USB-Stick formatieren
Junge Frau mit iPhone in der Hand
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So formatierst Du Deinen USB-Stick

Einen USB-Stick zu for­matieren kann Platz für neue Dat­en schaf­fen und Pein­lichkeit­en vor­beu­gen, falls er den Besitzer wech­selt. Wir erk­lären Dir, wie das For­matieren funk­tion­iert und worauf Du dabei acht­en musst.

Wenn Du einem USB-Stick einen Neustart ver­passen willst, musst Du alle Dat­en darauf löschen. Das For­matieren bringt Spe­icherka­paz­ität und ermöglicht die Weit­er­gabe an Leute, die nicht unbe­d­ingt alle Deine Dat­en sehen sollen. Wir erk­lären Dir, wie es geht.

Als erstes musst Du den USB-Stick mit Deinem Win­dows-Rech­n­er verbinden. Stecke ihn in eine passende Buchse und warte, bis der Com­put­er den Stick erkan­nt hat. Je nach­dem, wie Dein Rech­n­er eingestellt ist, tritt eines diese Szenar­ien ein: Entwed­er Du erhältst ein Fen­ster mit Auswahlmöglichkeit­en, wie der Stick geöffnet wer­den soll, oder ein Dateiman­ag­er-Fen­ster mit den Inhal­ten des Daten­trägers öffnet sich – oder es passiert erst ein­mal gar nichts.

Im erst­ge­nan­nten Fall wählst Du die Öff­nung mit dem Dateiman­ag­er und klickst Dich dann eine Ebene höher im Verze­ich­nis (auf Com­put­er oder Desk­top). Öffnet sich der Daten­träger direkt, klickst Du Dich eben­falls eine Stufe höher. Passiert nichts, drücke die Win­dows-Taste plus R und gib „explor­er“ ein. Auch hier kannst Du nun links die Laufw­erke des Rech­n­ers sehen.

Optionen in der Formatierung

Um den USB-Stick zu for­matieren musst Du nun einen Recht­sklick auf das USB-Laufw­erk im Explor­er-Fen­ster set­zen, um dann im Kon­textmenü den Punkt „For­matieren“ zu wählen. Nun erscheint ein Fen­ster mit eini­gen Optio­nen zur Auswahl: Welch­es Dateisys­tem willst Du ver­wen­den und soll der Stick gründlich oder schnell for­matiert wer­den? Wie soll der Daten­träger kün­ftig heißen?

Die Schnell­for­matierung befre­it den Stick zwar von Dat­en, nicht aber von beschädigten Sek­toren – und eine foren­sis­che Ausle­sung der gelöscht­en Dat­en wäre the­o­retisch immer noch möglich. Bist Du auf Geheimniskrämerei aus oder ist der Stick schon älter, lohnt sich also die länger dauernde gründliche For­matierung.

Nahaufnahme eines USB-Sticks

Es gibt viele gute Gründe, USB-Sticks zu for­matieren.

FAT32 oder NTSF?

Wenn Du willst, dass der USB-Stick nicht nur mit Win­dows, son­dern auch mit Mac OS X und Lin­ux funk­tion­iert, musst Du FAT32 wählen. Das geht allerd­ings mit dem Win­dows-Tool nur mit Sticks bis zu 32 Giga­byte. NTSF unter­stützt auch größere Spe­icher­men­gen, wird allerd­ings auss­chließlich mit Win­dows-Rech­n­ern funk­tion­ieren. Für eine FAT32-For­matierung jen­seits von 32 Giga­byte benötigst Du ein Extra-Tool – das in Win­dows inte­gri­erte kann diese Funk­tion nicht liefern.

Wäh­le aus, ob eine Schnell­for­matierung aus­re­icht oder nicht, gib ein Dateisys­tem an, benenne den Stick und klicke auf „Starten“. Je nach Rech­n­er, USB-Typ und Stick-Qual­ität dauert die For­matierung des USB-Sticks ver­schieden lange an. Danach soll­test Du einen jungfräulichen Daten­träger in der Hand hal­ten, den Du mit neuen Dat­en befüt­tern oder an jemand anderes weit­ergeben kannst.

Du suchst noch mehr Infos rund um das The­ma USB-Sticks? Bei uns erfährst Du zum Beispiel, wie Du den Stick auf dem Mac für mehr Sicher­heit ver­schlüs­seln kannst.

For­matierst Du noch USB-Sticks oder glaub­st Du an eine Zukun­ft in der Cloud, ohne physis­che Spe­icher­me­di­en? Schreib es uns in die Kom­mentare!

Titelbild: Eingenkreation: Pixabay (World-fly)

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