port

Das darauf­fol­gende knall­harte Baller­bal­lett ist an inszena­torischem Ein­fall­sre­ich­tum und bru­taler, düster-stylis­ch­er Bildge­walt kaum zu über­bi­eten. Gle­ich einem pis­tolen-, gewehre- und messer­schwin­gen­den Raubti­er wirbelt der anzug­tra­gende Titel­held zwis­chen seinen Geg­n­ern umher und verteilt dabei einen Kopf­schuss nach dem anderen.

Es gibt derzeit nur wenige, die Action so bru­tal effizient und dabei fast schon tänz­erisch ele­gant in Szene set­zen kön­nen wie David Leitch und Chad Sta­hel­s­ki. Kein Wun­der also, dass die kom­mende Fort­set­zung John Wick: Kapi­tel 3 zu den meis­ter­warteten Kino­high­lights 2019 gehört.

Mission: Impossible 4 – Phantom Protokoll: Spektakuläre Rückkehr des Ethan Hunt

Schneller, höher, weit­er: Die Mis­sion: Impos­si­ble-Filme und deren Super­star Tom Cruise standen von Anfang an für atem­ber­aubende Stunts, wilde Ver­fol­gungs­jag­den und handgemachte Action.

Auch der vierte Teil der Rei­he, Phan­tom Pro­tokoll, nimmt sich diese Stärken zu Herzen und fügt sie zu einem pack­enden Agen­ten-Thriller zusam­men, der mit seinen trick­re­ichen Wen­dun­gen und sin­nvollen Neuerun­gen einen neuen Stan­dard für die Fort­set­zun­gen Rogue Nation und Fall­out set­zen sollte.

Tom Cruise in Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Leg­endär hals­brecherisch: Tom Cruise als Ethan Hunt über den Däch­ern Dubais | © Para­mount

Nach­dem eine gewaltige Explo­sion den Kreml in Moskau erschüt­tert, find­et sich die Mis­sion Impos­si­ble Force (IMF) im Fadenkreuz der glob­alen Geheim­di­en­ste wieder. Um weit­ere Span­nun­gen mit Rus­s­land zu ver­hin­dern, ruft der US-Präsi­dent das Phan­tom Pro­tokoll aus. For­t­an sind Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team vogel­frei und ver­lieren jede Rück­endeck­ung.

Bald stößt Ethan gemein­sam mit Tech­nikex­perte Ben­ji Dunn (Simon Pegg), der Agentin Jane Carter (Paula Pat­ton) und dem Innen­di­en­stler William Brandt (Jere­my Ren­ner) auf die Spur des gefährlichen Soziopa­then Cobolt (Michael Nyqvist). Dieser will einen neuen Weltkrieg provozieren. Ihre wilde Jagd führt sie rund um den Globus bis nach Dubai.

Nicht nur Ethan Hunt kann Action! In unseren stärk­sten Live-Action-Ver­fil­mungen von bekan­nten Kult-Ani­mes kom­men auch Mis­sion Impos­si­ble-Fans auf ihre Kosten.

The Raid 2: Brutal-geniale Martial-Arts-Prügelei

Mit seinem bahn­brechen­den Mar­tial-Arts-Kracher The Raid beein­druck­te der Walis­er Gareth Evans 2011 Action-Fans und Kri­tik­er gle­icher­maßen. So dynamisch, tem­por­e­ich und kom­pro­miss­los-bru­tal wie der indone­sis­che Action-Reißer, in dem sich ein junger Rekrut ein­er Spezialein­heit durch ein Hochhaus voller Gang­ster kämpfen muss, war ein­fach nichts zuvor!

Die Fort­set­zung The Raid 2 legt sog­ar noch eine Schippe drauf: Sie ergänzt die großar­tig chore­o­gra­phierten und atem­los insze­nierten Prügelse­quen­zen (inklu­sive ein­er  kultverdächti­gen Massenknastschlägerei im Schlamm) auch noch durch eine pack­ende Mafi­ageschichte.

Iko Uwais in The Raid 2

Der pure Wahnsinn: Die Schlamm­schlacht im Gefäng­nishof | © Koch Media GmbH

Schon kurz nach den Tor­turen des ersten Teils find­et sich Rama (Iko Uwais) in seinem näch­sten Ein­satz wieder. Er soll under­cov­er ein Gefäng­nis infil­tri­eren und dort dem Sohn eines lokalen Gang­ster­boss­es (Arifin Putra) näher kom­men.

Tat­säch­lich gewin­nt er dessen Ver­trauen und steigt nach zwei Jahren Knast in die Organ­i­sa­tion seines Vaters ein. Doch bald macht ihm nicht nur die ständi­ge Angst vor Ent­deck­ung zu schaf­fen: Als Mann fürs Grobe muss er sich auch noch mit feindlichen Gangs und kor­rupten Polizis­ten herum­schla­gen.

Bourne Ultimatum: Höhepunkt der Agentenfilm-Reihe

Das Bourne Ulti­ma­tum ist der krö­nende Abschluss der Spi­onage-Trilo­gie, die seit dem ersten Teil 2002 das in seinen Motiv­en und Stilmit­teln eingeschlafene Agen­ten-Genre in die mod­erne Zeit über­führte.

Statt aus­ge­fal­l­en­er Gad­gets, cool­er Sprüche und über­zo­gen­er Bösewichte herrscht hier har­ter und intel­li­gen­ter Real­is­mus. Wel­ter­oberungspläne und fiese Russen sind Geschichte, die wahre Bedro­hung hat sich längst im eige­nen Sys­tem und in deren Insti­tu­tio­nen fest­ge­set­zt.

Matt Damon in Das Bourne Ultimatum

Ex-Agent Jason Bourne (Matt Damon) will noch immer die Bruch­stücke sein­er Ver­gan­gen­heit zusam­menset­zen | © Uni­ver­sal Pic­tures Inter­na­tion­al Ger­many GmbH

Im drit­ten Teil der Rei­he jagt die CIA ihren Ex-Agen­ten Jason Bourne (Matt Damon) noch immer mit allen Mit­teln. Sein Wis­sen über „Tread­stone“ macht ihn zur Gefahr für ihre Pläne, die eine Weit­er­en­twick­lung eben jenes Profikiller-Pro­gramms unter neuem Namen vorse­hen.

Eine Ver­bün­dete find­et Bourne in der CIA-Agentin Nicky Par­sons (Julia Stiles), die ihn auf sein­er Spuren­suche von Moskau über Lon­don bis ins marokkanis­che Tang­i­er unter­stützt. Killer sind ihnen dabei immer stets dicht auf den Fersen.

In Das Bourne Ulti­ma­tum per­fek­tion­iert Regis­seur Paul Green­grass seine explo­sive Mis­chung aus ras­an­ten Schnit­ten, knall­hart-real­is­tis­ch­er Action und aufre­gend leben­sna­hen Ver­fol­gungsse­quen­zen. Ger­ade der Ein­satz wack­liger Hand­kam­eras sorgt dafür, dass der Zuschauer mit­ten hinein ins tur­bu­lent-hek­tis­che Geschehen gezo­gen wird.

Diese Kom­bi­na­tion sorgt dafür, dass hier nicht nur Fans stark­er Agen­ten­filme, son­dern auch Adren­a­l­in­junkies voll auf ihre Kosten kom­men.

Stirb Langsam: Die Geburt des Normalo-Actionhelden

Es gibt viele Action­filme, die man gese­hen haben sollte, doch Stirb Langsam ist ein absolutes Muss. Bruce Willis etablierte hier in ein­er Zeit, in der Action-Stars vor allem aufgepumpte Muskel­berge wie Arnold Schwarzeneg­ger oder Sylvester Stal­lone waren, eine neue Art von Action­held: den Nor­ma­lo.

In den 90ern kein gewöhn­lich­er Action-Star: Bruce Willis | © 20th Cen­tu­ry Fox

Der New Yok­er Cop John McClane ist näm­lich keine dieser unstopp­baren Killer­maschi­nen, die sich ohne mit der Wim­per zu zuck­en durch ganze Geg­n­er­hor­den ballert. Er grun­zt, schnauft und flucht und kämpft sich mit rein­er Wil­len­skraft durch das Hochhaus, in dem seine Frau von fiesen deutschen Ter­ror­is­ten fest­ge­hal­ten wird.

Damit ist er nicht nur ein­er der cool­sten Action­helden aller Zeit­en, son­dern auch ein­er der glaub­würdig­sten. „Yip­pie­jayeah Schweine­backe!

Matrix: Tiefgreifende Genre-Revolution

Keanu Reeves, atem­ber­aubende Zeitlu­pen­ef­fek­te und eine neue Gen­er­a­tion an Lack und Led­er-Fetis­chen: Matrix haben wir einiges zu ver­danken. Die Wachows­ki-Geschwis­ter läuteten mit ihrer stylis­chen Sci-Fi-Baller-Oper nichts weniger als eine neue Gen­er­a­tion des Action­films ein.

Keanu Reeves in Matrix

Die Bul­let-Time in Action | © Warn­er Home Video

Schon die Geschichte um den jun­gen Hack­er Neo (Keanu Reeves), dem durch den geheimnisvollen Unter­grund­kämpfer Mor­pheus (Lau­rence Fish­burne) und seine rechte Hand Trin­i­ty (Car­rie-Ann Moss) eröffnet wird, dass er sein bish­eriges Leben in ein­er dig­i­tal­en Schein­welt führte, war in ihrer Ambi­tion­iertheit rev­o­lu­tionär für das Genre.

Hinzu kom­men die fan­tastis­chen Kampf­szenen, die nicht nur sämtliche physikalis­che Geset­ze aufheben, son­dern auch mit tech­nis­ch­er Bril­lanz, Ideen­re­ich­tum und jed­er Menge Cool­ness begeis­tern. Allein der soge­nan­nte Bul­let-Time-Effekt, durch den man in Zeitlupe die Flug­bah­nen der abge­feuerten Kugeln ver­fol­gen kann, bee­in­flusst Film­schaf­fende und Videospiel-Entwick­ler bis heute.

Kill Bill: Furioser Rachefilm mit blutigen Schwertkämpfen

Wer an Kill Bill - Vol. 1 denkt, hat dabei vor allem ein Bild im Kopf. Uma Thur­man im knall­gel­ben Over­all, das Schw­ert in der Hand und um sie herum eine über­wälti­gende Über­ma­cht aus eben­so bewaffneten Yakuza Gang­stern. Der Kampf zwis­chen der „Braut” und den Crazy 88 ist ein so blutiges wie ras­antes Actionkunst­werk – und ein­er der besten Schw­ertkämpfe der Filmgeschichte alle­mal.

Es ist der erste Höhep­unkt eines Rachefeldzugs, der damit begann, dass eine Tuppe von Auf­tragskillern die Hochzeit ihrer Ex-Kol­le­gin in ein grausames Mas­sak­er ver­wan­del­ten. Doch die Braut über­lebt und macht sich auf die Suche nach denen, die ihr das ange­tan haben. Ganz oben auf ihrer Liste: Gang­ster­boss und Ex-Lover Bill (David Car­ra­dine).

Uma Thurman in Kill Bill

Die Braut vs. die Crazy 88 | © Stu­dio­canal

Quentin Taran­ti­nos Kill Bill - Vol. 1 spart nicht an ikonis­chen Szenen, trumpft mit einem grandios-coolen Sound­track auf und schuf mit der rach­süchti­gen Braut eine der kultig­sten Action­heldin­nen über­haupt. Kein Wun­der, dass viele Fans auch nach dem abschließen­den Kill Bill - Vol. 2 bis heute noch immer auf eine Fort­set­zung hof­fen.

Selb­st wenn das mit Taran­ti­nos selb­staufer­legten Lim­it von zehn Fil­men – wobei sein neunter Once upon a Time in Hol­ly­wood ger­ade noch im Kino läuft – immer unwahrschein­lich­er wird.

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