Das Galaxy S8 und seine Hauptkamera
Smartphones Xperia 1 IV und iPhone 13 Pro Max von vorne und hinten nebeneinander vor rotem Hintergrund
Frau mit gelbem Pullover hält iPad Pro 2021 im herbstlichen Park

Samsung Galaxy S8: So gelingen Dir coole Fotos

Mit der Kam­era auf der Rück­seite des Sam­sung Galaxy S8 kannst Du Fotos mit ein­er Auflö­sung von 12 Megapix­eln aufnehmen. Sam­sung hat seinem Vorzeige­mod­ell und dessen Kam­era-App darüber hin­aus einige beson­dere Fea­tures spendiert. Mit denen fall­en Deine Bilder ab sofort noch ein wenig schön­er aus.

An den Kam­eras von Sam­sungs Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus hat sich hard­ware­seit­ig im Ver­gle­ich zum Vorgänger­mod­ell eigentlich nicht viel verän­dert. Während die Haup­tkam­era mit 12 Megapix­eln auflöst, schafft die Self­ie-Cam an der Front 8 Megapix­el. Allerd­ings ste­hen Dir auf dem S8 neue Funk­tio­nen zur Ver­fü­gung. Eine davon ist der selek­tive Fokus, der Deine Bilder ausse­hen lässt, als wären sie mit ein­er pro­fes­sionellen Kam­era samt Objek­tiv aufgenom­men wor­den.

So nutzt Du den selektiven Fokus

Mit­tler­weile gibt es schon einige Smart­phones mit Dual-Kam­era, die Auf­nah­men mit dem soge­nan­nten Bokeh-Effekt ermöglichen. Damit erscheint zum Beispiel die Per­son im Vorder­grund scharf und der Hin­ter­grund unscharf. Zwar wartet die Haup­tkam­era des Galaxy S8 lediglich mit ein­er einzel­nen Kam­er­alinse auf, doch mit dem selek­tiv­en Fokus kannst Du den optis­chen Schw­er­punkt des jew­eili­gen Bildes nach der Auf­nahme beliebig verän­dern.

Um den Bokeh-Effekt zu imi­tieren, musst Du zunächst die Kam­era-App auf Deinem Galaxy S8 öff­nen. Übri­gens: Die Anwen­dung öffnet sich nicht nur beim Druck auf das Kam­era-App-Icon, son­dern kann auch mit einem dop­pel­ten Druck auf die An-/Aus-Taste aktiviert wer­den. In der geöffneten App drückst Du jet­zt auf den „Modus“-Knopf. Alter­na­tiv reicht es, wenn Du von rechts nach links beziehungsweise von oben nach unten wis­chst – abhängig davon, wie herum Du das Galaxy S8 zum Fotografieren hältst. In der nun angezeigten Auswahl wählst Du den Reit­er „selek­tiv­er Modus“ aus. In der Anwen­dung musst Du natür­lich noch bes­tim­men, worauf der Fokus liegen soll: auf dem Vorder­grund, dem Hin­ter­grund oder auf bei­dem. Sam­sung nen­nt diese Optio­nen „Nah-Fokus“, „Weit-Fokus“ und „Pan-Fokus“. Vor der Auf­nahme wählst Du im Vorschaufen­ster das Objekt aus, auf dem der Fokus liegen soll. Tippst Du in der App auf „Pre­view“, kannst Du bes­tim­men, ob der Vorder­grund, der Hin­ter­grund oder bei­des scharf sein soll.

Fotos mit Filtern aufpeppen

Wie schon einige vor­ange­gan­gene Sam­sung-Mod­elle bietet auch das Galaxy S8 eine Auswahl von Fil­tern, mit denen Du die Auf­nahme verän­dern kannst. Dafür nutzt Du ein­fach die Vorschau und wählst einen der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Fil­ter aus – zum Beispiel „Cream“, „For­est“, „Cozy“ und „Maple“. Es gibt darüber hin­aus auch ein neues Fea­ture, mit dem Du Aug­ment­ed-Real­i­ty-Ele­mente über Deine Self­ies leg­en kannst – wie bei Snapchat und Co. Damit sehen Du und Deine Fre­unde zum Beispiel wie bebrillte Schafe aus. Zur Auswahl ste­hen aber auch Schrift­stem­pel, mit denen Du das Bild aufw­erten kannst.

Der „Food Mode“ für Samsungs Galaxy-S8-Kamera

Die eigene Mahlzeit zu fotografieren, ist im Instra­gram-Zeital­ter längst nichts Ungewöhn­lich­es mehr. Vielle­icht bist Du ja sog­ar Hob­by-Koch und möcht­est Deine liebevoll angerichteten Kreatio­nen mit Deinen Kon­tak­ten über die sozialen Net­zw­erke teilen. Dabei greift Dir die Kam­era-App des Galaxy S8 eben­falls unter die Arme.

Den „Food Mode“ erre­ichst Du ganz ein­fach, indem Du die Kam­era-App­lika­tion aufruf­st und auf den oben bere­its beschriebe­nen „Modus“-Button drückst. Hier wählst Du das Mess­er-und-Gabel-Sym­bol aus. Nun erscheint ein ver­stell­bar­er Rah­men in der Vorschau des Dis­plays. Diesen Rah­men passt Du über dem Teller, der Schüs­sel oder dem Tablett an, bis Du mit dem Ergeb­nis zufrieden bist. Der Effekt sieht so aus: Während das Essen scharf dargestellt wird, ver­schwimmt der restliche Teil des Bildes. Mith­il­fe eines Reglers kannst Du außer­dem die Farbin­ten­sität ein­stellen. Wenn alles passt, drückst Du ein­fach auf den Aus­löse-But­ton.

Individuelle Einstellungen im „Pro-Modus“

Unter den Modi der Kam­era-App befind­et sich auch der Pro-Modus, der Dir noch mehr Spiel­raum bei der Indi­vid­u­al­isierung Dein­er Bilder gewährt. Du find­est ihn in der Modus-Auswahl oben direkt neben dem Automatik-Modus. Ein­stellen kannst Du hier zum Beispiel den ISO-Wert, die Ver­schlusszeit und den Farb­w­ert. Auch einen Weißab­gle­ich oder das Set­zen eines manuellen Fokus ist hier gar kein Prob­lem. Der „Pro-Modus“ ist eine durch und durch prak­tis­che Sache und emp­fiehlt sich vor allem für diejeni­gen, die eine genaue Vorstel­lung davon haben, wie das Foto oder Video am Ende ausse­hen soll.

Bilder im RAW-Format

Zu guter Let­zt noch der Hin­weis auf die Möglichkeit, Fotos im Raw-For­mat abzus­pe­ich­ern. In diesem unkom­prim­ierten Bild­for­mat sind ein­er­seits sämtliche Bild­in­for­ma­tio­nen vorhan­den, die für die Nach­bear­beitung wichtig sein kön­nen. Ander­er­seits nehmen solche Bilder natür­lich auch viel Spe­icher­platz ein. Willst Du Bilder im RAW-For­mat abspe­ich­ern, musst Du die App öff­nen und auf das Zah­n­radsym­bol in der Ecke tip­pen, um in die App-Ein­stel­lun­gen zu gelan­gen. Über den Reit­er „Bild­größe“ gelangst Du in eine Auswahl, in der Du „RAW-/JPEG Dateien spe­ich­ern“ aktivieren kannst. Wenn Du dann im Pro-Modus Bilder aufn­immst, wer­den sie gle­ichzeit­ig im RAW-For­mat gespe­ichert.

Zusammenfassung

  • Wenn Du in der Kam­era-App das Menü für die Auf­nah­mem­o­di aufruf­st, kannst Du den „selek­tiv­en Fokus“ anwählen, um einen Bokeh-Effekt zu imi­tieren.
  • Die App bietet Dir zahlre­iche Fil­ter und neuerd­ings auch Aug­ment­ed-Real­i­ty-Ele­mente wie in Snapchat.
  • Hin­ter dem Essen-Icon im Modus-Menü ver­birgt sich der „Food Mode“, der Dein Essen in den Fokus rückt.
  • Der Pro-Modus bietet Dir die meis­ten Ein­stel­lungsmöglichkeit­en – darunter der ISO-Wert und die Ver­schlusszeit.
  • Soll­test Du eine nachträgliche Bear­beitung der Bilder pla­nen, lohnt es sich, die Fotos im RAW-For­mat abzule­gen.

Wie gefall­en Dir die neuen Kam­era-Fea­tures des Galaxy S8? Schreib uns Deine Antwort doch gerne in die Kom­mentare.

Titelbild: Pixabay / krapalm

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