Sea of Solitude
Ein gut ausgebauter Zoo mit einigen Besuchern und Besucherinnen in Planet Zoo
Fußballspieler jubelt
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Sea of Solitude: Gameplay & mehr – das erwartet Dich

EA hat mit Sea of Soli­tude ein ungewöhn­lich emo­tionales Indie-Adven­ture veröf­fentlicht, das sich mit men­tal­en Gesund­heit­sprob­le­men befasst. Beg­ib Dich mit Kay auf eine Reise in eine son­der­bare Welt, in der nichts ist, wie es scheint.

In Sea of Soli­tude schlüpf­st Du in die Rolle des jun­gen Mäd­chens Kay und stellst Dich Deinen leib­hafti­gen Dämo­nen. Das vom Berlin­er Jo-Mei-Stu­dio entwick­elte Spiel stellt in viel­er­lei Hin­sicht eine Beson­der­heit in der deutschen Videospiel­land­schaft dar und es in Worte zu ver­pack­en, fällt schw­er.

Inspiriert von dunklen Zeiten

Die junge Kay pla­gen seit früh­ester Kind­heit große psy­chis­che Prob­leme. Qua­si per­ma­nent befind­et sie sich in Kon­flik­ten mit ihrer Fam­i­lie, ihrem Fre­und und sich selb­st. Die Sto­ry kommt von der Gamedesigner­in Cor­nelia Gep­pert, die darin ihren dunkel­sten Lebens­ab­schnitt ver­ar­beit­et – die Zeit, in der sie ein­sam und depres­siv war. Du tauchst ein in eine ver­lassene, zu großen Teilen über­flutete Stadt, die einem com­ci­haften Berlin nachemp­fun­den ist. In dieser sur­realen Welt ver­suchst Du her­auszufind­en, warum Du selb­st zu einem Mon­ster mit strahlend rot-orangen Augen gewor­den bist. Und welche böse Kraft beherrscht Kays Gedanken?

Video: Youtube / Elec­tron­ic Arts

Stelle Dich in Sea of Solitude Deinen Dämonen

Auf der Suche nach Dir selb­st und Deinen Dämo­nen springst Du über Däch­er, legst weite Streck­en in Deinem Boot zurück und stehst immer wieder vor Rät­seln, die gelöst wer­den wollen. Dein Wasser­fahrzeug und Dein Ruck­sack sind die bei­den einzi­gen per­ma­nen­ten Begleit­er auf der Reise durch Kays Gefühlswelt. Während Dir das Boot Licht spendet und Dich so vor bösen Mächt­en schützt, ver­staust Du in dem Ruck­sack allen Schmerz, den Kay erlei­det in Form von schwarzem Rauch.

Zwis­chen­durch kommt es immer wieder zu knif­fli­gen Bosskämpfen, die ungle­ich schwieriger zu bewälti­gen sind als die Rät­sel auf dem Weg. Auf­grund des malerischen Grafik­stils des Spiels sind selb­st die fieses­ten Mon­ster auf schreck­liche Art und Weise wun­der­schön. Doch lass Dich nicht von ihrer Anmut täuschen. In Sekun­den­schnelle kann die Stim­mung umschla­gen und Du versinkst in Dunkel­heit.

Video: Youtube / IGN

Der Schmerz Deines Bruders

Wie bere­its erwäh­nt, spielt in Sea of Soli­tude die Erin­nerung an Kays Fam­i­lie eine über­ge­ord­nete Rolle. So empfind­est Du in der Gedanken­welt beispiel­sweise den Schmerz Deines Brud­ers nach, wie er in der Schule gemobbt wurde: Du springst von Tisch zu Tisch und ver­suchst so, den Häsch­ern zu entkom­men, während sie dir Beschimp­fun­gen hin­ter­her­rufen.  Bist Du nicht schnell genug, ist die Reise an diesem Punkt been­det.

Video: Youtube / IGN

Ein klein­er Tipp zum Abschluss: Die Anfäl­ligkeit der Mon­ster gegen Licht zieht sich wie ein rot­er Faden durch das Spiel. Locke die Ungetüme also mit ein paar Tricks in die Hel­ligkeit und zwinge sie so in die Knie.

Welche Erwartun­gen hast Du an Sea of Solitde? Was hältst Du von dem Spielkonzept? Erzäh­le uns davon in den Kom­mentaren.

Titel­bild: Pix­abay / superan­ton

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