Junge Frau steuert ihren Rasenmäher via App
Junge Frau schaut auf ihr iPhone.
Einige der Helden in Raid: Shadow Legends
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Rasenmäher-Apps & -Simulatoren: Für echte & virtuelle Gärten

Smart Home-Kom­po­nen­ten sind in vie­len Haushal­ten all­ge­gen­wär­tig. So ver­wun­dert es kaum, dass die Heimau­toma­tisierung auch vor dem eige­nen Garten nicht halt macht. Neben intel­li­gen­ten Bewässerungssys­te­men gibt es auch eine ganze Rei­he an Rasen­mäh­ern, die Deine Grünfläche(n) automa­tisch pfle­gen. Doch selb­st ohne eige­nen Garten kannst Du Dich als Hob­bygärt­ner ver­suchen: Zahlre­iche Rasen­mäher­sim­u­la­tio­nen machen es möglich.

So funktioniert ein Mähroboter mit App-Anbindung

Es mag zunächst merk­würdig klin­gen, aber vom Prinzip her funk­tion­iert ein Mähro­bot­er im Kle­in­for­mat ganz ähn­lich wie ein Staub­saugro­bot­er. Wenn Du also bere­its eines der iRo­bot room­ba-Mod­elle oder einen Vor­w­erk Kobold Dein Eigen nennst, ist das Prinzip bekan­nt: Der Mähro­bot­er ver­fügt über eine (meist über­dachte) Basis­sta­tion an ein­er von Dir fest­gelegten Stelle und ver­richtet von dort aus zu bes­timmten Zeit­en sein Tag­w­erk. Das Beste daran: Das Mähgut wird (meist) direkt untergepflügt und dient somit als Dünger für den wach­senden Rasen.

Die etwas hochw­er­tigeren elek­trischen Schafe für Deinen Rasen ver­fü­gen natür­lich über eine App-Anbindung. Dafür wird in vie­len Fällen nicht WLAN, son­dern entwed­er Blue­tooth oder das Mobil­funknetz genutzt – bei Bosch sog­ar ganz ohne Mehrkosten. So kannst Du von über­all unter­wegs aus die Mähzeit­en fes­tle­gen und Dich über den Fortschritt der Arbeit informieren lassen. Außer­dem bekommst Du eine Info auf Dein Smart­phone, wenn der Mäher Hil­fe benötigt (beispiel­sweise wenn er sich fest­ge­fahren hat). Einige Mähro­bot­er stellen wir Dir hier exem­plar­isch vor:

Vom „Erfinder” des Mähroboters: Der Husqvarna Automower 310

Die Schwe­den gel­ten als Erfind­er des Mähro­bot­ers. Die Husq­var­na Auto­mow­er stellen zwar im Ver­gle­ich mit anderen Her­stellern nicht die gün­stig­sten Mäher her, punk­ten dafür aber mit beson­ders leisem Mäh­w­erk und niedrigem Energie­ver­brauch. Der Auto­mow­er 310 beispiel­sweise schafft eine Rasen­fläche von bis zu 1.000 Quadrat­metern und ist schon nach 60 Minuten wieder voll aufge­laden. Es gibt auch eine für Android sowie für iOS mit Apple Watch-Anbindung. Die Kom­mu­nika­tion mit dem Mäher selb­st läuft über Blue­tooth.

Video: YouTube / Husqvarna Austria

Automatische Mähzeitpläne ermitteln: Der Bosch Indego 400 Connect

Der Bosch Indego 400 Con­nect ist für kleinere bis mit­tel­große Rasen­flächen gedacht. Er schafft bis zu 400 Quadrat­metern Rasen, ohne an die Ladesta­tion zu müssen und lässt sich via App für Android und für iOS fern­s­teuern. Dabei ermit­telt er automa­tisch den ide­alen Mähzyk­lus – sodass Dein Rasen im Ide­al­fall fast von allein immer top gepflegt aussieht. Ein Alter­na­tiv­mod­ell für größere Rasen­flächen mit bis zu 1.000 Quadrat­metern gibt es eben­falls. Das Beson­dere bei Bosch ist, dass wichtige Infor­ma­tio­nen zum Sta­tus des Rasen­mähers über das Mobil­funknetz an Dein Smart­phone gesendet wer­den – und das laut Her­stellerangaben ganz ohne Mehrkosten über die gesamte Lebens­dauer des Geräts.

Auch für enge Korridore geeignet: Der SILENO city von Gardena

Auch der Garten­spezial­ist Gar­de­na bietet eine eigene Mähro­bot­er-Rei­he. Das SILENO city-Mod­ell gibt es in ver­schiede­nen Vari­anten, die alle bis zu 25% Stei­gung schaf­fen und mit Schnit­thöhen zwis­chen 20 und 50 Mil­lime­tern umge­hen kön­nen. Außer­dem sind sie nach Her­stellerangaben so gebaut, dass sie ein­fach mit einem Wasser­schlauch gere­inigt wer­den kön­nen. Den Mähro­bot­er gibt es option­al eben­falls mit App-Anbindung via Android oder iOS und er eignet sich auch für schmale Rasenko­r­ri­dore. Außer­dem prak­tisch: Mit der­sel­ben App wie für den Robot­er kannst Du auch Deine Garten­be­wässerung steuern (sofern diese eben­falls von Gar­de­na ist).

Video: YouTube / Stiftung Warentest

Kein Garten? Kein Problem: Die Rasenmäher-Spiele-Apps

Wenn Du (noch) keine Rasen­flächen besitzt, musst Du trotz­dem nicht auf das Rasen­mähen verzicht­en: Schließlich gibt es jede Menge Rasen­mäh-Apps, bei denen kein echter Mähro­bot­er, son­dern der Spaß im Vorder­grund ste­ht.

Bei Sun­day Lawn dreht sich alles um allzu schnell wach­senden Rasen in der Nach­barschaft. Wäh­le zwis­chen drei ver­schiede­nen Spielmo­di (Chal­lenge, Arcade und Sweet Dreams (Bonus)) und mähe 60 ver­schiedene Rasen­flächen in Reko­rdzeit. Das Prob­lem an der Sache: Über­all lauern fiese Hunde, stach­lige Igel und andere Gefahren. Die App ist kosten­los sowohl für Android als auch für iOS erhältlich.

Das Lawn­mow­er Game wiederum fordert Dein logis­ches Denkver­mö­gen her­aus: Bist Du in der Lage, qua­dratis­che Rasen­flächen ver­schieden­er Größe so zu mähen, dass Du (außer rechtwin­klig) nicht über den bere­its gemäht­en Rasen fährst? Das Prob­lem an der Sache: Über­all ste­hen Bäume verteilt, die Du umschif­f­en musst. Stelle Dich der ulti­ma­tiv­en Mäh-Her­aus­forderung via App für Android.

Video: YouTube / DonutGames

Smart Home in allen Bereichen

Wer hätte das noch vor eini­gen Jahren gedacht: Nach schalt­baren Steck­dosen für den Mor­genkaf­fee, intel­li­gen­ter Beleuch­tung für Dein Smart Home und mehr Dieb­stahlschutz durch Kam­er­aüberwachung kannst Du seit einiger Zeit auch Deinen Garten intel­li­gent ver­wal­ten. Die vorgestell­ten Robot­er ste­hen nur beispiel­haft für eine ganze Rei­he an intel­li­gen­ten Garten­helfern. Dabei kannst Du Dich ein­fach in die Hänge­mat­te leg­en und dem intel­li­gen­ten Mähro­bot­er bei der Arbeit zuse­hen – und auf dem Smart­phone das eine oder andere Rasen­mäher­spiel testen.

Welchen Mähro­bot­er hast Du bei Dir im Ein­satz? Bist Du mit dem Gerät zufrieden oder siehst Du Verbesserungs­be­darf bei der App-Anbindung? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar.

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