The Future is Exciting: Exoskelette machen Dich stark

Bewerbungsphase für den Innovators Pitch 2020 läuft.
Smog über Neu Dehli, der für Tinte aus CO2 genutzt wird.

The Future is Exciting: Exoskelette machen Dich stark

Exoskelette sind längst keine Zukun­ftsmusik mehr, son­dern wer­den schon heute in Unternehmen einge­set­zt, um schwere Waren ein­fach­er zu trans­portieren. Die Außenskelette scho­nen nicht nur Deinen Kör­p­er, son­dern ver­helfen Dir außer­dem zu ungeah­n­ten Kräften. In unser­er Rei­he #The­Fu­tureI­sEx­cit­ing nehmen wir Dich mit auf die Reise in eine aufre­gende, dig­i­tale Zukun­ft und zeigen Dir die dig­i­tal­en Trends und Inno­va­tio­nen von mor­gen. Ready?

In der Tier­welt sind Exoskelette ganz natür­lich. So ermöglichen sie Insek­ten – beispiel­sweise Ameisen – das Vielfache ihres eige­nen Kör­pergewichts schein­bar müh­e­los zu stem­men. Das Prinzip des sta­bilen Außenskeletts machen sich weltweit nun immer mehr Unternehmen zunutze und stat­ten ihre Mitar­beit­er mit mod­ern­sten Exoskelet­ten aus. Eine effiziente Strate­gie, von der Arbeit­ge­ber und Arbeit­nehmer gle­icher­maßen prof­i­tieren.

Arbeitskleidung verleiht Hulk-ähnliche Superkräfte

Das japanis­che Logis­tikun­ternehmen Ueda dient dabei wohl als Parade­beispiel. Dort sind mit­tler­weile über die Hälfte der Mitar­beit­er mit dem soge­nan­nten Pow­er Assist Suit aus­ges­tat­tet. Die Kör­perg­erüste des Her­stellers Aton­um passen sich den Bewe­gun­gen des Trägers fließend an und stützen ihn bei Belas­tung. So kön­nen die Mitar­beit­er müh­e­los schw­er­ste Gegen­stände tra­gen, für deren Trans­port anson­sten Maschi­nen eige­set­zt wür­den.

Derzeit befind­en sich opti­mierte Mod­elle in der Test­phase, die noch viel schw­erere Gewichte tra­gen kön­nen. Damit wärst Du beina­he so stark wie Hulk. Nicht schlecht, oder?

Exoskelett als Schutz für Körper und Gesundheit

Die Außenskelette machen nicht nur stärk­er, son­dern beu­gen auch Ver­let­zun­gen durch falsche Kör­per­hal­tung und Über­las­tung vor. Das Schweiz­er Exoskelett Noonee ent­lastet Dich, indem es das Sitzen ohne Stuhl ermöglicht. Eine Wohltat für Tätigkeit­en, bei denen Du viel stehst. Auf Konz­erten ohne Sitzgele­gen­heit ist es bes­timmt auch ganz prak­tisch.

Die Mod­elle von Stron­gArm gehen sog­ar noch einen Schritt weit­er und kon­trol­lieren Deine Bewe­gun­gen insoweit, dass sie falsche oder unge­sunde Kör­per­hal­tun­gen kor­rigieren. Durch die stützende und ver­stärk­ende Funk­tion von Exoskelet­ten bleibt Dein Kör­p­er nicht nur während Dein­er Tätigkeit länger fit, son­dern wird auch über Jahre geschont. Das kön­nte Ver­let­zun­gen und Rück­en­prob­leme im Alter effek­tiv vor­beu­gen. Deine Krankenkasse wird’s freuen – und Dich bes­timmt auch.

Wann kommt das Exoskelett für jedermann?

Dass zukün­ftig in immer mehr Berufen die Mitar­beit­er mit Exoskelet­ten aus­ges­tat­tet wer­den, ist längst keine Zukun­ftsmusik mehr. Die Fach­presse spricht hier von ein­er dynamis­chen Entwick­lung in diesem Feld. Bald schon kön­nten weltweit Pfleger, Mitar­beit­er in Aut­o­fab­riken, Logis­tikzen­tren und vie­len weit­eren Bere­ichen mit dieser inno­v­a­tiv­en Tech­nolo­gie aus­ges­tat­tet wer­den. Der große Vorteil: Die Mitar­beit­er kön­nten von noch mehr Arbeitssicher­heit und dem zusät­zlichen Schutz ihrer Gesund­heit prof­i­tieren. Das wiederum steigert die Pro­duk­tiv­ität und Zufrieden­heit.

Doch die Exoskelette sind defin­i­tiv keine bil­lige Angele­gen­heit. So kosten sie derzeit zwis­chen 2000 und 4000 Euro – eine Gren­ze nach oben gibt es allerd­ings nicht wirk­lich. Bericht­en zufolge sollen in Japan bere­its Mod­elle für den End­ver­brauch­er verkauft wer­den. Betra­chtet man das enorme Poten­zial, wirkt der Preis aber dann doch über­schaubar.

Noch mehr span­nende Inno­va­tio­nen rund um Deine aufre­gende Zukun­ft find­est Du hier auf fea­tured und auf Youtube in unser­er Playlist „The Future Is Excit­ing“.

Kannst Du Dir vorstellen, zukün­ftig ein Exoskelett bei der Arbeit zu tra­gen? Und würde es Dir Deine Arbeit erle­ichtern? Hin­ter­lasse und Deine Mei­n­ung in den Kom­mentaren.

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