Darktide
© Fatshark
Der Protagonist in Sniper Elite 5
Pikachu wehrt einen Treffer von Liberlo in Pokémon Unite ab

Warhammer 40.000 Darktide: Das wissen wir bislang zum düsteren Koop-Shooter

Zu viert gegen die Hor­den des Chaos: In „Warham­mer 40.000: Dark­tide” ist Dauer­ac­tion ange­sagt. Der Koop-Shoot­er stammt von dem Team, das bere­its „Ver­mintide 2” entwick­elte – wobei das düstere Fan­ta­sy-Set­ting gegen ein nicht min­der fin­steres Sci-Fi-Set­ting erset­zt wird. Wir fassen zusam­men, was Dich im Detail erwartet.

Offiziell haben die Mach­er von „Dark­tide” (auf Deutsch etwa: „Düster­flut”) nur wenig Mate­r­i­al veröf­fentlicht. Details zum Game­play sind noch nicht bekan­nt. Allerd­ings stammt das Spiel von Fat­shark, die bere­its mit „Ver­mintide 2” ein exzel­lentes Koop-Spiel her­aus­ge­bracht haben. Die Namen­sähn­lichkeit bei­der Titel deutet schon gewisse Gemein­samkeit­en an.

Wer sind die Helden in „Darktide”?

Die Ankündi­gung von „Dark­tide” erfol­gte mit einem CGI-Trail­er zum Games-Event von Microsoft. Wir sehen darin vier Per­so­n­en, die auf einen Hort voller grotesker Krea­turen tre­f­fen. Die spiel­baren Charak­tere sind aber offen­bar nicht zu sehen. Die siehst Du im Key-Art­work ganz oben: Es zeigt ein Quar­tett unter­schiedlich­er Charak­tere, die grob den Fig­uren aus „Ver­mintide 2” zu entsprechen scheinen:

  • Links eine mit Flam­men­wer­fer aus­ges­tat­tete Fig­ur
  • Rechts daneben ein Hüne mit schw­er­er Bewaffnung, ein Ogryn wom­öglich
  • Ein All­rounder
  • Ein Scharf­schütze mit Umhang
Darktide

Wie es sich für „Warham­mer 40.000” gehört, spielt „Dark­tide” zum Teil in goth­isch anmu­ten­den Sci-Fi-Gewöl­ben. — Bild: Fat­shark

Gameplay: „Left 4 Dead” im 41. Jahrtausend

„Left 4 Dead 2” scheint das große Vor­bild von „Dark­tide” zu sein: In bei­den Spie­len kämpft ein Vier­erteam gegen gigan­tis­che Geg­n­er­wellen, während es gle­ichzeit­ig einen Aus­gang sucht. Zwar ver­fol­gte „Ver­mintide” bere­its einen ähn­lichen Ansatz, doch es legte den Fokus auf Nahkampf, auch wenn es Schuss­waf­fen gab.

Konkrete Game­play-Details zu „Dark­tide” gibt es bis­lang zwar nicht, wir hal­ten es aber für wahrschein­lich, dass es die Wesen­szüge des Fan­ta­sy-Pen­dants übern­immt: Fest platzierte Geg­n­er sind eher rar, denn in bes­timmten Inter­vallen kündigt ein Alarm eine beson­ders große Fein­dess­char an, die vor allem Zusam­me­nar­beit und Tak­tik erfordert. Ab und an mis­chen sich zudem sel­tene Wider­sach­er unter die Angreifer, etwa ein Zwis­chen­boss oder andere sel­tene Krea­turen mit beson­deren Fähigkeit­en. Manche beherrschen unblock­bare Angriffe, andere sprin­gen aus großer Ent­fer­nung auf ihre ahnungslosen Opfer. Eines haben sie alle gemein: Sie kündi­gen sich immer durch akustis­che Warnsignale an.

Eine Beson­der­heit in „Ver­mintide” waren die witzi­gen Dialoge der Spielfig­uren, die die Hin­ter­grundgeschichte häp­pchen­weise beleucht­en. Wir hof­fen, dass Fat­shark in „Dark­tide” erneut amüsante Unter­hal­tun­gen inte­gri­ert.

darktide enemies

Diese net­ten Gesellen führen nichts Gutes im Schilde. Es scheint sich um Death Guard Poxwalk­ers zu han­deln. — Bild: Fat­shark

Warhammer 40k: Das Setting

In der Fin­ster­n­is der fer­nen Zukun­ft gibt es keinen Frieden” lautet das offizielle Mot­to des Table­top-Spiels „Warham­mer 40.000” von Games Work­shop. Aliens, Chaos­göt­ter und innere Unruhen machen der Men­schheit das Leben schw­er, Krieg ist an der Tage­sor­d­nung. Der Ein­fluss bös­er Mächte hat schon etlichen Wel­ten ein unrühm­lich­es Ende bere­it­et.

Soll­ten Kul­tisten oder son­stige Bösewichte zu viel Ein­fluss gewin­nen, ruft das die Inqui­si­tion auf den Plan: Inquisi­toren fack­eln nicht lange und erstick­en jegliche poten­zielle Chaos­brut im Keim – indem sie vor­sor­glich ganze Plan­eten entvölk­ern. Insofern kämpft das Quar­tett in „Dark­tide” um das Über­leben von Mil­liar­den von Ein­wohn­ern. Falls es nicht ohne­hin schon zu spät ist und die Helden in „Dark­tide” das Unver­mei­dliche ein­fach nur her­auszögern. Das wäre eine weit­ere Par­al­lele zu „Ver­mintide 2”: Das Fan­ta­sy-Game spielte noch in der Alten Welt von Warham­mer, während im Table­top-Game die Apoka­lypse bere­its geschehen und das „Age of Sig­mar” ange­brochen ist.

Veröffentlichung für 2021 geplant

Der Release von „Warham­mer 40.000: Dark­tide” ist für 2021 geplant. Wann genau, geben die Entwick­ler zu einem späteren Zeit­punkt bekan­nt. Fat­shark weist außer­dem darauf hin, dass der Sup­port von „Ver­mintide” nicht eingestellt werde. So ste­he dem­nächst die Erweiterung „Chaos Wastes” an. Gar keine schlechte Zeit für Warham­mer-Fans also.

Bist Du schon auf „Dark­tide” ges­pan­nt oder bist Du eher „Age of Sigmar”-Fan? Wir freuen uns auf Deine Mei­n­ung in den Kom­mentaren.

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