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Smartphone-Gamepads: Microsoft stellt Prototypen vor

Microsoft möchte seine Spiel­welt öff­nen und so viele Men­schen wie möglich daran teil­haben lassen. Die Prob­lem­stel­lung für die Entwick­ler von Microsoft Research ist daher klar: Wie kann man das Gam­ing-Erleb­nis der Kon­sole oder des Com­put­ers so naht­los wie möglich auf das Smart­phone über­tra­gen? Die Lösung: Smart­phone-Gamepads.

In Red­mond, Microsofts Hauptzen­trale in den USA, sind große Neuerun­gen für den Gam­ing-Bere­ich geplant. So soll der Stream­ing­di­enst “Project Xcloud” Com­put­er- und Xbox-Spiele auf das Smart­phone brin­gen, sodass Spiel­er ihre Lieblingsti­tel jed­erzeit weit­er­spie­len kön­nen. Doch ein Prob­lem gibt es bei dieser Über­tra­gung: Die Spiele sind für Gamepads gemacht, nicht für Touch­screens. Daher tüftelt Microsoft Research fieber­haft an Smart­phone-Gamepads – und präsen­tiert auch schon erste Forschungsergeb­nisse.

Microsoft arbeitet an Gamepad für Mobile-Anwendungen

Copy­right: Microsoft

Gamepad als Aufsatz für Smartphone und Tablet

Anscheinend tüftelt Microsoft schon länger an ein­er Lösung für oben genan­ntes Prob­lem. Denn die nun vorgestell­ten Pro­to­typen stam­men bere­its aus dem Jahr 2014. Diese kön­nen als ganz nor­males Gamepad genutzt wer­den und ähneln mit Joy­stick und Knöpfen dabei dem bekan­nten Xbox-Con­troller. Der Clou: Du kannst das Pad in der Mitte teilen und die bei­den Hälften jew­eils rechts und links an Deinem Smart­phone befes­ti­gen. Die bei­den Geräte kom­mu­nizieren dann über Blue­tooth miteinan­der.

Das kom­plett im 3D-Druck­er gefer­tigte Smart­phone-Gamepad ist aber noch wan­del­bar­er. Die Teile, in denen Du es nor­maler­weise in der Hand hältst, lassen sich eben­falls ent­fer­nen. So bleiben nur noch Stick und Steuerkreuz links sowie Knöpfe und ein weit­er­er Joy­stick rechts. Außer­dem kommt das Gamepad ohne weit­ere Akkus aus, denn die bei­den Haupt­teile bein­hal­ten jew­eils einen eige­nen. Mit ein­er Dock­ing-Sta­tion lassen sich bei­de Teile gle­ichzeit­ig über ein nor­males USB-Kabel aufladen.

Microsoft forscht an Gamepad für Mobile-Anwendungen

Copy­right: Microsoft

Gamer erken­nen: Es sind dur­chaus Ähn­lichkeit­en zu Nin­ten­do Switch und zur Playsta­tion Portable vorhan­den. Kein Zufall, denn diese bei­den Kon­solen wer­den von Microsoft Research in ihrem Forschungspa­pi­er aus­drück­lich als Vor­bilder genan­nt. Ger­ade Nin­ten­do Switch, gle­ichzeit­ig Kon­sole und Hand­held, löst exakt das Prob­lem, mit dem sich Microsoft ger­ade herum­schlägt.

Auch andere Anbieter mit Smartphone-Gamepads im Sortiment

So ambi­tion­iert das Pro­jekt auch ist, Microsoft ist nicht das erste Unternehmen, das sich an Smart­phone-Gamepads ver­sucht. Log­itech und einige andere Her­steller haben bere­its ver­schiedene Arten im Pro­gramm. Die meis­ten davon sind voll­w­er­tige Con­troller, an denen das Smart­phone befes­tigt wird.

Die große Masse hat bish­er allerd­ings noch keines der Vari­anten erre­icht. Über die Gründe dafür kann man nur mut­maßen. Vielle­icht sind sie ein­fach zu sper­rig, um sie mit sich herumzu­tra­gen. Vielle­icht gibt es aber auch ein­fach nur noch nicht die richti­gen Spiele, für die ein Gamepad für unter­wegs wirk­lich Sinn macht. Sollte dem so sein, kön­nte Microsoft mit seinem ganzheitlichen Ansatz, seine Spiele gle­ich für mobile mitzukonzip­ieren, auf dem richti­gen Weg sein.

Was denkst Du? Wer­den sich Gamepads für Smart­phones durch­set­zen? Oder wer­den mobile Games weit­er­hin über Touch­screens bedi­ent, weil es beque­mer und ein­fach­er ist? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren!

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