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Was die Bottle-Cap-Challenge mit der Umwelt zu tun hat

Die Bot­tle-Cap-Chal­lenge geht im Netz voll durch die Decke! Her­aus­forderung der Chal­lenge ist es, mit einem ele­gan­ten Round­house-Fuß­kick den Deck­el ein­er Flasche zu lösen. Hört sich schwierig an, ist es auch und ger­ade deshalb eine willkommene Chal­lenge, mit der bekan­nte Super­stars Aufmerk­samkeit erzeu­gen wollen.

Der Hype begann, als Taek­won­do Kämpfer-Fara­bi Davletchi am 25. Juni seinen Bot­tle-Cap-Kick bei Insta­gram postete. Daraufhin stellte sich auch der britis­che Action­star Jason Statham der Her­aus­forderung und postete ein Video in Slow-Motion. So nahm der Bot­tle-Cap-Chal­lenge-Zug ras­ant Fahrt auf, auf den mit­tler­weile auch Stars wie Justin Bieber oder Kendall Jen­ner aufge­sprun­gen sind.

Während es für viele aber nur ein Spaß ist, möchte Elli Gould­ing damit ein State­ment set­zen: Unter ihr Video schrieb sie: „STOP USING PLASTIC BOTTLES SUCKERS“ – zu Deutsch „Stoppt den Gebrauch von Plas­tik­flaschen“. So nutzt sie eine virale Chal­lenge, um mit ihrer Reich­weite einen pos­i­tiv­en Ein­fluss auf die Umwelt zu erzeu­gen.

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This chal­lenge is way too much of a 🌭 fest for my lik­ing. I nom­i­nate @stellamccartney @caradelevingne @karliekloss @christineandthequeens @lynn_ban @cassandragracey #bot­tle­capchal­lenge #chal­lengeac­cept­ed #noplas­tic STOP USING PLASTIC BOTTLES SUCKERS

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Jeden Tag wer­den 32 Mil­lio­nen Plas­tik­flaschen benutzt. Dabei haben viele hochen­twick­elte Län­der wie Deutsch­land einen Zugang zu sauberem Trinkwass­er. Das ist zum einen 250-mal gün­stiger und zum anderen genau­so gut wie abge­fülltes Wass­er. Aber da uns in jedem Werbespot einge­bläut wird, dass in ein­er Flasche Wass­er viel mehr Min­er­alien sind und es gesün­der ist, kaufen wir eben nur dieses.

Dadurch kom­men jedoch kleine Dör­fer in Nöte, denn das Wass­er, das wir let­z­tendlich auf unserem Esstisch ste­hen haben, kommt oft­mals aus anderen Län­dern, in denen die Men­schen auf ihre Ressourcen angewiesen sind. Aber nicht nur der Kon­sum des Wassers, son­dern auch das Benutzen von Plas­tik­flaschen ist beden­klich. Es ist nicht nur sehr aufwändig sie herzustellen, son­dern auch sie umweltscho­nend wieder loszuw­er­den: Da der natür­liche Abbau ein­er Plas­tik­flasche 1.000 Jahre dauert und die Entsorgung beson­ders in Dritte-Welt-Län­dern sehr teuer ist, wer­den die Flaschen größ­ten­teils ins Meer gewor­fen.

So kom­men täglich fast 22.000 Ton­nen Plas­tik­müll zusam­men, die ihren Weg ins Meer find­en. Das hat zur Folge, dass 90 % der Meeresvögel Plas­tik in ihren Mägen haben, und wenn es so weit­erge­ht, wird schon 2050 mehr Plas­tik als Fis­che in den Ozea­nen schwim­men.

Recyceltes Plastik: Wenn aus Müll Mode wird!

Tat­säch­lich kann man aus Plas­tik­müll auch Mode her­stellen. Die bekan­nte Marke Adi­das, die ohne­hin schon für ihre coolen Sneak­ers bekan­nt ist, hat kurz­er­hand einen Schuh aus recycel­tem Plas­tik hergestellt. Und es gibt noch weit­ere Marken, die diesem Trend fol­gen. Phar­rel Williams und G-Star tun es auch – dabei wird Garn aus Plas­tik­müll gecycelt und dann für Jeans und T-Shirts ver­wen­det. Auch beim Fußball wird der Trend einge­führt: Das neue FC-Bay­ern-Trikot für die Cham­pi­ons-League ist eben­falls aus Plas­tik­müll ent­standen. Es gibt aber auch Marken, die sich darauf spezial­isiert haben, wie zum Beispiel Girl­friend Col­lec­tive. Das Unternehmen stellt trendi­ge Sport­mode wie aus 25 Plas­tik­flaschen gefer­tigte Sport-Leg­gings her. Pin­qpong hinge­gen pro­duziert Taschen aus recycel­tem Plas­tik.

Natür­lich gibt es noch viele andere Marken und auch Möglichkeit­en, den Plas­tik­müll zu recyceln – aber wir alle kön­nen einen großen Teil zum Umweltschutz beitra­gen, indem wir auf Plas­tik­flaschen verzicht­en!

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