Heimkino-Verstärker im Detail
Szene aus "The Last of Us Part II".

Xbox Series X im featured-Konsolentest: Das Next-Gen-Kraftpaket

Seit dem 10. Novem­ber sind Xbox Series S und Series X nun offiziell erhältlich. Wir haben für den fea­tured-Kon­so­len­test schon ein­mal einige Stun­den auf der Xbox Series X gezockt und ver­rat­en Dir unseren Erstein­druck.

Mit den bei­den Kon­solen Xbox Series X und Xbox Series S hat Microsoft seine neue Kon­solen­gener­a­tion an den Start gebracht. Die Series X ver­spricht schnellere Ladezeit­en dank SSD-Fest­plat­te, UHD-Inhalte in 120 Hertz und eine Abwärt­skom­pat­i­bil­ität und Verbesserung alter Spiele. Wir haben uns die Kon­sole schon ein­mal angeschaut und ver­rat­en Dir, ob sich der Kauf der Xbox Series X lohnt.

Xbox Series X: Mein Freund der leise, schwarze Monolith

Beim Öff­nen der Ver­pack­ung fällt uns direkt auf, dass Microsoft nicht nur in Sachen Design auf Min­i­mal­is­mus set­zt. In der Pack­ung enthal­ten ist näm­lich nur genau das, was Du zum Spie­len benötigst: Die Xbox Series X, der Con­troller inklu­sive zwei AA-Bat­te­rien, das Stromk­a­bel, ein HDMI-2.1-Kabel sowie eine Kurzbeschrei­bung. Aus­gepackt und angeschlossen ist die Xbox – dank Ein­rich­tung wahlweise per App auf Deinem Smart­phone oder direkt am TV oder Mon­i­tor – recht zügig ein­satzbere­it. Die Xbox Series X lenkt durch ihr klares Design nicht ab und passt durch die mono­lithis­che Form auch liegend gut in so ziem­lich jedes TV-Regal. Du soll­test allerd­ings darauf acht­en, dass die Lüf­tungss­chlitze an der Ober­seite genug Freiraum haben. Apro­pos Lüf­tungss­chlitze: Was direkt zu Beginn äußerst pos­i­tiv auf­fällt, ist die Geräuschen­twick­lung. Die ist näm­lich prak­tisch nicht vorhan­den. Auch nicht nach mehreren Stun­den inten­siv­en Zock­ens. Zumin­d­est bis Du eine Disk ein­legst, denn dann nimmt das Blu-Ray-Laufw­erk an Fahrt auf. Aber auch dieser Geräusch­pegel ist abso­lut im Rah­men.

Ein Terabyte Speicherplatz und genügend Anschlüsse

Die Kon­sole ver­fügt über einen Eth­er­net-Port, drei USB 3.1-Anschlüsse, den Anschluss für das ver­baute Net­zteil und den HDMI-Aus­gang sowie einen Schacht für eine optionale Spe­icher­erweiterungskarte, die Du allerd­ings extra erwer­ben musst. Natür­lich kannst Du die Xbox Series X auch per WLAN verbinden. Die Kon­sole kommt mit einem ver­baut­en SSD-Spe­ich­er mit ein­er Kapaz­ität von einem Ter­abyte. Das klingt erst ein­mal viel, aber langfristig kön­nte der Platz knapp wer­den, je nach­dem, wie viele Spiele Du instal­lieren möcht­est. Allein das Betrieb­ssys­tem benötigt 200 Giga­byte. Und 100 Giga­byte sind nun mal keine Sel­tenheit bei aktuellen Spie­len. Wom­öglich reicht Dir der Spe­ich­er daher nicht lange. Wie bei der Xbox One kannst Du ihn, wie gesagt, ein­fach erweit­ern. Entwed­er durch eine Spe­icher­erweiterungskarte oder durch eine oder mehrere externe Fest­plat­ten. Achte hier am besten darauf, dass die Festplatte(n) über USB 3.0 ver­fü­gen.

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Übersichtliches Betriebssystem und gelungene Abwärtskompatibilität

Wenn Du bere­its auf der Xbox One gezockt hast, kom­men Dir sowohl Con­troller als auch die Menüführung nicht neu vor. Die Benutze­r­ober­fläche hat sich kaum geän­dert, Spiele, Ein­stel­lun­gen, Store und Apps sind gewohnt aufgeräumt als ver­schieb­bare Kacheln vorhan­den. Sobald Du Dich mit Deinem alten Account ein­gel­og­gt hast, kannst Du Deine bis dato gekauften Spiele erneut herun­ter­laden. Das soge­nan­nte Smart Deliv­ery sorgt dafür, dass Du automa­tisch die Xbox-Series-X-Ver­sion Deines Spiels spielst. Dank Cloud-Spe­ich­er kannst Du außer­dem Deine Xbox-One-Titel wieder starten.

Gönnst Du Dir zudem noch den soge­nan­nten Game Pass, hast Du, laut Web­site, Zugriff auf über 100 weit­ere Spiele. Die wur­den zum Teil eben­falls für die aktuelle Kon­sole angepasst. Der Über­gang zwis­chen Cur­rent-Gen- und Next-Gen-Spie­len ist somit naht­los. Ein beson­deres High­light ist dabei, dass, mit Aus­nahme von Kinect-Titeln, alle Xbox-One-Spiele auch auf der Xbox Series S oder Series X spiel­bar sind.

Quick Resume und blitzschnelle Ladezeiten

Dank schnellem SSD-Spe­ich­er kannst Du inner­halb weniger Sekun­den auf Dein Spiel zugreifen. Was bei der Xbox One noch gefühlt mehrere Minuten gedauert hat, funk­tion­iert jet­zt bin­nen 15 bis 20 Sekun­den. Beson­ders pos­i­tiv ist uns allerd­ings die neue Quick-Resume-Funk­tion aufge­fall­en. Möcht­est Du beispiel­sweise zwis­chen zwei Spie­len wech­seln, ist das bei der Series X kein Prob­lem mehr. Ist Dir ger­ade mehr nach „Call of Duty: Black Ops Cold War“, steckst aber mit­ten in bren­zli­gen Geschehnis­sen in „Assassin’s Creed: Val­hal­la“, kannst Du ganz geschmei­dig zwis­chen den bei­den Spie­len wech­seln. Der aktuelle Spiel­stand wird automa­tisch abge­spe­ichert und Du kannst genau da fort­fahren, wo Du aufge­hört hast. Dieser Wech­sel zwis­chen mehreren Spie­len dauert eben­falls nur wenige Sekun­den.

Der neue Controller, Auto-HDR und die Sache mit den 120 Hertz

Zugegeben, der neue Con­troller unter­schei­det sich kaum von dem der Xbox One. Ein gewiss­es Fein­tun­ing am Steuerkreuz und die kleinen Nop­pen zur besseren Grif­figkeit, zum Beispiel an den Trig­gern, machen sich allerd­ings nach mehreren Spiel­stun­den dur­chaus pos­i­tiv bemerk­bar. Du kannst aber auch Deine alten Con­troller mit der Xbox Series X weit­er­hin benutzen. Die Kon­sole kann UHD-Inhalte mit 120 Hertz und mit ein­er Auflö­sung von bis zu 8K wiedergeben und wird dadurch für eine Weile zukun­ftssich­er sein. Mit dem richti­gen TV oder Mon­i­tor merkst Du ger­ade bei Par­tikel­ef­fek­ten und schnellen Bewe­gun­gen den Unter­schied. Wir sind ges­pan­nt, wie sich das noch bei kom­menden Spie­len entwick­eln wird.

Eine Sache, die sich aber schon jet­zt bemerk­bar macht, ist Auto-HDR: Dieses neue Fea­ture sorgt dafür, dass ein Algo­rith­mus ganz automa­tisch einen opti­mierten Kon­trastum­fang errech­net. Allerd­ings ist dieser Effekt bei eini­gen Spie­len nicht ganz so deut­lich wahrnehm­bar, wie erhofft.

Mit einem Preis von rund 500 Euro bietet die Xbox Series X ein ordentlich­es Next-Gen-Feel­ing. Ger­ade Quick Resume, die schnellen Ladezeit­en und der höhere Detail­grad dank starkem Prozes­sor und bis zu 8K HDR-Auflö­sung sind dabei echte High­lights. Fehlen nur noch mehr Spiele, die die Per­for­mance im liebge­wonnenen schwarzen Mono­lithen noch ein biss­chen mehr her­auskitzeln.

Wir ver­rat­en Dir in den kom­menden Tagen, welche Spiele sich auf der neuen Kon­sole beson­ders lohnen. Bleib auf dem Laufend­en!

Du zockst am lieb­sten auf der Xbox? Erzäh­le uns, welch­es Spiel du auf der Xbox Series X als erstes instal­lieren wirst.

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