Frau mit Smartphone nutzt eSIM-Push
Verschiedene Modelle des iPhone 11

[Hands on] Das neue iPhone SE: Was kann die Smartphone-Sonderedition von Apple?

Der neueste Apple-Stre­ich, das iPhone SE, ste­ht in den Regalen der Apple Stores und trudelt zeit­gle­ich bei den Vorbestellern ein. Was hält das Smart­phone für Dich bere­it? Und warum ist es so untyp­isch für Apple? Wir haben das neue Gerät für Dich getestet.

Was ist da denn los? Ganz uner­wartet bringt Apple schon im Früh­jahr ein neues iPhone auf den Markt anstatt wie üblich erst im Herb­st. Als wäre das nicht untyp­isch genug, geht der Konz­ern auch noch gegen den ver­meintlichen Trend der immer größeren Dis­plays und beschert uns ein iPhone mit beina­he winzig wirk­en­dem 4-Zoll-Dis­play, in dem zeit­gemäße Hochleis­tung­stech­nik schlum­mert.

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Kleines iPhone mit großer Leistung

Obwohl die Verkauf­szahlen der aktuellen iPhone-Gen­er­a­tion längst gewohnt schwindel­er­re­gende Höhen erre­icht haben, war die Nach­frage nach dem guten, alten und vor allem han­dlichen iPhone 5s immer noch ver­gle­ich­sweise hoch. Deshalb entsch­ied sich die Fir­ma aus Cuper­ti­no dazu, dem beliebten Smart­phone ein­fach einen Teil der aktuellen Hard­ware des iPhone 6 und 6s zu implantieren. Eben das Beste aus drei Gen­er­a­tio­nen iPhone. Her­aus­gekom­men ist dabei ein Smart­phone, das sich bis auf die Far­bauswahl äußer­lich nicht vom iPhone 5s unter­schei­det. Mir liegt für dieses Hands-on ein Gerät in zartem Rosé­gold vor – der Farbe, die wir bere­its vom 6s-Mod­ell ken­nen. Trotz der äußer­lichen Gemein­samkeit­en zum alten 5s in Sachen Form hält das Gerät tech­nisch mit der sech­sten Gen­er­a­tion mit.

A9 Prozessor, 2GB Arbeitsspeicher, NFC-Chip

So steckt im SE der leis­tungs­fähige A9-Prozes­sor, der sich eben­so im aktuellen 6s befind­et. Außer­dem ver­baut Apple den 2GB-Arbeitsspe­ich­er sein­er neuesten Gen­er­a­tion in das 113 Gramm leichte Smart­phone. So kannst Du mit dem neuen Apple-Handy selb­st leis­tung­shun­grige Apps wie beispiel­sweise neueste 3D-Spiele nutzen. Eben­falls in der Son­dered­i­tion vorhan­den ist ein NFC-Chip, der Apple Pay unter­stützt –  in Deutsch­land gibt es den Bezahl­dienst aber derzeit (noch) nicht.

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An dieser Hardware spart Apple

Die ver­baute Mobil­funkein­heit stammt dage­gen aus dem iPhone 6 und der Touch­screen-Con­troller aus dem iPhone 5s. Somit unter­stützt das Dis­play kein 3D-Touch, wom­it sich die aktuelle Gen­er­a­tion rühmt. Der vorhan­dene Touch-ID-Sen­sor stammt übri­gens noch aus der ersten Sen­sor-Gen­er­a­tion, die Apple in seinen Geräten ver­baut hat. Eben­falls ges­part hat das Unternehmen bei der Dis­playau­flö­sung. Die beträgt mit 1136 x 640 Pix­el näm­lich dieselbe wie schon im 5s. Ein Prob­lem ist das allerd­ings nicht – das liegt eher beim  im Ver­gle­ich zur 6er-Rei­he kon­trastärmeren Dis­play, dessen Betra­ch­tungswinkel ver­gle­ich­sweise etwas eingeschränk­ter ist.

Kamera – hinten top, vorne enttäuschend

Wirk­lich ent­täuschend fällt bei der Hard­ware lediglich die Self­iekam­era mit schlap­pen 1,2 Megapix­el samt lichtschwach­er f/2.4-Blende aus. Damit sind Face­Time-Gespräche lediglich in HD-ready-Qual­ität möglich. Zum Ver­gle­ich: Die Fron­tkam­era des iPhone 6s kann Fotos mit 5 Megapix­el aufnehmen und besitzt eine qual­i­ta­tiv bessere ƒ/2.2-Blende. Diese Blende kommt auch bei der iSight-Kam­era auf der Geräterück­seite zum Ein­satz. Damit ist das SE in Sachen Haup­tkam­era genau­so gut aus­ges­tat­tet wie Apples derzeit­ige Flag­gschiffe der 6s-Rei­he. Du wirst also kein Prob­lem haben, 4k-Videos aufzunehmen. Auf Spiel­ereien wie Live-Fotos, Zeitlu­pen-Videos in Full­HD und Panora­ma­funk­tion musst Du auch nicht verzicht­en – die sind beim iPhone SE am Start.

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Für Liebhaber des kleinen Displays

Das iPhone SE tanzt völ­lig aus der alljährlich wach­senden iPhone-Rei­he. Und das nicht nur auf­grund des geschrumpften Dis­plays. Die Zusam­men­stel­lung der Hard­warekom­po­nen­ten ver­schieden­er Gen­er­a­tio­nen wirkt für Apple-Ver­hält­nisse eben­so unge­wohnt. Das Ergeb­nis kann dafür aber überzeu­gen: Bist Du ein Fre­und der prak­tis­chen Ein­handbe­di­enung, kommst Du bei dem leis­tungsstarken 4-Zöller voll auf Deine Kosten. Das iPhone liegt nicht nur genau­so gut in der Hand wie einst das 5s, son­dern punk­tet auch noch mit aktuellem Prozes­sor samt Arbeitsspe­ich­er. Damit bist Du auch für leis­tung­shun­grige Apps bestens gerüstet. Der Preis von 489 Euro für 16 GB und 589 Euro für 64GB ist da fair berech­net. Nur an der Pre­mi­u­mausstat­tung man­gelt es: Wer wenig Wert auf Fron­tkam­era und 3D-Touch legt und sich mit dem nicht mehr ganz so neuen Dis­play anfre­un­den kann, find­et im iPhone SE einen Alleskön­ner im han­dlichen 4-Zoll-For­mat.

Das iPhone SE kannst Du Dir hier bestellen.

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