Videotelefonie: Zoom, WhatsApp & Co. – so bleibst Du mit der Familie in Kontakt

Paar startet Videoanruf am Tablet.
© picture alliance / dpa Themendienst / Christin Klose
Frau mit Smartphone in New York
Darkroom auf dem iPhone
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Videotelefonie: Zoom, WhatsApp & Co. – so bleibst Du mit der Familie in Kontakt

Das Coro­n­avirus zwingt die Gesellschaft aktuell zu beson­deren Vor­sichts­maß­nah­men. Jet­zt heißt es stark sein und sicher­heit­shal­ber zu Hause bleiben. Deine sozialen Kon­tak­te musst Du aber nicht beschränken: Über Videoan­rufe mit Skype, What­sApp und Co. kannst Du mit Deinen Lieb­sten prak­tisch direkt sprechen – fast so, als wärst Du mit ihnen im sel­ben Raum. Wie das funk­tion­iert, erfährst Du hier.

Videotelefonie mit WhatsApp: Schritt für Schritt

What­sApp kannst Du Dir bequem im Google Play Store oder App Store holen (Down­load: Android / iOS). Sobald die kosten­lose App auf Deinem Handy ist, kann es direkt los­ge­hen. Deine Kon­tak­te importiert What­sApp automa­tisch. Den Videoan­ruf kannst Du mit dem Mes­sen­ger dann ganz ein­fach im Chat­fen­ster starten. Folge dabei diesen Schrit­ten:
  • Wäh­le in der Kon­tak­tliste die Per­son aus, die Du per Videoan­ruf kon­tak­tieren möcht­est.
  • Egal ob bei iOS oder Android: Oben rechts ist ein Tele­fon­hör­er und eine Videokam­era. Tippe auf das Sym­bol mit der Kam­era.
  • Alles weit­ere passiert automa­tisch. Der Angerufene muss den Anruf nur noch annehmen.
  • Bei What­sApp ist inzwis­chen auch Grup­pen-Videotele­fonie möglich. Wie das geht, erfährst Du in diesem sep­a­rat­en Rat­ge­ber für What­sApp.
  • Bis­lang war der Videoan­ruf auf vier Teil­nehmer begren­zt. Ein Update erlaubt nun aber bis zu 8 Per­so­n­en in einem Call.

Tipp: What­sApp gibt es nun mit schick­em Dark Mode. Im ver­link­ten Artikel erfährst Du, wie Du beim Mes­sen­ger das Design umstellst.

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Facebook Messenger für Videotelefonie

Für What­sApp gibt es Konkur­renz aus dem eige­nen Hause: Auch der Face­book Mes­sen­ger bietet Video­calls an. Du kannst etwa einen Grup­pen-Chat mit Deinen Fre­un­den erstellen. Anschließend wählst Du nur noch das Videosym­bol an, um den Anruf zu starten.

Gegenüber What­sApp hat der Face­book Mes­sen­ger den Vorteil, dass Du auch Per­so­n­en anrufen kannst, Die das soziale Net­zw­erk im Brows­er auf ihrem Lap­top nutzen. So kön­nen dann etwa PC- und Smart­phone-Nutzer miteinan­der tele­fonieren. Der Dienst unter­stützt Video­calls mit bis zu 50 Per­so­n­en. Jed­er Teil­nehmer benötigt ein eigenes Face­book-Kon­to.

Google Hangouts: Das simple Videocall-Tool für Android

Ger­ade wenn Du mit älteren Ver­wandten oder Android-Nutzern zu tun hast, ist Google Hang­outs eine bequeme Möglichkeit für Videotele­fonie. Es ist lediglich ein Google-Kon­to erforder­lich. Anschließend kannst Du über die App (für iOS und Android ver­füg­bar) oder Deinen Brows­er (via Hang­outs-Web­seite) eine Sitzung erstellen. Den Link hier­für kannst Du bequem an Deine Fre­unde oder Ver­wandten via Mes­sen­ger schick­en. Sie müssen nur darauf klick­en, um einzusteigen.

Wer ein Android-Smart­phone besitzt, hat meist auch ein Google-Kon­to. Deshalb ist Hang­outs eine beson­ders ein­fache Möglichkeit, einen Anruf mit Video zu starten. Bis zu 10 Per­so­n­en kön­nen teil­nehmen (für Busi­ness-Nutzer der G-Suite sind über Google Meet Anrufe mit bis zu 150 Per­so­n­en möglich).

Videoanrufe mit Skype: So klappt es

Microsofts Skype ist der Klas­sik­er unter den Videotele­fonie-Pro­gram­men. Ein­fach die Soft­ware herun­ter­laden und instal­lieren. Anschließend eröffnest Du ein Kon­to oder log­gst Dich mit Deinen bere­its vorhan­de­nen Dat­en ein. So startest Du mit Skype dann einen Videoan­ruf:

  • Wäh­le einen Kon­takt aus Dein­er Kon­tak­tliste (die Zeile links).
  • Klicke mit der linken Maus­taste auf das Kam­era-Sym­bol. Das funk­tion­iert sowohl mit der Desk­top- als auch der Mobile-Ver­sion.
  • Ist alles erzählt, reicht es, auf den roten Hör­er zu klick­en, um den Anruf zu been­den.

Videoanrufe mit FaceTime: Die Anleitung

Wenn Du ein iPhone oder ein iPad besitzt, kannst Du für Videoan­rufe auch auf Face­Time zugreifen: Die Soft­ware bietet seit iOS 13 die Möglichkeit, Grup­pen­videoan­rufe zu starten, an denen bis zu 32 Per­so­n­en teil­nehmen kön­nen. Alle Infos dazu und wie Du einen Grup­penan­ruf mit Face­Time ini­ti­ierst, kannst Du im ver­link­ten Artikel nach­le­sen.

Videotelefonie mit Signal: So geht’s

Auch der Kryp­to-Mes­sen­ger Sig­nal (Down­load: Android / iOS) erlaubt Videotele­fonie. Die Anwen­dung eignet sich für alle, die Wert auf Daten­sicher­heit leg­en. Nachricht­en und Medi­en sind näm­lich Ende-zu-Ende-ver­schlüs­selt und Sig­nal hat keinen Zugang zu den per­sön­lichen Dat­en. Vor allem aber ist die App Quellof­fen, sodass der Pro­gramm­code keine Geheimnisse vor seinen Nutzern ver­birgt. So nutzt Du Videotele­fonie mit Sig­nal:

  • Öffne ein Chat­fen­ster mit dem „Verfassen”-Button (Stift-Sym­bol), um Deine Kon­tak­tliste anzuzeigen.
  • Tippe eine Rufnum­mer ein oder wäh­le einen bere­its gespe­icherten Kon­takt aus.
  • Jet­zt tippst Du auf das Tele­fon mit ein­er Sperre.
  • Starte einen Videoan­ruf, indem Du auf das Kam­era-Sym­bol tippst.
  • Der Anruf­bild­schirm startet, das typ­is­che Klin­geln begin­nt – jet­zt muss der Angerufene nur noch annehmen.

Virtuelle Meetings mit Zoom

Das bish­er ungeliebte Tool Zoom erlebt einen zweit­en Früh­ling: Es ist näm­lich für Home-Office wie gemacht. „Zoom Cloud Meet­ings” erlaubt virtuelle Meet­ings und Webkon­feren­zen. Die App gibt es für Android, iOS sowie Deinen Win­dows-PC. Sie hat aber auch ein kleines Manko.

Zoom ist zwar kosten­los, dafür aber auch von Haus aus beschränkt: Die Gratisver­sion beschränkt Videoan­rufe auf max­i­mal 40 Minuten. Wer das Tool kom­plett nutzen möchte, muss ein Monatsabo abschließen. Dieses kostet 14 Euro pro Monat und bietet Funk­tio­nen wie ein virtuelles White­board. Das Lohnt sich also nur für arbeits­be­d­ingte Meet­ings. Für Videochats mit Eltern, Fre­un­den oder Bekan­nten sind die fol­gen­den Apps bess­er geeignet.

Welche App benutzt Du, um Kon­takt mit Deinen Lieb­sten zu pfle­gen? Ver­rate es uns im Kom­men­tar-Bere­ich!

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