The Future is Exciting: So helfen uns Hydrokulturen, Wasser zu sparen

The Future is Exciting: So helfen uns Hydrokulturen, Wasser zu sparen

Das Unternehmen H2Hydroponics entwickelt Lösungen für Treibhäuser, die keine Erde und kein Substrat benötigen und bei denen Wasser und Platz gespart werden. Außerdem ist der CO2-Austoß bei dieser Anbau-Art geringer. In unserer Reihe #TheFutureIsExciting stellen wir Dir zum heutigen Weltwassertag diese Systeme einmal genauer vor. Ready?

Leben auf unserem blauen Planeten kann es nur mit Wasser geben. In Deutschland ist es selbstverständlich, dass wir jederzeit an freies, sauberes Trinkwasser kommen. Aber ein Drittel aller Menschen weltweit haben diesen Zugang nicht. Deshalb wird jedes Jahr am 22. März im Rahmen des Weltwassertags darauf aufmerksam gemacht, dass Wasser eine begrenzte Ressource ist, mit der wir achtsam umgehen müssen. Ein Weg, wie das geschehen kann, ist durch neue Technologien, die vielen Menschen den Weg zu ausreichend Wasser und Nahrung ebnen können.

Exkurs: Was ist eine Hydrokultur?

Wusstest Du, dass Pflanzen nicht unbedingt Erde brauchen, um Blüten zu tragen und Früchte abzuwerfen? Sie absorbieren ihre mineralischen Nährstoffe ausschließlich aus dem Wasser. Pflanzen, die sich diese Eigenschaft zunutze machen, nennt man Hydrokulturen. Die fürs Wachstum benötigten Mineralien werden von den Pflanzenwurzeln direkt aus dem Wasser absorbiert. Das ermöglicht es, Nutzpflanzen auch dort anzubauen, wo der Erde das die nötigen Nährstoffe fehlen. So sind zum Beispiel auch keine großflächigen Felder für reichhaltige Ernten notwendig und auch keine enormen Wassermengen zum Bewässern der Felder.

Hydrokulturen koennen fast ueberall angebaut werden

H2Hydroponics: Weniger CO2-Ausstoß und mehr Nahrung für alle

Ein Unternehmen, das sich auf den Anbau hydroponische Pflanzungen spezialisiert hat, ist H2Hydroponics aus Spanien. Die entwickelten Lösungen für Treibhäuser und Vertical-Farming-Anlagen kommen ganz ohne Erde und Substrat aus und sparen sowohl Platz als auch das so kostbare Wasser. Darüber hinaus ist der CO2-Austoß bei dieser Anbau-Art auch geringer.

Dieses System hat den Vorteil, dass es die Natur nachahmt, und so Nährstoffe, und Sauerstoff in Echtzeit ins Wasser und zu den Pflanzen gelangen. Die Pflanzen selber werden mit einer Halterungsstruktur fixiert und erhalten ihr Wasser durch ein zirkulierendes Röhrensystem. So wird nichts verschwendet, und alles landet genau da, wo es hinsoll.

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Ein System für die Pflanzen der Zukunft – mit Vergangenheit

Hydrokulturen sind keine ganz neue Idee. Es wird vermutet, dass Menschen ähnliche Systeme schon in der Antike kannten. Ein Beispiel dafür sind die Hängenden Gärten von Babylon. Wissenschaftlich erstmals genau beschrieben wurden Hydrokulturen bereits im 18. und 19. Jahrhundert. Die Herausforderungen der heutigen Zeit und der Zukunft machen diese effiziente Art der Landwirtschaft allerdings wieder populärer. Hydrokulturen brauchen keine großen Äcker und können deshalb in Regionen eingesetzt werden, in denen es viel Trockenheit und nur wenige fruchtbare Böden gibt. Entsprechende Systeme können auch in Stadtgebieten im Sinne des Urban Farming Gedankens genutzt werden. So kann frisches Obst und Gemüse in der City auf Deinem Teller landen, ohne vorher durch die halbe Welt verschifft werden zu müssen. Selbst für zuhause gibt es bereits kompakte Indoor-Gardening-Systeme, mit denen Du Deine eigenen Hydrokulturen züchten kannst. Ist die Zukunft der Pflanzen nicht aufregend?

Was möchtest Du gerne zum Schutz einer unserer wichtigsten Ressource beitragen? Schreib uns Deine Meinung in die Kommentare!

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