Cannes XR Virtual: Die etwas anderen Filmfestspiele

© Museum of Other Realities (MOR)
Eine Erdkugel, halb Weltkarte, halb eine Zelle, die mit vom Coronavirus befallen ist.
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Cannes XR Virtual: Die etwas anderen Filmfestspiele

Jedes Jahr im Mai ver­sam­meln sich die bedeu­tend­sten Vertreterin­nen und Vertreter der Fil­min­dus­trie in Cannes an der Côte d’Azur, um an den Inter­na­tionalen Film­fest­spie­len teilzunehmen. Auf­grund der Maß­nah­men zur Eindäm­mung des Coro­na-Virus kann das Film­fes­ti­val dieses Jahr jedoch nicht wie gewohnt stat­tfind­en. Doch die Ver­anstal­ter haben eine Lösung: Cannes XR Vir­tu­al.

Bei den Inter­na­tionalen Film­fest­spie­len von Cannes tre­f­fen sich seit 1946 jährlich Film­schaf­fende aus aller Welt, um ihre Filme zu präsen­tieren, sie zu disku­tieren und sie im besten Fall prämieren zu lassen. Und selb­st wenn ein Film nicht für den großen Haupt­gewinn auser­lesen wird, kann dieser dank Stand­ing Ova­tions, Mei­n­un­gen der Fach­presse oder den Kom­mentaren namhafter Filmemach­er bere­its weit vor offiziellem Kinos­tart für wohlwol­lende Schlagzeilen sor­gen.

Die Filmfestspiele von Cannes in der virtuellen Realität

Damit das Fes­ti­val dieses Jahr auf­grund der anhal­tenden COVID-19-Pan­demie jedoch nicht voll­ständig aus­fall­en muss, haben sich die Ver­anstal­ter und der Film­markt Marché du film mit dem Vir­tu­al-Real­i­ty-Film­fes­ti­val Kalei­do­scope, dem Tribeca Film Fes­ti­val und dem Muse­um of Oth­er Real­i­ties zusam­mengeschlossen, um die Film­fest­spiele auf die etwas andere Art stat­tfind­en zu lassen. „Cannes XR Vir­tu­al“ lautet der Titel dieses Pro­jek­ts.

Das Cannes XR Vir­tu­al ist ein Online-Event, welch­es das tra­di­tionelle Fes­ti­val in die virtuelle Welt ver­lagert. Im Gegen­satz zu den fast zwei­wöchi­gen Film­fest­spie­len von Cannes find­et das virtuelle Fes­ti­val allerd­ings nur drei Tage statt: Vom 24. bis zum 26. Juni.  Nicht die gesamten Film­fest­spiele, son­dern nur das geplante Extend­ed Real­i­ty-Pro­gramm wird dabei online präsen­tiert.

2019 haben die Film­fest­spiele von Cannes nach Angaben von mixed.de bere­its erst­mals ein Extend­ed Real­i­ty-Are­al mit ein­er Fläche von 700 Quadrat­metern errichtet, auf dem die Besuch­er mehr als 200 VR-Filme schauen kon­nten. Für das diesjährige Fes­ti­val sollte dieses Are­al ursprünglich aus­geweit­et wer­den. Doch auf­grund der aktuellen Lage wer­den die Inhalte nun bei Cannes XR Vir­tu­al zu sehen sein.

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Das Programm des Cannes XR Virtual

Die VR-Con­tent-Plat­tform Veer ver­anstal­tet zudem einen Wet­tbe­werb namens Veer 360 Cin­e­ma, in dem aus 360 ein­gere­icht­en VR-Fil­men ein Sieger prämiert wird. Die Ver­anstal­ter haben auch einen Livestream ver­sprochen, der Kon­feren­zen, Pitch­ing Ses­sions und Vorträge auf der kostenpflichti­gen Online-Plat­tform des Fes­ti­vals über­tra­gen wird. Das gesamte Line-up sowie die voll­ständi­ge Liste aller Sprech­er, Aussteller und Part­ner find­est Du auf der offiziellen Web­site des Cannes XR Vir­tu­al.

Museum of Other Realities: Der Gastgeber des Cannes XR Virtual

Gast­ge­ber und Schau­platz der Ver­anstal­tung ist das Muse­um of Oth­er Real­i­ties, eine dig­i­tale Plat­tform, in der Vir­tu­al-Real­i­ty-Kün­stler ihre Werke ausstellen und disku­tieren. Um an dem dig­i­tal­en Fes­ti­val teilzunehmen, benötigst Du ein PC-kom­pat­i­bles VR-Head­set sowie die Muse­um-of-Oth­er-Real­i­ties-App. Die bekommst Du im Ocu­lus Store, auf Steam und Vive­port. Nor­maler­weise kostet die App knapp 17 Euro, doch in dem Zeitraum vom 24. Juni bis zum 3. Juli soll der Zutritt zur virtuellen Kun­st­ga­lerie sog­ar kosten­los sein. In größeren Städten in den USA, Chi­na und Frankre­ich kön­nen Inter­essierte außer­dem in öffentlichen Zuschauer­räu­men das Event ver­fol­gen. Übri­gens: Auf mehr Block­buster und Film-High­lights musst Du gar nicht lange warten: Mit GigaTV hast Du Zugriff auf 4.500 Block­buster-Filme on demand und viele weit­ere aktuelle Ange­bote.

Inter­essiert Dich das Pro­gramm des Cannes XR Vir­tu­al? Wir freuen uns in den Kom­mentaren über Deine Mei­n­ung zum dig­i­tal­en Fes­ti­val!

 

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