Frau mit Smartphone nutzt eSIM-Push
Verschiedene Modelle des iPhone 11

Wenn aus Deiner Hose ein Ladegerät wird

Der Fortschritt der Tech­nik durch­dringt alle Lebens­bere­iche und All­t­ags­ge­gen­stände. Der Kühlschrank hat jet­zt eine Inter­netverbindung und bestellt vor­sor­glich neue Milch nach, Dein Smart­phone erin­nert Dich beim Betreten des Haus­es automa­tisch daran, den Müll runter zu brin­gen und Deine Hose – ja, was macht Deine Hose eigentlich? Find­i­ge Unternehmer und Forsch­er arbeit­en an der näch­sten Gen­er­a­tion von Wear­ables.

Deine Hose und Dein T-Shirt schützen Dich vor Wind und Wet­ter, bieten Dir einige Ver­staumöglichkeit­en und hal­ten neugierige Blicke ab. Weit­er­en­twick­elt haben sich unsere Klam­ot­ten aber eigentlich kaum. Schon seit einiger Zeit beschäfti­gen sich kluge Köpfe mit der Frage, was man mit Tex­tilien eigentlich noch so anstellen kann. Die Antwort ist ein­leuch­t­end und genial zugle­ich: Strom erzeu­gen. Um die Idee umzuset­zen, gibt es ver­schiedene Ansätze. Der wohl ein­fach­ste ist die neu vorgestellte #Hel­lo Jeans des amerikanis­chen Bek­lei­dung­sh­er­stellers JOE’S.

Bild1_Ladejeans

Modis­che Tech­nik, tech­nis­che Mode

Die neue Jeans des in Los Ange­les ansäs­si­gen Her­stellers ist in der Lage, Dein Smart­phone zu laden. Dabei wird ober­halb der Gesäß­tasche ein mobil­er Akku in ein ver­steck­tes Fach auf Höhe der Gürtellinie gesteckt. Als näch­stes kommt Dein Mobil­tele­fon in eine extra Handy­tasche in Hüfthöhe. Zu sehen ist lediglich das vom Akku zum Smart­phone ver­laufende Ladek­a­bel. Am besten eignet sich der Akku von JOE’S, der genau auf die Maße der Hosen­taschen angepasst ist. Bish­er gibt es die Hose schein­bar nur für Frauen und kostet aktuell 189 US-Dol­lar, Akku nicht inbe­grif­f­en. Wer eher auf Sonnenen­ergie set­zt, kann auch mal einen Blick auf die Design­er-Kollek­tion der Nieder­län­derin Pauline van Don­gen wer­fen. Sie verbindet mod­erne Klei­dung mit mehreren, bieg­baren Son­nenkollek­toren. Bish­er han­delt es sich bei den Design­er-Stück­en noch um Exper­i­mente, aber man weiß ja nie.

Dein Hemd öffnet Dir die Tür

Wem das zu unkom­fort­a­bel erscheint, der muss sich noch ein wenig gedulden, aber es gibt bere­its vielver­sprechende Entwick­lun­gen. Der Wis­senschaftler Sang-Woo Kim entwick­elte mit seinem Team ein neues Mate­r­i­al für Tex­tilien. Das aus drei Lagen beste­hende Gewebe wan­delt unsere Bewe­gungsen­ergie in Strom um, mit dem unter anderem ein in das Hemd einge­bautes Dis­play betrieben wurde. Selb­st eine Auto-Fernbe­di­enung inte­gri­erten sie, die auf Druck der Man­schet­tenknöpfe das Fahrzeug entsper­rte. Bis zur Mark­treife dauert es noch ein wenig, aber dann ste­ht dem selb­stau­fladen­den Handy während des Joggens oder beim Weg zur Arbeit nichts mehr im Weg.

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