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So unterstützt Vodafone die rumänische Bergrettung mit Drohnen und KI-Technik

Bei der Bergret­tung kommt es auf jede Minute an. Um Such- und Ret­tungsak­tio­nen zu beschle­u­ni­gen, hat Voda­fone Rumänien in Zusam­me­nar­beit mit Sal­va­mont, dem rumänis­chen Ver­band der Bergretter:innen, zwei dig­i­tale Lösun­gen entwick­elt.

Mit Hil­fe von Drohnen und kün­stlich­er Intel­li­genz (KI) sollen ver­mis­ste Per­so­n­en noch schneller gefun­den und Ret­tungs­di­en­ste bess­er erre­icht wer­den kön­nen. Welche Her­aus­forderun­gen die dig­i­tal­en Lösun­gen meis­tern und wie das genau funk­tion­iert, ver­rat­en wir Dir jet­zt!

Das Vodafone-Netz als doppelter Boden

Hohe Fel­swände und tiefe Schlucht­en machen eine Berg­land­schaft reizvoll. Für das Mobil­funknetz sind Gebirge allerd­ings eine große Her­aus­forderung, weil die Sig­nale von Boden­tür­men nicht jeden Winkel erre­ichen kön­nen. Damit Men­schen nach einem Unfall schnell Hil­fe anfordern kön­nen, set­zt Voda­fone Rumänien gemein­sam mit Sal­va­mont jet­zt mobile Boden­sta­tio­nen und Drohnen ein. Das funk­tion­iert so: Eine mobile Boden­sta­tion ist via Satel­liten mit dem Voda­fone-Netz ver­bun­den. Sie kann als eine Art Anhänger von Gelän­dewa­gen oder Quads an abgele­gene Orte gebracht und dort einge­set­zt wer­den, wo das Sig­nal der Boden­türme schwach wird.

Eine mobile Mobilfunkstation im Einsatz

Eine mobile Boden­sta­tion beim Ein­satz. — Bild: ©2022 Voda­fone Group

Ein flexibles Mobilfunknetz durch Drohnen

Darüber hin­aus hat Voda­fone Drohnen mit Mobil­funk­tech­nik aus­ges­tat­tet. Die pro­fes­sionell ges­teuerten Flug­geräte kön­nen in einem Umkreis von bis zu zehn Kilo­me­tern ein tem­poräres Mobil­funknetz auf­bauen. Jedes Mobil­tele­fon in Reich­weite verbindet sich dann automa­tisch mit diesem Netz, und zwar unab­hängig vom Mobil­funkan­bi­eter. So kön­nen Unfal­lopfer per Anruf oder Daten­verbindung schnell einen Notruf abset­zen.

Eine Rettungs-Drohne beim Einsatz

Per Fern­s­teuerung den Wald ret­ten: So wer­den Drohnen für Forstpflege und Naturschutz einge­set­zt

Vermisste Personen mit KI schneller finden

Auf der Suche nach ver­mis­sten Per­so­n­en bekommt die rumänis­che Bergret­tung Unter­stützung von ein­er weit­eren Drohne mit Voda­fone-Tech­nik. Dieses Exem­plar ist mit Fotogram­me­trie-Sen­soren und Wärme­bild­kam­eras aus­ges­tat­tet und kann in weniger als 30 Minuten eine Fläche von bis zu 24 Hek­tar abfliegen. Dabei entste­hen zwis­chen 130 und 300 Gelän­deauf­nah­men, die anschließend von einem KI-Sys­tem ver­ar­beit­et und analysiert wer­den.

 

Die KI ist auf das Erken­nen von Per­so­n­en und deren Klei­dung trainiert und über­mit­telt bei einem Fund sofort die kor­rek­ten Koor­di­nat­en an die Teams der Bergret­tung. Diese Analyse ist in weni­gen Minuten erledigt, sodass die Bergretter:innen wertvolle Zeit sparen und ver­mis­ste Per­so­n­en schnell­st­möglich find­en und ver­sor­gen kön­nen.

Wertvolle Unterstützung für die Bergrettung

Der Präsi­dent des Nation­alver­ban­des der Bergret­ter in Rumänien, Prof. Sabin Cornoiu, macht deut­lich, wie nüt­zlich Drohnen und KI-Tech­nik bei der Bergret­tung sind. So steige die Zahl der Ret­tung­sein­sätze pro Jahr um 30 bis 40 Prozent. Im ver­gan­genen Jahr hat­te die rumänis­che Bergret­tung mehr als 7.000 Ein­sätze, bei denen über 8.500 Men­schen gerettet wur­den. Die dig­i­tal­en Lösun­gen aus der Zusam­me­nar­beit mit Voda­fone wür­den die Suchka­paz­ität prak­tisch um fast das Zehn­fache erhöhen und der Bergret­tung dadurch enorm helfen.

Was denkst Du über Drohnen und KI-Tech­nik bei der Bergret­tung? Hin­ter­lasse uns Deine Mei­n­ung in den Kom­mentaren.

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