Peter Ustinov als Hercule Poirot in Gizeh
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Harry Bosch in der Amazon-Mutterserie "Bosch"

Agatha Christie: Die besten Verfilmungen

24Agatha Christie war eine sehr pro­duk­tive und sehr erfol­gre­iche Autorin. Ins­ge­samt 66 Krim­is und 14 Samm­lun­gen von Kurzgeschicht­en sind in etwa 103 Sprachen über­set­zt wor­den. Viele ihrer Geschicht­en sind auch ver­filmt wor­den. Wir haben hier die besten Agatha-Christie-Filme für Dich zusam­mengestellt. 

„16 Uhr 50 ab Paddington” (1961)

In dieser Agatha-Christie-Ver­fil­mung hat Mar­garet Ruther­ford ihren ersten Ein­satz: Die bekan­nteste Darstel­lerin der Miss Marple ist ins­ge­samt vier­mal in die Rolle der Detek­tivin geschlüpft. Sie klärt hier den Mord an ein­er jun­gen Frau auf, den sie im vor­beifahren­den Zug beobachtet hat. Miss Marple lässt sich dazu im Haushalt des mür­rischen Luther Ack­en­thor­pe als Haushäl­terin ein­stellen.

Im Ver­gle­ich zur Roman­vor­lage von Agatha Christie sind allerd­ings viele Details verän­dert wor­den. So hat Miss Marple im Buch eine Assis­tentin, im Film dage­gen ihren treuen Fre­und Mr. Stringer. Fun Fact: Der Schaus­piel­er Stringer Davis, der Mr. Stringer spielt, war im realen Leben der Ehe­mann von Mar­garet Ruther­ford.

Video: Youtube / YouTube-Filme

„Mord im Orient Express” (1974 und 2017)

Die Roman­ver­fil­mung von 1974 kommt tat­säch­lich ohne den gern gese­henen Peter Usti­nov aus. In die Rolle des Meis­ter­de­tek­tivs schlüpft stattdessen Albert Finney. Er spielt hier neben Film­größen wie Ingrid Bergman, Sean Con­nery und Vanes­sa Red­grave. „Mord im Ori­ent-Express” erhielt 1975 sechs Oscar-Nominierun­gen. Er gewann allerd­ings nur in ein­er Kat­e­gorie: Ingrid Bergman wurde als beste Neben­darstel­lerin aus­geze­ich­net.

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2017 hat sich Ken­neth Branagh an eine Neu­ver­fil­mung herange­traut. Deren Beset­zungsliste liest sich eben­so beein­druck­end: Branagh selb­st führte Regie und über­nahm die Rolle des Her­cule Poirot. Neben ihm trat­en Judi Dench, John­ny Depp, Michelle Pfeif­fer und Olivia Col­man auf.

Video: Youtube / KinoCheck

„Tod auf dem Nil” (1978)

Sir Peter Usti­nov in sein­er Paraderolle als Her­cule Poirot: Der bel­gis­che Meis­ter­de­tek­tiv möchte eigentlich Urlaub machen, muss jedoch mal wieder einen Mörder find­en. Dieser pom­pös insze­nierte Streifen gewann 1979 den Oscar für die besten Kostüme. Her­rlich schräg sind beispiel­sweise die Out­fits der schillern­den Autorin Salome Otter­bourne (Angela Lans­bury).

Gedreht wurde an Orig­i­nalschau­plätzen in ganz Ägypten. Unter anderem dien­ten die beein­druck­enden Tem­pelan­la­gen von Kar­nak als Kulisse. Zu sehen sind in dem Film auch die Pyra­mi­den von Gizeh sowie das his­torische Old Cataract Hotel in Assuan.

Video: Youtube / YouTube-Filme

„Crooked House” (2017)

Laut der offiziellen Agatha-Christie-Home­page war „Crooked House” eines ihrer Lieblingswerke. Das Buch wurde 1949 veröf­fentlicht und fast 70 Jahre später ver­filmt. Der Plot dreht sich um den Mord am Fam­i­lien­pa­tri­arch Aris­tide Leonides. Ein junger Detek­tiv, der sich mit Aris­tides Enke­lin Sophia ver­loben möchte, soll die Tat aufk­lären. Die exzen­trische Fam­i­lie sein­er Ange­beteten macht ihm das Leben aber nicht leicht. Zum Cast gehören unter anderem Glenn Close und „Akte X”-Star Gillian Ander­son.

Video: Youtube / Sony Pic­tures Enter­tain­ment

London: Insider-Tipp für echte Fans

Wenn Du die Filme und Krim­is von Agatha Christie lieb­st, soll­test Du bei einem Lon­don-Trip auch einen The­aterbe­such ein­pla­nen. Seit der Pre­miere am 6. Okto­ber 1952 läuft das Stück „The Mouse­trap” im Lon­don­er West End. Das Büh­nen­stück basiert auf ein­er Kurzgeschichte der Autorin. Fun Fact: So lange das Werk im Lon­don­er The­ater gespielt wird, darf die Geschichte nicht veröf­fentlicht wer­den. Nach der Auf­führung wird das Pub­likum tra­di­tionell um Stillschweigen gebeten, damit auch zukün­ftige Zuschauer vom Ende über­rascht wer­den.

Welche Agatha-Christie-Ver­fil­mungen fehlen in unser­er Liste? Ist Dein Lieblingskri­mi dabei? Wir sind neugierig auf Deinen Kom­men­tar.

Titel­bild: pic­ture alliance / Unit­ed Archives

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